Fahrdienstleister Uber einigt sich mit Familie von Unfallopfer

Uber hat mit den Hinterbliebenen des Unfallopfers einen Vergleich erzielt. Wie viel der Fahrdienstvermittler dem Ehemann und der Tochter von Elaine Herzberg gezahlt hat, steht nicht fest. Die 49-Jähriger war vor fast zwei Wochen Tagen von einem selbstfahrenden Auto des Taxi-Startups überfahren worden.

Wie das britische Nachrichtenmagazin The Guardian berichtet, hätten sich Uber sowie Ehemann und Tochter von Elaine Herzberg geeinigt. Das Blatt beruft sich dabei auf die Anwältin der beiden. Details des Vergleichs nannte Cristina Perez Hesano indes nicht. Ehemann und Tochter von Herzberg würden keine weiteren Erklärungen abgeben. Sie sollen den Fall als abgeschlossen betrachten.

Uber-Chef Dara Khosrowshahi

Uber-Chef Dara Khosrowshahi (Bild: George Grinsted)

Der Unfall hatte sich am Sonntag, den 18. März gegen 22 Uhr Ortszeit in Tempe, Arizona ereignet. Auf einem von der örtlichen Polizei vor wenigen Tagen veröffentlichten Video ist zu sehen, wie eine Person beim Überqueren der Straße vom selbstfahrenden Uber-Auto erfasst wird. Die „Fahrerin“ des autnomom fahrenden Autos hatte wenige Augenblicke vor dem Aufprall nach unten geschaut.

Die Schuldfrage

Bei dem Unfall-Fahrzeug handelt es sich um ein Volvo XC 90. Das Unternehmen Apriv, das Uber mit Radar- und Kamerasystemen zuliefert, sieht die Verantwortung jedoch beim Fahrdienstleister. Untersuchungen hätten ergeben, dass die Sicherheitssysteme des Autos während des Unfalls deaktiviert waren. Der Taxi-Unternehmen hat den Sachverhalt noch nicht kommentiert.

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