Prognose für 2018: Spotify rechnet mit 200 Millionen Nutzern

In wenigen Tagen ist es soweit, dann geht Spotify an die Börse. Was die unmittelbare Zukunft angeht, so ist der schwedische Konzern optimistisch. Bis Ende des Jahres will das Unternehmen viele weitere Nutzer gewinnen und den Umsatz deutlich steigern. Eines wird dem Konzern aber noch immer nicht gelingen: endlich schwarze Zahlen schreiben.

Bis Ende 2018 will Spotify bis zu 200 Millionen Nutzer an seine Musikplattform gebunden haben. 92 bis 96 Millionen von ihnen sollen zahlende Kunden sein. Das Unternehmen bietet zwei Nutzungsvarianten seiner Musikplattform an. Die kostenlose Option ist werbefinanziert. Für den Premiumzugang zahlen die Abonnenten eine monatliche Gebühr. Bei beiden Varianten ist die Prognose positiv. Denn der Ende 2017 hatte der schwedische Kontern insgesamt rund 159 Millionen Nutzer und etwa 71 Millionen Abonnenten gezählt.

Spotify-Gründer und -Chef Daniel Ek

Gründer und Chef des schwedischen Musikstreaming-Dienstes: Daniel Ek (Bild: Spotify)

Auf und Ab: Umsatz und Gewinn

Kein Wunder also, dass Spotify angesichts dieser Entwicklung auch hinsichtlich des Umsatzes optimistisch ist. Diesen will das Unternehmen bis Jahresende auf 5,3 Milliarden Euro gesteigert haben. Das entspräche einem Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Getrübter sieht das Bild indes aus, wenn man den Fokus auf den erwarteten Gewinn richtet. Hier rechnet das Unternehmen mit einem Minus von 230 bis 330 Millionen Euro. Immerhin: Dieser Verlust wäre bei weitem nicht so hoch wie noch ein Jahr zuvor. Damals stand Spotify mit 1,24 Milliarden Euro in der Kreide.

Spotify will am 3. April an die Börse gehen. Dabei strebt das Unternehmen den ungewöhnlichen Weg der Direktplatzierung an. Bei dieser Option werden die Aktien ohne Preisbildungsverfahren direkt an der New Yorker Börse platziert, sie kommen also direkt in den Handel.

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