SolarCity: Tesla entlässt Mitarbeiter des Sonnenenergie-Konzerns

Elektroautobauer Tesla entlässt weitere Mitarbeiter. Von der neuen Kündigungswelle sind Angestellte Sonnenenergie-Konzterns SolarCity, des Tochterunternehmens von Tesla, betroffen.

Dies berichtet CNBC unter Berufung auf ehemalige und noch angestellte Mitarbeiter von SolarCity. Betroffen sollen die Standorte in Kalifornien, Nevada, Arizona, Utah und weiteren US-Bundesstaaten sein. Wie viele Angestellte im Zuge der neuen Kündigungswelle gehen müssen, ist nicht bekannt. Laut den Quellen beträgt die Zahl der zuletzt bei Tesla und SolarCity insgesamt entlassenen Mitarbeiter rund 1.200.

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Bild: Tesla

Tesla hatte vor etwas mehr als einer Woche zwischen 400 und 700 Mitarbeiter des E-Auto-Konzerns entlassen. Im Monat zuvor hatte das Mutterunternehmen angekündigt, bis Ende Oktober auch rund 200 Mitarbeitern von SolarCity zu kündigen. Über die Gründe der Entlassungswellen gibt es indes unterschiedliche Aussagen. Tesla selbst erklärt dies mit den jährlich stattfindenden Leistungsüberprüfungen. Es handele sich dabei nicht um Stellenabbau. Die Mitarbeiter widersprechen dieser Erklärung. So auch die von CNBC genannten anonymen SolarCity-Angestellten. Ihres Wissens nach hatte es bei SolarCity seit der Übernahme durch Tesla nie Leistungsbeurteilungen gegeben.

Wolken über Tesla

SolarCity wurde 2006 von Elon Musks Cousins Lyndon and Peter Rive gegründet. Zehn Jahre später wurde das Unternehmen von Tesla für 2,6 Milliarden Dollar übernommen. Die Übernahme kam nicht bei allen gut an. Kritiker warfen Musk vor, mit dem zweiten Standbein sein Geschäft mit Elektroautos zu vernachlässigen.

Die wirtschaftliche Entwicklung von Tesla scheint ihnen Recht zu geben. Über den einst gefeierten Elektroautokonzern sind zuletzt immer mehr Wolken aufgezogen. Vor wenigen Wochen musste Tesla Produktionsprobleme um seinen ersten Mittelklassewagen Model 3 einräumen. Davon wollte das Unternehmen allein im September 1.000 Einheiten fertigen. Das Ziel hatte es jedoch klar verfehlt. Im gesamten dritten Jahresquartal wurden gerademal 260 Fahrzeuge produziert. Dann tauchten Probleme mit dem Elektro-SUV Model X auf. Mitte Oktober war bekanntgeworden, dass der Hersteller rund 11.000 Fahrzeuge in die Werkstätte rufen musste, weil es Probleme mit der Rückbank gab.

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