Fluchtziel roter Planet: Elon Musk spricht über seine Marspläne

Für Elon Musk ist offenbar klar: Der Dritte Weltkrieg wird kommen. Deshalb forciert er das Vorhaben seiner Firma SpaceX, den Mars zu besiedeln. Denn nur durch dessen Kolonisation kann wohl die Weiterexistenz der Menschheit im Falle eines globalen Krieges gewährleistet werden.

„Falls es einen Dritten Weltkrieg gibt, dann sollten wir sicherstellen, dass es anderswo genügend menschliche Zivilisation gibt, um sie zurückzubringen und das dunkle Zeitalter zu verkürzen“, sagte Musk im Gespräch auf der Technik-Messe South by Southwest (SXSW).

Wer glaubt, dass das etwas zu viel nach Science Fiction klingt, die irrt nicht gänzlich. Die Fragen auf der Veranstaltung stellte immherin kein Geringerer als der Film- und Serien-Schöpfer Jonathan Nolan, der die Science-Fiction-Western-Serie „Westworld“ und zum Sci-Fi-Spektakel „Interstellar“ das Drehbuch geschrieben hat.

Dass die Pläne dennoch keine Spinnereien sind, zeigen die konkreten Maßnahmen, an denen Musk und SpaceX bereits arbeiten. Im kommenden Jahr bereits soll die erste Mars-Rakete BFR, die Big Falcon Rocket also, ihren Jungfernflug zum Mars absolvieren.

Größte Gefahr für die Menschheit: Künstliche Intelligenz

Das Schicksal der Erde und der Menschheit wird aber nicht nur durch einen möglichen Dritten Weltkrieg bedroht. Auch unsere Technologie, vor allem die künstliche Intelligenz, an der seine Firmen übrigens eifrig forschen, bereitet Musk Sorgen. Diese sei weitaus gefährlicher als Atomwaffen, betont er auf der Veranstaltung in Austin im US-Bundessstaat Texas. Weshalb er die  Gründung einer Art Regulierungsbehörde vorschlägt. Die soll sicherstellen, dass bei der Entwicklung künstlich intelligenter Systeme alles reibungslos verläuft.

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