Wetterfestes Powerzoom-Objektiv von Olympus: M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ
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Panasonic hat bereits auf der IFA zwei PowerZoom-Objektive mit Brennweiten von 14 bis 42 und 45 bis 175 Millimetern vorgestellt. Jetzt zieht der Micro-Four-Thirds-Kollege Olympus nach: Seit heute ist das M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ offiziell. PowerZoom bedeutet dabei, dass die Brennweite nicht per mechanisch verbundenem Zoomring, sondern per elektronischer Ansteuerung verändert wird. Dadurch ist ein weicheres Zoomen mit konstanter Geschwindigkeit möglich, was insbesondere bei der Aufnahme von Videos wichtig ist.
Der Brennweitenbereich von 12 bis 50 Millimetern entspricht im Kleinbildäquivalent 24 bis 100 Millimetern. Damit bietet das Objektiv einen panoramatauglichen Weitwinkel und gleichzeitig auch im Telebereich etwas mehr Luft als die Standard-Kitoptik mit ihren 28 bis 84 Millimetern. Die Lichtstärke entspricht mit F3,5 im Weitwinkel der des Kitobjektivs. Bei maximaler Brennweite fällt sie allerdings auf F6,3 ab und ist damit eine Drittelblende schwächer. Wer auf ein lichtstarkes Zoomobjektiv gewartet hat, wird an dieser Stelle also enttäuscht. Aber bei den recht günstigen Anschaffungskosten - die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 449 Euro - darf man eben auch keine Wunder erwarten. Auf der anderen Seite ist das Objektiv dafür auch für Nahaufnahmen zu gebrauchen: Die Naheinstellgrenze beträgt 20 Zentimeter, der Abbildungsmaßstab knapp 1:2,8.
Für Videofreaks interessant ist außerdem die L.Fn-Taste auf dem Objektiv. Mit ihr lässt sich der kontinuierliche Autofokus während des Filmens aussetzen. Das ist beispielsweise praktisch, wenn jemand durchs Bild läuft, die Kamera aber nicht vom eigentlich Motiv abweichen soll.

Hier ist das Objektiv mit der Olympus E-PL3 zu sehen. Die Gegenlichtblende ist leider nicht im Lieferumfang enthalten.
Zu guter Letzt ist das Objektiv noch wetterfest und gegenüber Staub und Spritzwasser geschützt. Interessanterweise fehlt noch die dazu passende Kamera - eine Outdoor-taugliche Micro-Four-Thirds-Digicam hat Olympus bislang nämlich noch nicht auf den Markt gebracht. Das dürfte sich in nicht allzu ferner Zukunft ändern. Hoffentlich hat der Hersteller bis dahin dann auch entsprechend an der Videofunktion gefeilt - diese konnte uns bei den aktuellen drei Pen-Modellen E-P3, E-PL3 und E-PM1 nämlich nicht überzeugen. (Bild: Olympus)
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