Brian Acton verlässt Kurznachrichtendienst WhatsApp

WhatsApp wird sich von seinem Chefentwickler Brian Acton verabschieden müssen. Der Mitbegründer des Kurznachrichten-Dienstes verlässt das Unternehmen, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen. Was er vorhat, das verriet der 45-Jährige auf seinem Facebook-Profil.

„Nach acht Jahren bei WhatsApp habe ich entschieden, ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen“, schreibt Acton heute Nacht auf Facebook. Der US-amerikanische Programmierer will eine Non-Profit-Organisation „an der Schnittstelle zwischen Wohltätigkeit, Technologie und Kommunikation“ ins Leben rufen, wie er weiter schreibt. Die Organisation sei etwas, woran er schon seit einer Weile gedacht habe. In den kommenden Monaten werde er mehr verraten.

Acton hatte mit seinem Kollegen, dem ukrainisch-US-amerikanischen Programmierer und Unternehmer Jan Koum, WhatsApp im Jahr 2009 gegründet. Der zunehmende Erfolg des Kurznachrichtendienstes rief das soziale Netzwerk Facebook auf den Plan, das den Rivalen 2014 für 22 Milliarden Dollar übernahm.

Was ist der wahre Grund für Actons Weggang?

Neben den neuen Plänen dürfte auch Facebooks Vorstellungen hinsichtlich des Geschäftsmodells für WhatsApp ein Grund für Actons Weggang sein. Das zumindest mutmaßen Beobachter. Das soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg will die Plattform des Tochterunternehmens monetarisieren, indem es von Unternehmen Geld verlangt für deren Kunden-Kommunikation. Acton und Koum waren immer gegen die Schaltung von Werbung auf WhatsApp.

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