22. März 2010
10. Februar 2010 | 10:59 Uhr

Google Buzz: Facebook, Twitter & Co. bekommen harte Konkurrenz

von Pascal Poschenrieder

Foto: GoogleSeit gestern Abend haben Social-Network-Plattformen wie Twitter und Facebook einen neuen, ernstzunehmenden Gegner im Kampf um die Gunst der User. Der Suchmaschinengigant Google hat mit Buzz eine eigene Lösung zum einfachen und zeitnahen Austausch von Nachrichten, Statusmeldungen, Fotos und mehr gelauncht. Das System ist vollständig in Google Mail integriert und über den PC oder ein Smartphone nutzbar. Neuen Buzz-Anwendern schlägt die Software soziale Kontakte anhand der bisherigen E-Mail- und Chat-Geschichte vor.

Google Buzz integriert bereits jetzt Dienste wie Twitter, Picasa, Google Reader, Youtube, Flickr und Blogger.com. In Kürze sollen weitere folgen. Um Entwicklern die Arbeit zu erleichtern, stellt Google eine Feed-basierte API zur Verfügung, die später zu einer vollständigen API ausgebaut werden soll.

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7. Dezember 2009 | 12:18 Uhr

Netbook-Betriebssystem Marke Google: Chrome OS in Bildern

von Stefan Möllenhoff

Google Chrome OSVermutlich allabentlich in den Google-Labs: "Komm, Sergei, wir müssen uns auf morgen Abend vorbereiten!" - "Wieso, Larry? Was wollen wir denn morgen Abend machen?" - "Genau dasselbe wie jeden Abend, Sergei. Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen!" Mit seinem Betriebssystem Chrome OS geht Google einen weiteren Siebenmeilenschritt in Richtung Allmacht im Internet.

Anstelle auf lokal gespeicherte Inhalte zu setzen, sind bei dem Google-Betriebssystem sämtliche Anwendungen online verfügbar. Zudem ist die Software vollständig offen. Somit haben alle Programmierer dieser Welt die Möglichkeit, sich eine eigene Version von Chrome OS zu kochen. Aufgrund der ressourcenschonenden Struktur zielt Google mit seinem neuesten Streich primär auf Netbooks und andere Mini-Computer ab, die mit wenig Rechenleistung zurechtkommen müssen.

"Geht dir dasselbe durch den Kopf wie mir, Sergei?" - "Ja, aber was, wenn die Nashörner mit ihren dicken Fingern keine Tastaturen bedienen können?" Wir sind glücklicherweise keine Nashörner und treffen auf Keyboards die richtigen Tasten. Und darum gibt es in der folgenden Bildergalerie jede Menge Screenshots von Googles Chrome OS zu sehen. (Bild: CBS Interactive)

26. November 2009 | 19:17 Uhr

Jetzt ausprobieren: neue Google-Oberfläche mit Zeitstrahl und Thumbnails

von Stefan Möllenhoff

Neues Design von Google aktivierenGoogle ist derzeit dabei, sein Suchmaschinen-Interface zu überarbeiten. Neben ein paar optischen Kleinigkeiten kommen auch eine Reihe neuer Funktionen hinzu. So lassen sich Suchergebnisse beispielsweise nach Datum sortieren. Wer ein Thema regelmäßig verfolgt und nur die heißesten Neuigkeiten dazu erfahren möchte, reduziert die angezeigten Treffer auf Ergebnisse aus der letzten Stunde. Auf Wunsch blendet die Seite außerdem einen Zeitstrahl ein - wer beispielsweise wissen möchte, wie die Schweinegrippe-Panik vor exakt drei Monaten aussah, wird hier fündig.

Ein weiteres nettes Feature ist die Anzeige von Thumbnails zu den Treffern. Zwar fehlen bei jeder Suchanfrage noch eine ganze Reihe von Vorschaubildchen, doch interessant ist die Funktion allemal. Wer es satt hat, bei der Recherche zu Goldfischen ständig mit Online-Tierhandlungen bombardiert zu werden, freut sich außerdem über die Möglichkeit, Shopping-Ergebnisse zu dezimieren. Neben der Web-Suche halten auch Bilder-, Video-, Bücher-, News-Suche und so weiter kontextabhängige Novitäten bereit. Lediglich Google Maps scheint der Suchmaschinenriese nicht angetastet zu haben. ... weiterlesen

20. November 2009 | 10:01 Uhr

Netbooks mit Google Chrome OS ab Ende 2010 verfügbar

von Stefan Möllenhoff

Google Chrome OSWie bereits angekündigt, hat Google gestern abend im kalifornischen Mountain View das sagenumwobene Chrome OS vorgestellt. Das Betriebssystem soll allerdings nicht die Schwergewichte à la Windows 7 von Desktop-PCs und Highend-Notebooks verdrängen. Stattdessen zielt das Google-OS auf Zweit- und Drittrechner ab - auf Netbooks. Während der Source Code ab sofort der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, soll es erst Ende 2010 die ersten Computer mit dem Betriebssystem geben.

