Google for Africa: Google weitet Engagement für Afrika aus

Google will sein Förderprogramm für Afrika ausweiten. Nachdem der Internet-Konzern bereits Initiativen wie „Digital Skills for Africa“ und „Developers Launchpad“ ins Leben gerufen hat, sollen nun weitere Millionen zur Förderung von Startups und der „digitalen Skills“ der Afrikaner bereitgestellt werden.

Über die Pläne hat Konzernchef Sundar Pichai im Rahmen der Google For Africa-Veranstaltung im nigerianischen Lagos ausführlich gesprochen. Unter anderem wolle Google in den fünf Jahren rund zehn Millionen Afrikanern digitales Know how vermitteln. Die Initiative ist Teil des im April 2016 ins Leben gerungenen Programms Digital Skills For Afrika, bei dem Google in Zusammenarbeit mit mehreren afrikanischen Partnern aber auch aufstrebenden Unternehmen IT-Nachhilfekurse gibt.

(Foto: CNET).

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Außerdem will Google sein Förderprogramm für afrikanische Startups ausweiten. Das bereits bestehende Developers Launchpad-Projekt, bei dem Unternehmensgründer im Rahmen diverser Förderprogramme im Silicon Valley beim Einstieg ins Berufsleben unterstützt werden, will der Konzern in den nächsten drei Jahren drei Millionen Dollar bezuschussen. Außerdem will die Alphabet-Tochter afrikanischen Non-Profit-Organisationen in den kommenden fünf Jahren eine Fördersumme in Höhe von 20 Millionen Dollar zur Verfügung stellen. Davon sollen laut dem Magazin TechCrunch bereits gemeinnützige Unternehmen wie Gidi Mobile Siyavula profitiert haben.

Google testet YouTube Go für Nigeria

In der Google-For-Africa-Veranstaltung kündigte Pichai außerdem an, diverse Google-Produkte und Dienstleistungen an die Internet-Versorgungslage des Kontinents anzupassen. Für Nigeria testet der Konzern derzeit die App YouTube Go, die auch offline funktionieren soll und Videos selbst bei langsamer Internetverbindung abspielen kann. Darüber hinaus hat der Konzern in seiner Anwendung Maps zuletzt Street-View-Ansichten der 18-Millionen-Metropole Lagos hinzugefügt.

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