Tesla verabschiedet sich von Batterie-Chef Kurt Kelty

Elektroauto-Hersteller Tesla verliert einen weiteren wichtigen Manager. Der Batterietechnik-Chef Kurt Kelty trennt sich nach vielen Jahren von seinem Arbeitgeber.

Das bestätigte der Konzern in einem Statement, das der Nachrichtenagentur Bloomberg vorliegt. Hier werden die Gründe für Keltys Ausscheiden allenfalls angedeutet. Demnach scheint der Manager neue berufliche Wege zu gehen wollen. „Wir können bestätigen, dass Kurt Kelty das Unternehmen verlassen hat, um sich neuen Herausforderungen zu stellen“, heißt es in dem Statement.

Tesla Model 3

Tesla Model 3 (Bild: Tesla)

Kelty war im Jahr 2006 zu Tesla gewechselt, wo er bis zuletzt für die Entwicklung der Auto-Batterien, dem Herzstück eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs, verantwortlich war. Zuvor war er 15 Jahre lang beim japanischen Elektronik-Konzern Panasonic Corporation angestellt. Mit seinem früheren Arbeitgeber stand er über Tesla in ständiger Verbindung. Panasonic gehört zu den Zulieferern des Elektroauto-Bauers. Von dem Unternehmen stammen Elemente für Teslas Autobatterien.

Wer übernimmt Keltys Aufgaben?

Wer Keltys Nachfolger bei Tesla wird, steht noch nicht fest. Laut dem Konzern soll seine Aufgabe auf mehrere Mitarbeiter verteilt werden. Ob die den Herausforderungen gewachsen sein werden, muss sich erst noch herausstellen, schließlich verliert der Konzern mit Kelty den „Battery Innovator of the Year“. Die Auszeichnung hat der Manager dieses Jahr erhalten.

Kelty verlässt das Unternehmen wenige Tage nach Beginn der Auslieferung des Model 3. Tesla strebt mit dem Mittelklassewagen den Massenmarkt an, während die Vorgänger Model S und Model X weiter das Luxussegment bedienen. Diesen Monat will Tesla 100 Fahrzeuge fertigen, im September sollen es 1.500 Einheiten werden, ab Dezember soll die Zahl auf 20.000 Stück ansteigen. Für 2018 plant Tesla, insgesamt rund 500.000 Fahrzeuge übers Fließband rollen zu lassen.

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