Model 3: Tesla kämpft weiter mit Produktionsengpässen und Qualitätsmängel

Tesla hat ein immer größeres Image-Problem. Firmenchef Elon Musk ist bekanntlich bekannt dafür, den E-Autohersteller mit großen Ankündigungen zu profilieren. Die Ideale werden jedoch von der Wirklichkeit untergraben. Denn Tesla läuft seinen Zielen nach wie vor hinterher – und der Abstand wird dabei offenbar immer größer.

Medienberichten zufolge produziert der Elektroauto-Pionier nach wie vor zu wenige Einheiten vom Model 3. Laut Schätzungen des Magazins Bloomberg fertigt Tesla derzeit von dem Mittelklassewagen rund 737 Einheiten pro Woche. Dabei hatte der Konzern zuletzt das eh schon heruntergesetzte Ziel ausgegeben, bis zum Ende laufenden ersten Quartals rund 2.500 Fahrzeuge zu fertigen.

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Fehlerhafte Teile

Auch Berichte von kostspieligen und zeitaufwändigen Qualitätsmängel machen noch immer die Runde. Wie der US-Sender CNBC bereits letzte Woche gemeldet hatte, produziert Tesla nach wie vor viele fehlerhafte Teile für das Model 3. Der Sender beruft sich auf aktuelle und ehemalige Konzern-Mitarbeiter, denen zufolge 40 Prozent der im Werk Fremont gefertigten Teile verbessert werden müssen. Tesla hält dagegen und betont die große Bedeutung von Qualitätskontrollen im Produktionsprozess. Demnach durchlaufe jedes Fahrzeug mehr als 500 Tests. Die meisten Probleme seien gering und könnten in wenigen Minuten behoben werden.

Derweil warten immer mehr Autofahrer auf ihre bestellten Autos. Bereits mehr als 400.000 Kunden warten auf ihr Model 3. Besonders geduldig müssen deutsche Autofahrer sein. Ihnen hatte Tesla zuletzt mitgeteilt, dass sie auf ihre Autos bis 2019 warten müssen.

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