Chrome OS arbeitet sowohl auf PCs mit x86-Infrastruktur als auch auf Maschinen mit ARM-Prozessoren. Sämtliche Anwendungen laufen dabei im Browser. Das soll neben einer verbesserten Geschwindigkeit auch eine höhere Sicherheit bieten, da der Nutzer keine Programme auf dem Rechner selbst installiert. Übrigens legt das Betriebssystem auch Nutzerdaten nicht lokal, sondern auf zentralen Servern ab - Kontakte beispielsweise im Gmail-Account. Das hat den Vorteil, dass User von jedem Rechner auf ihre Informationen zugreifen können. Andererseits gibt das natürlich auch Anlass zu Kritik, denn schließlich ist das ein weiterer Schritt zur Allwissenheit der Datenkrake Google. ... weiterlesen

18. November 2009 | 12:40 Uhr

Google stellt morgen sein erstes Desktop-Betriebssystem Chrome OS vor

von Pascal Poschenrieder

Google Chorme OSMorgen ist es soweit: Endlich stellt der Suchmaschinengigant Google sein erstes Desktop-Betriebssystem namens Chrome OS offiziell vor. Auf einer Presseveranstaltung im Google-Hauptquartier in Mountain View, Kalifornien, werden Sundar Pichai, der Vizepräsident des Produktmanagements, und Matthew Papakipos, Entwicklungsdirektor für Google Chrome OS, den Anwesenden einen "kompletten Überblick" über die neue Konkurrenz für Microsoft und Apple verschaffen - so zumindest steht es in der Presseeinladung.

Und diese Konkurrenz könnte die alteingesessenen OS-Giganten das Fürchten lehren. Schließlich ist der Chrome-Browser von Google bereits eingeschlagen wie eine Bombe. Und auch das Smartphone-Betriebssystem Android ist mit riesigen Schritten auf dem Vormarsch. Wenn Chrome OS an diesen Erfolg anknüpfen kann, gehört zumindest Microsofts Windows vielleicht schon bald der Vergangenheit an.

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12. November 2009 | 19:18 Uhr

Widget-Station Chumby One: klobiger, aber günstiger

von Pascal Poschenrieder

Foto: chumby.comChumby - was war das doch gleich? Ach ja, richtig, dieser Ball mit Touchscreen-Display! Quasi eine Mischung aus Tamagotchi, Computer, PDA, digitalem Bilderrahmen, Wecker, Webbrowser, Spielkonsole und, und, und. Die erste Version sah aus wie ein mit Leder bezogener Ball mit Display. Auf der Anzeige zeigt der Chumby eines oder mehrere der inzwischen über 1000 Widgets an - und damit etwa den S-Bahn-Fahrplan, die Wettervorhersage, die Foto-Galerie auf Flickr, Facebook- oder Twitter-Updates und alles andere, was man sonst noch so wissen muss. Oder wissen wollen würde. Oder was eben einfach nett ist.

Der Haken des ersten Chumby: Er ist teuer. Der Hersteller hat nun ein neues Modell nachgelegt, ihm einen Akku spendiert und den Preis gleich um die Hälfte gesenkt. Naja, fast zumindest: Wer "nur" ein Modell der neuen Reihe Chumby One kauft, zahlt 120 Dollar (altes Modell: 199 Dollar).

Der Haken des neuen Chumby One: Er sieht klobig aus. Außerdem gibt es jetzt nur noch einen Mono-Lautsprecher, dafür aber einen schnelleren Prozessor. Aber das wichtigste an einem Gerät, das eigentlich keiner braucht, ist wohl der günstigere Preis. Alle weiteren Details verrät die Bildergalerie. ... weiterlesen

10. November 2009 | 17:42 Uhr

Mozilla-Browser wird fünf: die Entwicklung von Phoenix bis Firefox

von Pascal Poschenrieder

Foto: CBS InteractiveAls Dave Hyatt und Blake Ross 2002 mit der Entwicklung des Open-Source-Webbrowsers Phoenix begannen, hätte vermutlich niemand mit dem Erfolg der Software gerechnet. Doch bereits kurz nach der Veröffentlichung der ersten lauffähigen Version Phoenix 0.1 am 23. September 2002 kam der Stein unaufhaltsam ins Rollen.

 Am 17. Mail 2003 wurde aus Phoenix dann Firebird, am 9. November 2004 schließlich Firefox. Bereits damals enthielt der Browser bekannte Elemente wie das Suchfeld rechts neben der Adressleiste. Die Bildergalerie zeigt, wie die Entwicklung weiterging, und was die Zukunft des Browsers noch alles bereithält. (Foto: CBS Interactive)

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7. Oktober 2009 | 14:16 Uhr

Tausende Passwörter von Google-, Yahoo- und Hotmail-Konten kursieren im Netz

von Nate Lanxon, Stefan Möllenhoff

Passwörter von Google, Hotmail und Yahoo gehacktUnsere Kollegen von CNET UK sind über Dokumente gestolpert, die vermuten lassen, dass tausende von Benutzernamen samt dazugehöriger Passwörter illegal im Internet veröffentlicht wurden. Betroffen sind unter anderem Mail-Accounts mit den Endungen yahoo.com, hotmail.com, gmail.com, msn.com, live.com und hotmail.fr. Wer einen dieser Services nutzt, sollte seine Kennwörter schnellstmöglich ändern.

Insbesondere die in Umlauf gekommenen Gmail-Passwörter dürften weitreichende Folgen haben. Schließlich gewähren diese Logins Hackern nicht nur Zugriff auf den E-Mail-Account, sondern auch auf YouTube, Blogger, Google Docs und Google Talks - alle diese Seiten funktionieren mit einer einzigen Kennung. ... weiterlesen

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