So will das Startup SirPlus gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen

Geht es nach dem Startup SirPlus, dann soll Lebensmittelverschwendung in unserer Wegwerfgesellschaft bald der Vergangenheit angehören. Das Berliner Unternehmen will entsorgte, aber noch verwertbare Essensware wieder in den Kreislauf bringen.

Die Idee in dem von dem Öko-Aktivisten Raphael Fellmer, dem Digital-Unternehmer Alexander Piutti und dem Umweltingenieur Martin Schott gegründeten Startup: Zuvor aussortierte Lebensmittel sollen in einem Food Outlet in Berlin aber auch online verkauft werden. Die Ware soll sowohl im Geschäft vor Ort als auch auf dem Online-Store bis zu 70 Prozent günstiger angeboten. Den Internet-Einkäufern verspricht SirPlus eine Lieferung innerhalb Deutschlands, den Berlinern den Versand innerhalb eines Tages.

Gründer und Mitarbeiter von SirPlus

Gründer und Mitarbeiter von SirPlus (Bild: SirPlus)

Die Zusammenarbeit erfolgt mit Landwirten, Produzenten, Logistikern, Groß- und Einzelhändler. Ziel ist es „die Verschwendung von Lebensmitteln massiv einzudämmen, Lebensmittelrettung zu professionalisieren bzw. mainstream zu machen und damit die Lebensmittelindustrie zu revolutionieren“, wie die Gründer erklären. Damit verbunden sei das Vorhaben, die „Ressourcen zu schonen, der Überproduktion entgegenzuwirken und den CO2-Ausstoß erheblich zu reduzieren.“ Langfristig wolle man „ein Umdenken von Lebensmittelakteuren und Konsumenten bewirken. Berlin soll der Anfang sein, dann wolle man das Thema auf Bundesebene und schließlich international angehen.

Erfolgreiches Crowdfunding-Projekt

Ihr Projekt haben Fellmer, Piutti und Schott auf der Crowdfunding-Plattform Startnext präsentiert. Mit Erfolg, denn in den vergangenen Wochen haben sie rund 93.000 Euro von 1.700 Unterstützern sammeln können. Das Geld soll für die Eröffnung und den Betrieb des geplanten Food Outlet Stores in Berlin, die Anmietung von Kühlfahrzeugen und die Einrichtung eines für gerettete Lebensmittel ausgegeben werden. Zudem wolle man damit das Team vergrößern.

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