Probleme mit der Hauptplatine: Apple ruft einige iPhone 7 zurück

Nächster Dämpfer für Apple. Erst der Skandal um die iPhone-Drosselung, dann die enttäuschenden Verkaufszahlen des iPhone X. Nun das Problem mit dem iPhone 7. Wie Apple berichtet, müssen einige Modelle des Geräts aufgrund eines Defekts zurückgerufen werden.

Es handele sich um einen „kleinen Prozentsatz der iPhone 7 Geräte, der „möglicherweise in der Statusleiste ‚kein Empfang‘ anzeigt“, obwohl die Mobilfunkabdeckung verfügbar sei, schreibt Apple. Ursache des Problems sei der Ausfall einer Komponente auf der Hauptplatine.

Das iPhone 7 ist aus Metall (Bild: Apple)

iPhone 7 (Bild: Apple)

Betroffen von dem Problem seien Geräte mit den Seriennummern A1660, A1780 und A1779, die zwischen September 2016 und Februar 2018 gefertigt wurden. Deutsche iPhone-Kunden dürften davon nicht betroffen sein. Das Problem beschränkt sich vielmehr auf Modelle, die in den USA, China, Hongkong, Macao und Japan ausgeliefert wurden.

Apple bietet den Betroffenen eine kostenlose Reparatur an. Kunden, die ihr Gerät aufgrund des Defekts bereits repariert haben lassen, sollen ihre Kosten erstattet bekommen, so Apple. Das Reparaturprogramm schließt ausschließlich iPhone 7 mit dem genannten Problem mit ein.

Apple mit lädiertem Image

Die Nachricht ist der nächste Kratzer am Apple-Image. Der Konzern hatte Ende letzten Jahres einräumen müssen, die Prozessorgeschwindigkeit bei den älteren iPhones iPhone 6, iPhone 6s, iPhone SE und iPhone 7 gedrosselt zu haben. Es stand der Vorwurf im Raum, dass damit Kunden dazu verleiten werden sollten, neue Geräte zu kaufen.

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