Netflix realisiert mit Agnieszka Holland polnische Serie

Netflix hat die Produktion seiner ersten polnischen Originalserie verkündet. Als Regisseurin hat der Streaming-Dienst unter anderem die renommierte Filmemacherin Agnieszka Holland verpflichtet.

Die achtteilige Serie sei im Jahr 2002 in einer Welt angesiedelt, in welcher der Eiserne Vorhang zwischen den West- und Ostmächten nie gefallen sei, heißt es in einer Mitteilung Netflix‘. Im Zentrum der Handlung stehen ein Jurastudent und ein in Ungnade gefallener Polizist, die einer Verschwörung auf die Spur kommen, in deren Folge Polen zu einem Polizeistaat wurde.

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Bild: Netflix

Serienschöpfer ist Joshua Long, der auch das Drehbuch verfasst hat. Als ausführende Produzenten fungieren neben Holland und Long ferner Frank Marshall („Jurassic World“, „Jason Bourne“), Robert Zotnowski („House of Cards), Andrzej Besztak („House Media“) und Maciej Musial. Holland wird sich den Regiestuhl mit Kasia Adamik teilen, mit der sie bereits bei „Die Spur“ zusammengearbeitet hat. Laut Netflix wird die Serie ab 2018 weltweit auf seinem Streaming-Portal zur Verfügung stehen.

Das Profil der Regisseurin

Agnieszka Holland im Jahr 2014

Agnieszka Holland im Jahr 2014 (Bild: Malwina Toczek)

Agnieszka Holland gehört zu den renommiertesten Regisseuren Polens. Zu den bekanntesten Arbeiten der 1948 in Warschau Filmemacherin gehören „Bittere Ernte“, „Hitlerjunge Solomon“ und „Der geheime Garten“. Für „Hitlerjunge Solomon“, einem Kriegsdrama über einen Jungen, der durch den Eintritt in die Hitlerjugend seine jüdische Identität verschleiern will, wird sie 1990 für einen Oscar in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film nominiert. Ihr aktueller Film „Die Spur“ ist polnischer Kandidat für die gleiche Rubrik bei der nächstjährigen Oscar-Verleihung. Holland hat auch für so manche Serie gearbeitet. Für den Netflix-Hit „House of Cards“ drehte sie mehrere Episoden.

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