Gemeinsame Datenbrille: Telekom und Zeiss gründen Tooz Technologies

Seit der Mobile World Congress 2017 wissen wir, dass die Deutsche Telekom und Zeiss an einer Technologie für Datenbrillen arbeiten. Nun haben die Konzerne bekanntgegeben, dass sie dafür ein Joint Venture namens Tooz Technologies gegründet haben.

Das Unternehmen, an dem die Telekom und Zeiss zu je 50 Prozent beteiligt sind, wird seinen Sitz in den USA und im baden-württembergischen Aalen haben. Es übernimmt die strategische und operative Verantwortung für die Entwicklung von Smart-Glass-Technologie, die auf der optischen Technologie von Zeiss der von der Telekom beigesteuerten Konnektivität beruht. Das Ergebnis soll an Hersteller von AR-Brillen lizenziert werden.

Ziel der Kooperation von Zeiss und Telekom ist die Entwicklung von Technologie für eine von der Wirtschaft und Verbrauchern akzeptierte Datenbrille

Tooz Technologies: Ziel der Kooperation von Zeiss und der Deutschen Telekom ist die Entwicklung von Technologie für Datenbrillen (Bild: Deutsche Telekom/Zeiss)

Das Einsatzgebiet der auf der Technologie von Tooz basierenden Datenbrillen soll dank der „optischen Brillanz“, der „unauffälligen Nutzbarkeit“ und der „einfachen, täglichen Anwendung“ der Geräte von der Industrie bis hin zum Endverbraucher reichen, heißt es weiter. Explizit heben Telekom und Zeiss Bereiche wie Logistik, Medizin und Fitness hervor.

Milliardenmarkt Augmented Reality?

Der Telekommunikationskonzern und der Optik-Hersteller sind nicht die einzigen Firmen, die in Augmented Reality investieren. In dem von Googles Glass initiierten Markt tummeln sich bereits High-Tech-Riesen wie Apple und Amazon. Für Aufsehen sorgte zuletzt auch der Chip-Hersteller Intel mit einer AR-Brille, die sich mit ihrer unaufdringlichen Technologie von einer herkömmlichen Brille kaum unterscheidet. Das Besondere an dem Gerät: Die Daten werden nicht auf ein Display, sondern direkt auf die Netzhaut des Brillenträgers projiziert.

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