Realität oder nicht? Bei diesen Modellautos kann das keiner genau sagen
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BMW M5, Audi R4, Ferrari 365 GTB und McLaren F1 - all das sind absolute Traumautos. Leider haben nur die wenigsten das nötige Kleingeld, um sich die leistungsstarken Edel-Boliden in die eigene Garage zu stellen. Aber immerhin: Es bleiben ja noch Modellautos. Die eignen sich zwar nicht für die eine oder andere Runde auf der Nordschleife, verschönern aber wenigstens das Wohnzimmerregal - zumindest in der Theorie. Denn häufig sind die Miniaturen nicht sonderlich detailgetreu. Wer ein sich ein Modell wünscht, das - zumindest auf einem Foto - nicht vom Original zu unterscheiden ist, wird im Spielzeugladen um die Ecke enttäuscht.
Doch es gibt einen Mann, der in mühsamer Handarbeit dafür sorgt, dass auch den Standard-Modellen Mini-Autos werden, die selbst erfahrene Autokenner auf einem Bild erst auf den zweiten, dritten oder vierten Blick vom echten Auto unterscheiden können. Der Mechatronik-Student Jakob Michel hat 2003 sein erstes Modell mit einem Lichtsystem ausgestattet. Heute finanziert er sich damit seine Ausbildung. Er hat sein Handwerk dermaßen perfektioniert, dass er jede noch so kleine Lampe des echten Autos bei der Miniaturisierung umsetzt - vom beleuchteten Freisprech-Knopf am Lenkrad bis hin zum Kurvenlicht eines M3 von BMW.
Pro Modell benötigt er dafür bis zu 30 Stunden Zeit. Die Preise für die fertigen Kunstwerke liegen zwischen 80 und 250 Euro. Wer eines bestellen möchte, kontaktiert ihn per E-Mail an modell-lichtsysteme@web.de. Wir haben die beeindruckendsten Bilder der Mini-Autos mit ausgewachsener Lichtanlage in einer Galerie zusammengefasst. (Foto: Jakob Michel)
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