Pixel Buds: Google kopiert Apples kabellose AirPods

Vor einem Jahr noch hatte Google sich über Apples Strategie lustig gemacht, ein Smartphone ohne Kopfhöreranschluss zu veröffentlichen und dafür teurer kabellose Kopfhörer namens AirPods zu verkaufen. Und nun eifert Google Apple vollständig nach: Das Pixel 2 und das Pixel 2 XL haben keinen Klinken-Slot mehr. Dafür gibt es mit den Pixel Buds jetzt auch rund 180 Euro teure Bluetooth-Kopfhörer von Google.

Die Pixel Buds sind den AirPods in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. So haben sie ebenfalls eine Akkulaufzeit von rund fünf Stunden. Dazu kommen sie in einer Ladeschale, die die Pixel Buds viermal wieder aufladen können soll und die selbst über eine USB-C-Port geladen wird. Außerdem fungieren die Pixel Buds als Headsets, die den Anwender via Siri oder den Google Assistenten kommunizieren lassen. Hat das zu koppelnde Gerät mindestens die Android Version 7 und den Google Assistenten installiert, verbinden sich die Kopfhörer zudem mit dem Gerät, sobald der Nutzer die Ladeschale öffnet.

Die Pixel Buds können Dolmetschen – also fast

Es gibt aber auch Unterschiede. So sehen die Kopfhörer ganz anders aus als die AirPods und sind mit einer Schnur verbunden, damit man sie nicht so einfach verliert. Außerdem sind sie nicht einzeln, sondern im Duo zu verwenden. Der Aktivierungsknopf für das integrierte Headset sitzt im rechten Bud. Und außerdem können Googles Kopfhörer auch auf den Google Übersetzer zugreifen. Dann können die Buds quasi in Echtzeit dolmetschen, was sie über ihr Mikrofon aufnehmen und direkt als Audio an den Träger zurückgeben. Wie gut das in den verschiedenen Sprachen funktionieren wird, bleibt abzuwarten und wird sich von Sprache zu Sprache unterscheiden.

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