Cybersicherheit: Deutsche Senioren vorsichtiger im Umgang mit Internetgeräten als junge Nutzer

Deutsche Senioren sind in puncto digitale Technik nicht nur besser informiert und ausgestattet, als so mancher dachte. Wie Kaspersky Lab in seinem Cybersecurity Index für das erste Halbjahr 2017 herausgefunden hat, sind sie auch deutlich gewissenhafter als jüngere Nutzer, wenn es um den Schutz ihrer internetfähigen Geräte geht.

Laut dem Kaspersky-Index haben 95 Prozent der Deutschen Senioren ab 55 Jahren angegeben, ihre Computer mit Hilfe von Anti-Virus- oder Internet Security-Lösung zu schützen. Von den jüngeren Semestern zwischen 16- bis 24 Jährigen sind 88 Prozent von der Notwendigkeit überzeugt, ihre PCs gegen Gefahren aus dem Internet aufzurüsten.

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Die sorglose Jugend

Besonders deutlich ist der Unterschied zwischen Alt und Jung, wenn es um den Schutz von mobilen Internetgeräten geht. 82 Prozent der 55-Jährigen und älter haben auf ihren Tablets Anti-Virus- oder Internet-Security-Software installiert. Ihre Smartphones glauben 76 Prozent von ihnen vor den Gefahren aus dem Internet schützen zu müssen.

Die Jüngeren sind auch in diesen Bereichen sorgloser. Etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) glauben, ihre Tablets schützen zu müssen. Von den Smartphones sind gerademal 42 Prozent mit Sicherheitslösungen ausgestattet. Bei den 25- bis 34 Jährigen achten immerhin 68 Prozent bzw. 62 Prozent darauf, dass ihre Tablets bzw. Smartphones geschützt sind.

Apropos Smartphones. Immer mehr ältere Menschen zeigen sich offen gegenüber den Internet-Handys. Wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom) herausgefunden hat, hatten im Januar 2017 bereits 39 Prozent der Deutschen über 65 Jahre ein Smartphone. Ein Jahr zuvor waren es noch 28 Prozent. Da sage noch ein Junger, seine Oma hätte keine Ahnung von Technik.

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