Urteil Europäischer Gerichtshof: Uber muss sich in Europa neu aufstellen

Uber ist kein Technologiekonzern, sondern ein Taxi-Unternehmen. Seine Privatfahrer müssen daher eine Lizenz vorweisen. Das hat der Europäische Gerichtshof entscheiden.

Uber wird in Europa seinen ursprünglichen Dienst UberPop nicht mehr anbieten können. Dabei werden Fahrten mit Privatchauffeuren vermittelt. Laut einem Urteil der Richter in Luxemburg erbringt Uber mit dem Angebot eine Verkehrsdienstleistung, weshalb die Fahrer eine entsprechende Lizenz vorweisen müssen. Damit hat EuGH das Unternehmen mit klassischen Taxidiensten gleichgestellt.

Uber-Chef Dara Khosrowshahi

Uber-Chef Dara Khosrowshahi (Bild: George Grinsted)

Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs geht auf ein Verfahren zurück, in dem ein spanischer Taxiverband gegen Uber geklagt hatte. Mit ähnlichen Verfahren ist der Fahrdienstvermittler in mehreren anderen europäischen Ländern konfrontiert. Aus diesem Grund vermittelt Uber in praktisch ganz Europa keine Privatfahrer mehr. Stattdessen arbeitet der Konzern mit lizensierten Fahrern und Taxi-Unternehmen zusammen.

Die Dienste von Uber

Über die App des seit 2009 bestehenden Fahrdienstleisters Uber Technologies Inc. können Nutzer Fahrten buchen. Dabei hat er die Auswahl aus verschiedenen Diensten mit unterschiedlichen Preisstufen. UberPop vermittelt Fahrer mit eigenen Fahrzeugen. Über UberBlack und UberX werden die Kunden an Fahrer mit Mietwagen vermittelt. UberTaxi stellt reguläre Taxis zur Verfügung.

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