Fitbit wird 2018 voll auf Smartwatches gehen

Fitbit will in diesem Jahr mit einer oder mehreren Smartwatches neu angreifen. Wie genau das Aussehen soll, lässt sich zwar erahnen. Warum auf das Unternehmen damit aber Erfolg haben sollte, ist unklar.

Primär stellt Fitbit Fitness-Tracker her. Und damit war das Unternehmen lange Jahre sehr erfolgreich. Mittlerweile sieht das aber anders aus. High-End-Geräte von Garmin und Polar sowie Casual-Geräte wie die Apple Watch haben Fitbit den Markt kaputt gemacht. Diese Geräte können nämlich in der Regel mehr als Fitbits Produkte. Schließlich sind sie entweder eine vollwertige Smartwatch mit schickem, modischen Design oder sie besitzten professionelle Fitness-Funktionen mit allem was man sich wünschen kann. Oder sogar beides. Fitbits Tracker dagegen sind vergleichsweise limitiert und lassen in Sachen Design zu Wünschen übrig, auch wenn letzteres Geschmackssache ist.

Smartwatch (Bild: Fitbit)

Smartwatch (Bild: Fitbit)

Dass sich Fitbit neu orientieren wird, war bereits seit einigen Monaten abzusehen. Nicht nur hat das Unternehmen bereits in der Vergangenheit mit Smartwatches experimentiert. Es hat auch zwei Hersteller solcher Geräte, darunter auch die beliebte Firma Pebble, aufgekauft.

Fitbit wird einen schweren Stand haben

Wie die neuen Smartwatches aus dem Hause Fitbits aber aussehen sollen und was sie können sollen ist unklar. Denn wie oben beschrieben: Garmin hat professionelle Fitness-Tracker mit Smartwatch-Funktionen bereits abgedeckt. Die Apple Watch und diverse andere Smartwatches für Android erfüllen das Bedürfnis nach Geräten mit rudimentären Fitness-Funktionen in Kombination mit tollem Design, siehe Fossil, und ausgebauten Smartwatch-Funktionen. Welche Lücke will Fitbit da denn noch schließen?

Lediglich beim Preis könnte das Unternehmen da noch etwas reißen. Die Apple Watch, die Fossil-Uhren und Garmins High-End-Geräte sind relativ teuer. Und genau hier will das Unternehmen wohl ansetzen. Die Uhren sollen nämlich möglichst jedermann ansprechen. Das beduetet, dass die Smartwatches einen großen Funktionsumfang haben müssen, Kompatibilität mit iPhone und Android nachweisen können müssen und zudem nicht viel kosten dürfen.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Fitbit wird 2018 voll auf Smartwatches gehen

  • Am 27. Februar 2018 um 15:26 von Kambo

    ganz einfach, weil die aufgekaufte Firma Pebble die absoluten Vorreiter der Smartwatches waren und immer noch von der Akkulaufzeit bei aktivem Display ungeschlagen sind. Nebenbei schon wasserdicht und bei jedem Licht, besonders bei Sonne, perfekt abzulesen war. Ich liebe meine Pebble und warte auf einen ebenbürtigen, vom Funktionsufang erweiterten, Nachfolger schon lange.

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