Autos für die Ohren: Tesla will eigenen Musikstreaming-Dienst starten

Tesla will sich von anderen Autoherstellern abheben. Weshalb der Elektroautobauer danach strebt, seinen Fahrern ein „außergewöhnliches Erlebnis“ zu bieten. Offenbar schließt dieser Anspruch auch ein „außergewöhnliches“ Musikerlebnis mit ein. Tesla arbeitet nämlich an einem eigenen Musikstreaming-Dienst.

Laut einem Bericht des Magazins Recode hat Tesla für sein Musikprojekt bereits Kontakt mit „allen großen Labels“ aufgenommen. Bei den Verhandlungen soll es um Lizenzrechte für Musik handeln, die der Elektroauto-Hersteller in einem eigenen Musikstreaming-Dienst bündeln will.

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Mit welchen Labels Tesla verhandelt, steht nicht fest. Ebenso ist unklar, wie das Musikangebot des E-Auto-Herstellers konkret ausfallen wird. Laut Recode denkt Tesla offenbar an einen „mehrgliedrigen“ Dienst, zu dem auch ein Webradio-Service nach dem Vorbild des US-Internetradios Pandora gehört.

Doch warum braucht Tesla einen eigenen Musikstreaming-Dienst, wenn er in seinen mit einem LTE-Modem ausgestatteten E-Autos doch einfach auf das Angebot von Musikanbietern wie Spotify und Apple Music zurückgreifen könnte? Zumal das Unternehmen für den Absatzmarkt außerhalb der USA bereits einen Deal mit Spotify hat. Die Antwort: Tesla will seinen Kunden Exklusivität bieten.

Musik für jedermann

„Wir glauben, es ist wichtig unseren Kunden ein außergewöhnliches Erlebnis anzubieten, damit sie jede Art von Musik von jeglicher Quelle auswählen können“, sagte ein Tesla-Sprecher dem Magazin. „Unser Ziel ist einfach, unseren Kunden ein maximales Glückserlebnis zu ermöglichen.

Für sein Vorhaben dürfte Tesla durchaus auf Interesse in der Musikbranche stoßen, schließlich bietet sich ihr mit dem aufstrebenden Autokonzern ein enormer Absatzmarkt. Tesla hat allein im Januar dieses Jahres 100.000 Fahrzeuge verkauft. Von seinem neuen Model 3 zählt der Konzern bereits rund 400.000 Vorbestellungen.

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