Amazon erhöht in USA wieder Gebühren für Prime

Amazons Prime-Kunden in den USA müssen sich auf eine weitere Preiserhöhung einstellen. Der Dienst des Online-Versandhändlers, der diverse Angebote und Leistungen umfasst, soll dort um ganze 18 Prozent teurer werden.

Wie das Magazin Recode unter Berufung auf Amazon berichtet, steigen in den USA die Prime-Gebühren von 10,99 auf 12,99 US-Dollar. Damit werden die Kunden im Jahr rund 156 Dollar entrichten müssen. Es sei denn, sie entscheiden sich für Jahres-Zahloption, an deren Höhe (99 Dollar) sich erstmal nichts ändert. Dafür steigen die auch Monatsgebühren für Studenten, und zwar ebenfalls um 18 Prozent. Diese hatte Amazon erst im vergangenen Herbst erhöht.

Bild: Amazon

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„Prime bietet eine beispiellose Kombination aus Vorteilen für Lieferung, Einkauf und Unterhaltung und wir investieren weiterhin in die Verbesserung der Qualität von Prime für unsere Mitglieder“, wird der Online-Versandhändler von Recode zitiert. Die Zahl der kostenlosen Warenlieferung sei in den vergangenen Jahren von 20 auf 100 Millionen Stück gestiegen. Zudem werde Amazon seinen Prime-Kunden weiterhin neue Serien- und Film-Originale bieten sowie das Angebot auf Amazon Music und Prime Reading ausbauen, betont der Online-Versandhändler.

Werden auch wir mehr zahlen müssen?

Ob die Preise auch in Deutschland steigen, ist noch nicht bekannt. In den vergangenen Jahren war es nach den USA auch in anderen Ländern zu Preiserhöhungen gekommen. Zuletzt stiegen hierzulande die Abo-Gebühren am 1. Februar 2017. Seit dem Zahlen die Prime-Kunden hier 69 statt 49 Euro im Jahr.

Amazon führte Prime im Jahr 2007 ein. Damals umfasste der Dienst für eine Jahresgebühr von 29 Euro lediglich den kostenlosen Warenversand. Heute profitieren Prime-Abonnenten auch vom Angebot der Streaming-Dienste Prime Video und Prime Music. Auf der Plattform Prime-Reading haben sie Zugriff auf eBooks, eMagazine und Comics. Auf dem Speicherplatz Prime Photos können sie ihre Fotos speichern.

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