YouTubes Autovervollständigung schlägt pädophile Inhalte vor

YouTube sorgt derzeit mit einem verstörenden Problem für Aufsehen. Einigen Nutzern war aufgefallen, dass die Autovervollständigung des Videodienstes bei der Eingabe einer bestimmten Begriffsfolge Vorschläge mit pädophilen Inhalten macht.

Wie das Magazin BuzzFeed unter Berufung auf mehrere Nutzerbeschwerden berichtet, soll das Problem bei der Eingabe der Phrase „how to have“ auftreten. Gibt man die Begriffsfolge ins Suchfeld von YouTube ein, schlägt die Autovervollständigung unter anderem die Sätze „how to have s*x with your kids“ oder „how to have s*x kids“ vor.

Die pädophilen Suchvorschläge würden in keinem Zusammenhang mit der Suchhistorie des Nutzers stehen, heißt es weiter bei BuzzFeed. Außerdem trete das Problem auch im Inkognito-Modus auf.

Youtube-Playlist (Bild: Youtube)

Youtube-Playlist (Bild: Youtube)

In einer Stellungnahme teilte ein YouTube-Sprecher mit, dass das Unternehmen an dem Problem arbeite und die „schrecklichen Suchvorschläge“ löschen werde. Dem sind die Verantwortlichen allerdings nur unzureichend nachgekommen. Bei der Eingabe der „how to have“-Phrase macht die Autovervollständigung derzeit noch den Vorschlag „how to have s*x for kids“.

Waren Trolle am Werk?

Der Algorithmus von YouTubes Autovervollständigung funktioniert wie der beim Mutterkonzern Google. Maßgeblich für die Vorschläge ist unter anderem die Häufigkeit der weltweit ins Suchfeld eingegebenen Begriffe. Hier könnte die Erklärung für das genannte Problem liegen. Denkbar ist, dass Trolle das System manipuliert haben. Auch BuzzFeed kommt mit Blick auf den Verdacht einiger Twitter-Nutzer zu dieser Schlussfolgerung. Demnach könnte eine Gruppe von Menschen die Suchbegriffe so oft eingegeben haben, dass sie bei den Suchvorschlägen ganz oben erscheinen.

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