Samsung bietet Sprachassistenten Bixby nun weltweit an

von Jonas Wagner am , 16:16 Uhr

Samsung stellt seinen Sprachassistenten Bixby der ganzen Welt zur Verfügung. In mehr als 200 Ländern können Nutzer auf den Assistenten zugreifen.

Samsung [1] stellt seinen Sprachassistenten Bixby der Welt zur Verfügung. Ab sofort können laut dem südkoreanischen Elektronik-Konzern [2] Smartphone [3]-Nutzer in mehr als 200 Ländern auf die Hilfe des Assistenten zugreifen, darunter deutsche Kunden des Herstellers.

Samsung hatte Bixby mit dem Launch der Smartphones Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus vorgestellt. Zunächst war der Sprachassistent in Südkorea erhältlich, seit einigen Wochen gibt es ihn auch in den USA. Die nun erfolgte weltweite Expansion hat jedoch einen kleinen Haken: Bixbys Sprachkompetenz ist nach wie vor nur auf das Koreanische und das Englische beschränkt. Was sich allerdings laut dem Hersteller bald ändern soll.

Das Galaxy Note 8 wird dem Galaxy S8 sehr ähnlich sehen (Bild: Samsung) [4]

Das Galaxy Note 8 (Bild: Samsung)

„Jetzt können Millionen Kunden weltweit zur neuen und intelligenten Möglichkeit, mit ihrem Handy zu kommunizieren“, sagt der Samsung-Electronics-Manager Injong Rhee. Die Expansion von Bixby sei ein entscheidender Schritt hin zur allmählichen Freigabe der gesamten Funktionalität des Sprachassistenten.

Samsung drängt mit Bixby in einen Markt, in dem bereits diverse Hersteller um die Kunden buhlen, darunter Google [5] mit seinem Google Assistant, Apple [6] mit Siri, Amazon mit Alexa und Microsofts mit Cortana. In naher Zukunft soll der Sprachassistent des Elektronik-Konzerns nicht nur auf Smartphones installiert sein, auch im Bereich Smart Home soll er zum Einsatz kommen. An einem intelligenten Lautsprecher mit dem internen Namen Vega soll der Konzern bereits arbeiten.

Das Funktionsspektrum von Bixby

Im Vergleich zu den Sprachassistenten der Konkurrenz bewirbt Samsung seinen Assistenten als Dienst, der mehr als nur Befehle entgegennehmen kann. Auf Basis eines Deep-Learning-Algorithmus soll Bixby lernen können, um mit der Zeit auf die individuellen Wünschen des Nutzers eingehen zu können. Die Interaktion zwischen Gerät und Nutzer soll nicht mehr auf vorgeschriebene Befehle beschränkt sein. Vielmehr würde eine „natürliche Sprache“ genügen. Zudem sollen anwendungsübergreifende Befehle möglich sein. Zum Beispiel kann der Nutzer in einer App tätig sein und dabei den Bilschirm dimmen lassen.

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[1] Samsung: http://www.cnet.de/unternehmen/samsung/

[2] laut dem südkoreanischen Elektronik-Konzern: https://www.samsungmobilepress.com/news/samsung

[3] Smartphone: http://www.cnet.de/themen/smartphone/

[4] Image: http://www.cnet.de/wp-content/uploads/2017/07/Das-Galaxy-Note-8-wird-dem-Galaxy-S8-sehr-ähnlich-sehen-Bild-Samsung.png

[5] Google: http://www.cnet.de/unternehmen/google-inc/

[6] Apple: http://www.cnet.de/unternehmen/apple/