Detroit Auto Show: Ford will elf Milliarden Dollar für E-Autos ausgeben

Ford stellt auf der diesjährigen Detroit Auto Show nicht nur neue Modelle vor. Der US-Autokonzern sprach auch über seine zukünftigen Pläne. Die Zukunft steht auch bei Ford unter dem Zeichen Elektromobilität. Für E-Autos will das Unternehmen deutlich mehr ausgeben, als dies bisher kommuniziert worden war.

Demnach will Ford bis 2022 mehr als elf Milliarden US-Dollar in Elektromobilität investieren. Das sagte Firmenmanager Jim Farley dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg im Rahmen der Detroit Auto Show. „Mit den elf Milliarden US-Dollar sind wir voll dabei“, so Farley. „Die Frage ist nur: Werden die Kunden mit uns den Weg gehen? Wir denken, das werden sie“, so der Manager.

Ford Mustang Bullitt

Ford Mustang Bullitt (Bild: Ford)

Die elf Milliarden Dollar sind deutlich mehr, als Ford zuletzt für die Investition in Elektromobilität in Aussicht gestellt hatte. Ende 2015 hieß es, dass der Konzern dafür bis 2020 etwa 4,5 Milliarden Dollar auszugeben plane.

Ford plant 40 E- und Hybrid-Modelle

Mit dem Geld will Ford bis zum genannten Jahr rund 40 Elektroautos auf den Markt gebracht haben. Davon sollen 16 Fahrzeuge ausschließlich batteriebetrieben sein. Ein Modell nannte der Autokonzern bereits beim Namen. Es handelt sich um den Ford Mach 1, einen Elektro-SUV, der in zwei Jahren in den Handel kommen soll.

Bisher hat Ford mit dem Focus nur ein Elektrofahrzeug auf dem Markt. Laut Medienberichten soll ab 2020 auch der Pick-up-Truck F-150 als Hybrid-Variante erscheinen.

Ford hat auf der Detroit Auto Show mehrere neue Modelle vorgestellt, darunter der Ford Edge ST und die „Bullitt“-Sonderedition des Mustang, die an den Oscar-prämierten Actionfilm „Bullitt“ mit Steve McQueen aus dem Jahr 1968 angelehnt ist. Beide Fahrzeuge sind ab Sommer dieses Jahres nur für US-Kunden vorbehalten.

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