Elektroauto für China: Nissan-Renault Allianz und Dongfeng gründen Joint Venture

Die Autobauer Renault und Nissan, die seit 1999 eine strategische Allianz bilden, werden für China Elektrofahrzeuge bauen, das auf die Bedürfnisse chinesischer Fahrer ausgerichtet sein soll. Dazu schließt sich die Automobilgruppe mit dem chinesischen Hersteller Dongfeng zusammen, mit dem sie ein Joint Venture unter dem Namen eGT New Energy Automotive Co., Ltd. gründen wird.

Laut einem Statement von Renault werden der französische Automobilhersteller und sein japanischer Partner jeweils 25 Prozent des neuen Unternehmens halten. Dongfeng wird mit 50 Prozent beteiligt sein. Die Produktion des neuen Elektroautos soll in dem Dongfeng-Werk Shiyan erfolgen, wo bis zu 120.000 Autos pro Jahr gefertigt werden können.

Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer von Renault

Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer von Renault (Bild: Renault)

„Das neue Joint Venture mit Dongfeng unterstreicht unser Ziel, wettbewerbsfähige Elektrofahrzeuge für den chinesischen Markt zu entwickeln“, sagt Carlos Ghosn, Chef der Renault-Nissan Allianz. „Wir sind sicher, dass wir die Erwartungen der chinesischen Kunden erfüllen und unsere globale Topposition bei Elektrofahrzeugen weiter ausbauen werden.“

China-Elektroauto kommt 2019

Die Joint-Venture-Partner planen ein vollvernetztes Fahrzeug auf Grundlage einer A-SUV-Allianz-Plattform, heißt es weiter. Das Auto soll den Anforderungen der chinesischen Kunden entsprechen und bereits im Jahr 2019 vom Band laufen. Renault und Nissan würden ihre Expertise im Bereich der Elektromobilität beisteuern, während der chinesische Partner seine kostengünstigen Fertigungsstrukturen zur Verfügung stellen werde.

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