Angriff auf Netflix: Disney engagiert Streaming-Dienst-Experte Kevin Swint

Disney ist es mit seinem Angriff auf Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Video und Hulu ernst. Der Unterhaltungskonzern hat den ehemaligen Apple- und Samsung-Manager Kevin Swint engagiert. Er soll helfen, Disneys eigenen Streaming-Dienst aufzubauen.

Wie das Magazin Variety berichtet, ist Swint seit diesem Monat bei der Disney-Tochter, dem Streaming-Technologie-Anbieter BAMTech, angestellt. Als neuer Senior Vice President und General Manager sei er direkt dem Firmenchef Michael Paull unterstellt, so Variety. Disney hatte im Zuge seiner Streaming-Dienst-Initiative im vergangenen Jahr seine Anteile an BAMTech erhöht. Sie stiegen von 33 auf 75 Prozent. Insgesamt hat sich der Konzern die Investition 1,58 Milliarden US-Dollar kosten lassen.

Bald auf auf dem Steaming-Dienst von Disney zu sehen? Zoomania

Bald auf auf dem Steaming-Dienst von Disney zu sehen? Zoomania (Bild: Walt Disney Studios Home Entertainment)

Disneys Streaming-Dienst-Pläne

Als neuer BAMTech-Manager soll Swint dabei helfen Disneys Streaming-Dienst-Pläne in die Tat umzusetzen. Der Mickey-Mouse-Konzern hatte im Sommer 2017 angekündigt, zwei VoD-Plattformen ins Leben zu rufen, mit denen er sich in Konkurrenz zu den Diensten von Netflix und Co. aufstellen will. Ein „multi-sport video streaming service“ soll bereits Anfang dieses Jahres gelauncht werden und sich auf das Angebot des Sportsender ESPN beschränken.

Der 2019 startende film- und serienbasierte Streaming-Dienst wird sich aus dem eigenen Archiv speisen. Dazu gehören auch die Filme von Pixar Animation, Marvel Studios und Lucasfilm, allesamt Tochterunternehmen von Disney. Seit Ende letzten Jahres ist der Unterhaltungskonzern auch im Besitz des Filmstudios 20th Century Fox, dessen Filme sich eines Tages wohl auch auf dem neuen Streaming-Dienst befinden werden.

Kevin Swint war zuletzt bei Samsung angestellt, wo er als Vice President für Produkte und Inhalte für die mittlerweile eingtestellten Streaming-Dienste Milk Video und Milk Musik zuständig war. Zuvor war der Manager fünf Jahre lang Chef von Apples Musikplattform iTunes.

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