YouTube Go: Google bietet abgespeckte Videodienst-App in weiteren 130 Ländern an

Mit YouTube Go hat Google eine schlankere Version seiner Videodienst-App YouTube entwickelt. In mehreren Ländern ist die Anwendung bereits aktiv. Nun kommen weitere 130 Regionen hinzu, wie das Magazin Venture Beat berichtet. Von der Ausweitung profitieren wieder nur Länder mit schwacher Internetverbindung. Deutschland bleibt davon ausgenommen.

In Indien war YouTube Go im April 2017 an den Start gegangen. Bald folgten Nigeria, Indonesien und 12 weitere Länder. Nun profitieren Nutzer in 130 weiteren Regionen welteweit von der schlanken YouTube-App, darunter südamerikanische Länder wie Brasilien, Chile und Argentinien. In Europa kommen unter anderen die Türkei, Zypern und Malta hinzu. In den USA, Deutschland und anderen westlichen Märkten steht die App weiterhin nicht zur Verfügung.

YouTube Go

YouTube Go (Screenshot über Google)

YouTube nutzen trotz schwachem Internet

Google hatte YouTube Go im September 2016 vorgestellt. Mit der App wollte der Konzern Milliarden neue Kunden in Märkten mit schwachen Internetverbindungen und Nutzern mit älteren und günstigen Smartphone-Modellen gewinnen. Die schlankere Variante der YouTube-App hat einen kleineren Funktionsumfang und verbraucht weniger Speicherplatz. Damit können Videos in unterschiedlicher Qualität heruntergeladen und später unterwegs offline geschaut werden. Außerdem können die Videos geteilt werden.

Mit der erneuten Ausweitung der App wurde die Funktionspalette von YouTube Go erweitert. Neuerdings können Nutzer auch Videos in höherer Qualität streamen, herunterladen und teilen.

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