Bestellen und abholen: Amazon startet in USA „Instant Pickup“

Amazon bietet sein Onlineangebot immer mehr auch in stationären Geschäften an, ob Bücher in eigenen Buchläden oder Lebensmittel in eigenen Supermärkten. Nun hat der Online-Versandhändler das Projekt „Instant Pickup“ ins Leben gerufen. Damit sind Amazon-Kunden nicht mehr auf lange Wartezeiten nach Produktbestellung angewiesen. Vielmehr können sie die Ware schon nach kurzer Zeit vor Ort abholen.

Bei „Instant Pickup“ handelt es sich nicht etwa um einen Supermarkt oder einen Einzelhandel, in dem die Amazon-Kunden einkaufen können. Vielmehr sind es Abholstationen, in denen sie die via Smartphone-App bestellte Ware persönlich abholen können. Bereitgestellt werden die Artikel von Amazon-Mitarbeitern, die sie in den den jeweiligen Depots angeschlossenen Lagern zusammenpacken und in einem Schließfach ablegen.

Amazon Fresh

Bild: Amazon

Die Idee hinter dem Konzept ist laut Amazon, in den „Instant Pickup“-Depots „Need-it-Now“-Produkte anzubieten, also Artikel, die der Kunde sofort braucht. Darunter fallen Lebensmittel, Getränke aber auch Elektronikgeräte wie Amazons Echo, Echo Dot und Fire TV. Darüber hinaus will der Online-Versandhändler mit dem Projekt die Wartezeit zwischen Bestellung und Erhalt der Produkte weiter reduzieren. Laut Amazon wird der Kunde auf die bestellte Ware nicht länger als zwei Minuten warten müssen.

Das „Instant Pickup“-Projekt ist vorerst auf die USA beschränkt. Zum Start hat Amazon rund 22 Depots gelauncht, die sich in der Näher oder auf den Geländen von fünf US-amerikanischen Universitäten befinden, darunter die University of California in Berkeley. In den kommenden Monaten sollen weitere Standpunkte hinzukommen. Beschränkt ist der Dienst auf Prime-Kunden, die für eine Jahres- oder Monatsgebühr diverse Vorteile genießen, darunter eine kostenlose Produktlieferung und der Zugriff auf Musik- und Videoplattformen.

Amazon zum Greifen nah

Amazon macht stationären Einzelhändlern immer mehr Konkurrenz. Vor zwei Monaten hatte der Konzern angekündigt, die Supermarktkette Whole Food zu übernehmen. Aber auch der Buchmarkt sieht sich durch den Online-Versandhändler zunehmend bedroht, der immer mehr eigene Buchläden eröffnet. Darüber hinaus soll Amazon laut Medienberichten auch Fachgeschäfte für Möbel und Elektronikgeräte planen.

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