Bestbezahlte Regisseurin aller Zeiten: Petty Jenkins dreht auch „Wonder Woman 2“

Eine Überraschung ist es nicht gerade, dass Patty Jenkins nach „Wonder Woman“ auch die Fortsetzung der Comicverfilmung inszenieren wird. Bemerkenswert sind allerdings die Konditionen, unter denen die US-Filmemacherin das tun wird. Denn Jenkins‘ Deal mit Warner Bros. ist ein Meilenstein in der Geschichte Hollywoods.

Lange war Warner Bros. bemüht, Patty Jenkins auf den Regiestuhl von „Wonder Woman 2“ zu kriegen. Die allerding zögerte und verhandelte offenbar hartnäckig. Nun hat sie laut Variety den Vertrag unterzeichnet und damit einen historischen Deal an Land gezogen. Jenkins wird mit dem Regieposten bei der Comicverfilmung zur bestbezahlten Regisseurin aller Zeiten.

Laut dem Blatt wird die 1971 geborene Filemacherin für ihre Tätigkeiten als Regisseurin, Produzentin und Ko-Drehbuchautorin rund acht Millionen Dollar verdienen. Zusätzlich wird sie eine Gewinnbeteiligung in nicht genannter Höhe einstreichen. Das ist Meilenstein in der Geschichte Hollywoods. Soviel hat eine Filemacherin in der Traumfabrik noch nicht verdient. Für den ersten Teil soll Jenkins noch eine Gage in Höhe von einer Millionen Dollar bekommen haben.

Regisseurin Patty Jenkins (links) mit Hauptdarstellerin Gal Gadot am Set von "Wonder Woman"

Regisseurin Patty Jenkins (links) mit Hauptdarstellerin Gal Gadot am Set von „Wonder Woman“ (Bild: Warner Bros.)

Dass sich Warner Bros. die erneute Verpflichtung Jenkins‘ einiges kosten lässt, kommt nicht von ungefähr. Schließlich hatte die mit „Wonder Woman“ eine von Fans und Kritikern einhellig gelobte Verfilmung eines DC-Comics inszeniert. Das Actionspektakel gehört mit einem weltweiten Umsatz von mehr als 816 Millionen Dollar auch zu den erfolgreichsten Comicverfilmungen aller Zeiten.

Vor und nach „Wonder Woman“

„Wonder Woman“ ist der vierte Film aus dem sogenannten DC Extended Universe, eines filmübergreifenden Franchise‘ um Figuren aus dem Archiv des Comicverlags DC Comics. Am Anfang der mit Disneys und Marvel Studios‘ Marvel Cinematic Universe konkurrierenden Filmreihe steht der Superman-Film „Man of Steel“. Es folgen „Batman v Superman: Dawn of Justice“ und „Suicide Squad“. Sie alle sind an den Kinokassen zwar erfolgreich, enttäuschen aber Kritiker und viele Fans der Vorlagen. „Wonder Woman“ markiert auch hinsichtlich der Qualität für viele eine Trendwende.

Patty Jenkins hat ihren großen Durchbruch mit dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Drama „Monster“. Danach arbeitet sie vor allem fürs Fernsehen.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Bestbezahlte Regisseurin aller Zeiten: Petty Jenkins dreht auch „Wonder Woman 2“

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *