Berlin profitiert von Rekordinvestitionen in europäische Startups

Berlin gehört zu den begehrtesten Startup-Standorten in Europa, was auch eine aktuelle Studie belegt. Wie die Unternehmensberatung EY (Ernst & Young) in einer Umfrage herausgefunden hat, zählt die deutsche Hauptstadt zu den EU-Städten, in deren Startups die Investoren am meisten Geld stecken. An eine europäische Metropole reicht Berlin aber bei weitem nicht heran.

Laut der Studie wird das meiste Geld nämlich in Startups investiert, die in London beheimatet sind. Brexit hin oder her, Jungunternehmen in der englischen Hauptstadt haben im vergangenen Jahr rund 4,9 Milliarden Euro Investorengelder erhalten. In Berliner Startups wurden insgesamt drei Milliarden Euro investiert. Auf Rang drei landet die französische Hauptstadt Paris, wo die Jungunternehmer rund zwei Milliarden Euro einsammeln konnten.

Berlin, Aussicht von der Siegessäule auf die Straße des 17. Juni, Richtung Mitte, Berlin, Deutschland

Berlin, Aussicht von der Siegessäule (© A.Savin, Wikimedia Commons)

Startups im Aufwind

Insgesamt wurde letztes Jahr die Rekordsumme 19,2 Milliarden Euro in europäische Startups investiert, 84 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. EY-Partner Peter Lennartz weiß eine Erklärung für diese Entwicklung: „Die Bereitschaft, auch sehr hohe Summen in Startups zu investieren, ist spürbar gestiegen, was auch mit der guten Entwicklung auf dem IPO-Markt und den entsprechend verbesserten Exit-Möglichkeiten zusammenhängen dürfte“, so Lennartz.

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