IFA 2010: Viewsonic präsentiert weltweit erstes Dual-Boot-Tablet mit 10-Zoll-Display
Viewsonic kleckert nicht, sondern klotzt: Das 10-zöllige Viewpad 100 soll das weltweit erste Dual-Boot-Tablet sein und die Leistung und Kompatibilität einer Vollversion von Windows 7 Home Premium mit der Schnelligkeit und Portabilität von Android 1.6 kombinieren. USB-Anschluss, Videoausgabe via Mini-VGA, Unterstützung von Adobe Flash und die Möglichkeit, Präsentationen und Word-Dokumente zu erstellen, machen das Viewpad 100 zum Allrounder.
Der leichte Tablet-PC integriert eine 16 GByte große SSD (Solid State Disk), die einen schnellen Systemstart und kurze Zugriffszeiten sicherstellen soll und gegen Erschütterungen absolut unempfindlich ist. Das Gerät basiert auf dem 1,66 GHz schnellen Intel-Atom-Prozessor N455, der von einem GByte DDR3-Arbeitsspeicher unterstützt wird. Die Atom-CPU ist übrigens auch der Grund für die "alte" Android-Version 1.6: Laut Viewsonic sollen die neueren Versionen nicht offiziell zum Intel-Chipsatz kompatibel sein.
Der 10 Zoll große kapazitive Multi-Touchscreen des Viewpad 100 wird per LED hintergrundbeleuchtet und löst 1024 x 600 Bildpunkte auf. Dank G-Sensor richtet das Gerät die Bildschirmdarstellung bei einer Drehung automatisch neu aus. Neben WLAN und Bluetooth hat das Tablet einen microSD-Slot für Speicherkarten bis 32 GByte, Assisted GPS, zwei USB-2.0-Anschlüsse und eine 1,3-Megapixel-Webcam an Bord.

Die Axdia International GmbH stellt auf der
Hannspree springt ebenfalls auf den Tablet-Express auf und zeigt auf der Berliner IFA in Halle 7.2B am Stand 101 sein Android-Tablet der Öffentlichkeit. Das knapp 800 Gramm schwere und 1,4 Zentimeter dünne Gerät läuft unter Android 2.2 und integriert in einem rahmenlosen Design einen 10,1 Zoll großen, per LED hintergrundbeleuchteten Multitouch-Touchscreen im 16:9-Widescreen-Format mit Bewegungs- und Lichtsensoren. Android 2.2 soll dank zahlreicher Code-Optimierungen mehr Leistung und eine flüssigere Bedienung ermöglichen.


Windows 7 ist seit gerade einmal acht Monaten im Handel erhältlich, da macht schon der Nachfolger Schlagzeilen. Microsoft Windows 8 soll - darf man einer ans Licht der Öffentlichkeit gedrungenen Präsentation Glauben schenken - etliches von Apple lernen. Den Folien zufolge ist beispielsweise ein Windows Market geplant, in dem Nutzer direkt Software einkaufen. Die Identifikation der Anwender soll nicht mehr via Passwort oder Fingerabdruck, sondern mittels Gesichtserkennung geschehen.















