Linkin Park gründet Website zu Ehren von Chester Bennington

Linkin Park hat wenige Tage nach dem Tod von Chester Bennington eine Website eingerichtet, um den Musiker zu ehren. Diese haben die Bandmitglieder nun um eine Reihe von Selbstmord-Präventionsstellen ergänzt.

Chester.linkinpark.com zeigt Chester Bennington bei einem Konzert, wie er inmitten ihn umringender Fans mit bloßem Oberkörper singt. Unter dem Bild prangt der hashtag #RIPCHESTER in weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund. Die Website ist mit sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter verknüpft, so dass dort erstellte Einträge von Fans automatisch auf der Gedenkseite des Musikers erscheinen.

Nun sind auf der Seite auch Kontaktdaten und Links zu mehreren Selbstmord-Präventionsstellen zu finden, darunter Suicide Prevention Lifeline und Crisis Text Line für US-Amerikaner und suicide.org für Menschen außerhalb der USA. „Für den Fall, dass einige von euch Unterstützung brauchen, hier einige Quelle“, heißt es von Linkin Park einleitend zu dem Angebot.

Chester Bennington stirbt am Geburtstag von Chris Cornell

Chester Bennington hat sich vergangene Woche mit 41 Jahren erhängt. Er wurde am Donnerstag leblos in seiner Wohnung in Los Angeles County gefunden. Er hinterlässt eine Frau und sechs Kinder. Sein Tod fällt mit dem Geburtstag seines kürzlich verstorbenen Freundes Chris Cornell zusammen. Der Soundgarden-Sänger hatte sich im Mai dieses Jahres ebenfalls das Leben genommen.

Linkin Park haben ihr letztes Album „One More Light“ im Mai dieses Jahres veröffentlicht. Die Rock-Band befand sich gerade auf Promoting-Tour für das siebte Studioalbum, als sich Bennington erhängte. Ihr Nordamerika-Konzert haben sie abgesagt. Es sollte nächste Woche beginnen.

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