Apple verkauft mehr Uhren als alle Schweizer Uhrenhersteller zusammen

Was das Geschäft mit seinen Computeruhren Apple Watch angeht, könnte Apple nicht zufriedener sein. Der Hersteller aus dem kalifornischen Cupertino ist mit seiner Produktlinie nicht nur der unumstrittene König auf dem Markt für Computeruhren, er hat zuletzt auch mehr Uhren verkauft als die gesamte Schweizer Uhrenindustrie.

Dies berichtet das Magazin Gadgets 360°. Laut Schätzungen des Marktforschungsunternehmens IDC hat Apple im vierten Quartal 2017 mit seinen Computeruhren mehr Umsatz gemacht wie die Schweizer Uhrenhersteller Swatch, Rolex und Omega zusammen. Insgesamt habe der Konzern von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2017 acht Millionen Smart-Uhren verkauft, berichtet die Marktforschungsfirma Canalys. Das seien 32 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2016. Im Gesamtjahr soll Apple rund 18 Millionen Smart-Watches an den Mann gebracht haben, ein Anstieg um 54 Prozent.

Apple Watch Series 3

Apple Watch Series 3 (Bild: Apple)

Besonders erfolgreich war Apple mit seiner Apple Watch Series 3. Davon soll das Unternehmen im vergangenen Jahr insgesamt neun Millionen Einheiten ausgeliefert haben. Laut Canalys sei das im September 2017 veröffentlichte Modell die sich am schnellste verkaufende Computeruhr der Welt. Vor allem in den USA, Japan und Australien soll die Nachfrage in den letzten drei Monaten des letzten Jahres besonders hoch gewesen sein. Ein Ende des Erfolgs scheint nicht in Sicht. Im ersten Quartal dieses Jahres hat Apple die Märkte in Singapur und Hongkong in Angriff genommen.

Apple erfolgreichster Smart-Watch-Hersteller

Mit acht Millionen ausgelieferten Einheiten im letzten Quartal ist Apple aber auch die unangefochtene Nummer eins auf dem Smart-Watch-Markt. Nie zuvor hätte ein Computeruhren-Hersteller innerhalb eines Vierteljahres so viele Geräte verkauft, so Canalys. Das Urteil des Marktforschungsunternehmen: „Apple hat den Wearables-Spiel gewonnen.“

iPhone X (Bild: Apple)

iPhone X (Bild: Apple)

Doch nicht nur mit seiner Uhren-Produktlinie schwimmt Apple auf der Erfolgswelle. Auch mit anderen Geräten aus seinem Sortiment steht der Konzern auf den jeweiligen Märkten gut da. Von den iPads zum Beispiel hat Apple im letzten Vierteljahr 2017 rund 13,2 Millionen Einheiten ausgeliefert, im Vorjahreszeitraum waren es noch 13 Millionen. Auch der Umsatz mit Software und Services stieg deutlich, von 7,2 auf 8,5 Milliarden US-Dollar.

Einen Einbruch gab es indes beim iPhone-Verkauf. Davon hatte Apple in den letzten drei Monaten 2017 insgesamt 77,3 Millionen verkauft, eine Million weniger als im Vorjahr. Der Grund für den Rückgang dürfte das iPhone X gewesen sein, das sich auch und vor allem aufgrund seiner hohen Kosten weniger verkauft als erwartet.

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