3. September 2010
21. Dezember 2009 | 18:20 Uhr

LG entwickelt 2,6-Millimeter-LCD-TV-Panel: Sind OLED-Fernseher obsolet?

von Pascal Poschenrieder

Foto: lgdisplay.comWer versucht, einen alten Röhrenfernseher an die Wand zu montieren, reißt mit den entsprechenden Dübeln entweder die ganze Wand um, oder zumindest die Schrauben aus selbiger heraus. Mit modernen Flachbild-TVs gibt es dieses Problem nicht mehr. Dank der LED-Technologie halten sie nicht nur in der dünnen Rigipswand, sondern sehen mit ihrem ultraflachen Panel auch noch äußerst schick und elegant aus.

Bisher war eine Bautiefe von rund 3 Zentimetern wie bei Samsungs LED-Fernsehern das höchste der Gefühle. Doch es geht noch deutlich dünner: Der Hersteller LG hat heute bekanntgegeben, dass er ein LCD-TV-Panel mit einer Dicke von unglaublichen 2,6 Millimetern entwickelt hat. Als Vergleich: Damit ist das komplette Display gerade einmal minimal dicker als eine 1-Euro-Münze. Möglich ist das nur durch eine besonders schlanke Hintergrundbeleuchtung. Besonders flache LEDs sitzen im Rahmen des Panels und leuchten eine nur wenige zehntel Millimeter dicke Reflexionsschicht an, die das Licht gleichmäßig über den Screen verteilt.

LG plant nun eigenen Angaben zufolge, einen 42-Zoll-Fernseher mit dem Panel zu bauen, der weniger als 4 Kilogramm wiegt, Full-HD auflöst und eine Bildwiederholrate von 120 Hz aufweist. Wie dick das Gerät dann mitsamt Elektronik sein wird, verrät der Hersteller noch nicht. Allerdings will er bereits während der CES 2010 in Las Vegas erste Prototypen zeigen. (Foto: lgdisplay.com)

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