7. September 2010
21. April 2008 | 17:46 Uhr

SOLo Lounge Table: Computertisch erzeugt Strom

von Pascal Poschenrieder

SOLo Lounge Table von iF (Foto: intelligentforms.net)Bei der Planung der meisten deutschen Häuser und deren Inneneinrichtung war man noch weit von der Idee entfernt, dass in jedem Haushalt mindestens ein Computer stehen könnte. Deswegen passen die großen Monitore und die klobigen Desktop-PCs oft rein optisch schon nicht dazu.

Der Hersteller iF hat jetzt einen Tisch entwickelt, der den Computer nicht nur optisch integriert. Er versorgt ihn sogar mit selbst gewonnener Energie. Die Oberfläche des SOLo Lounge Table besteht aus Glas. Darunter befinden sich Solarzellen, die einen Energiespeicher im Tisch aufladen, sobald Licht auf sie scheint. Die so gewonnene Energie stellt der Tisch in Form von drei USB-Ports und gewöhlichen Stromsteckern zur Verfügung. Auch nachts muss man mit dem Computertisch nicht im Dunkeln arbeiten: Eingebaute LEDs sorgen für Licht.

Zusätzlich zeigt ein integriertes Display Informationen wie die Netzwerkaktivität an. Aber damit nicht genug: Der SOLo Lounge Table versorgt auch mobile Geräte via Bluetooth mit Informationen. Durch die eingebaute Energieversorgung via Solarpanel hängt der Tisch an keinem Kabel. Da er auch Rollen an den Enden der Tischbeine hat, kann man ihn einfach im Haus herumschieben. Wer sich den SOLo Lounge Table jetzt zu sich nach Hause schieben will, stößt wahrscheinlich nur an ein Hindernis: den Preis. Den rückt der Hersteller nämlich nur auf Anfrage raus. (pas / Foto: intelligentforms.net)

15. April 2008 | 15:24 Uhr

Ecocho startet Klima-Suchmaschine

von Britta Widmann

Pro 1000 Suchanfragen werden zwei Bäume gepflanzt ... weiterlesen

7. April 2008 | 10:44 Uhr

Frühling kaufen: Solar-Tulpe für den Garten

von Daniel Schräder

Solar-TulpeDer Frühling ist da, sagen die Astronomen. Finde ich nicht, oder war ich heute morgen der einzige, der Schnee von seinem Auto schubsen musste?

Wie dem auch sei, den ersten bunten Blüten auf der Wiese dürfte der Schnee den vorzeitigen Rest gegeben haben. Schade eigentlich - denn so wird es auch nichts mit dem phänologischen Frühlingsbeginn.

Wer es trotzdem schön bunt mag in seinem Garten oder auf seinem Balkon, und wer darüber hinaus nichts gegen etwas Plastik und einen Hauch von Kitsch hat, der sollte sich mal The Lighter Side umsehen.

Der Webshop hat das Solar Tulip Light Set im Programm - zwei künstliche Tulpen, die einen integrierten Akku tagsüber mit Sonnenenergie auftanken und im Dunkeln farbenfroh leuchten. Und: Diese Tulpen verblühen weder im Hochsommer, wenn sie nicht gegossen werden, noch im tiefen Winter. Frühling? Hab ich jetzt das ganze Jahr über. Für 20 Dollar im 2er-Pack. (dsc / Foto: The Lighter Side)

12. März 2008 | 13:18 Uhr

Konarka: gedruckte Solarzellen für Fenster und Kleidung

von Pascal Poschenrieder

Plastikfolien-Solarzellen von KonarkaBald brauchen wir kein Stromnetz mehr, und auch unsere mobilen Gadgets müssen nie wieder an die Steckdose. Konarka hat ein Verfahren entwickelt, Solarzellen preisgünstig auf Plastikfolien zu drucken. Diese biegsamen Folien lassen sich ohne Probleme in Kleidung, Handys und ähnliche Geräte einbauen.

Auf einer Investoren-Konferenz sagte kürzlich der Gründer von Konarka, Howard Berke, er plane die Integration von kleinen Plastikfolien-Solarzellen in hunderte von Produkten.

Die Auslieferung der ersten Folien soll bereits in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 beginnen. Auch den Standort für eine Fabrik will der Konzern noch dieses Jahr bekannt geben.

Zuerst sollen die Folien in selbstaufladenden Gadgets ihre Verwendung finden. In naher Zukunft will Konarka dann große Folien produzieren, um Fensterscheiben in Kraftwerke umzufunktionieren. Außerdem arbeitet das Unternehmen daran, das Prinzip auf Plastikfasern anzuwenden. Daraus könnten dann energieerzeugende Kleidungsstücke entstehen.

In naher Zukunft könnte also alles, was aus Plastik besteht, Energie erzeugen. Da kann man nur hoffen, dass die Technik marktreif ist, bevor unser Himmel vor lauter Feinstaub kein Sonnenlicht mehr durchlässt. (pas)

6. Februar 2008 | 12:02 Uhr

Praktischer Handy-Schmuck: Solar-Lader Eco

von Daniel Schräder

Solar-Lader als Handy-SchmuckHandy-Schmuck - darunter verstehe ich eigentlich kitschige Glas- oder gar Plastikperlen in rosa, lachs- und fliederfarben, quietschbunte Diddl-Mäuse oder Klangherzen. Einfallsreichere Handy-Herrchen, die ihrem Kleinen Schmuck anlegen, hängen auch schon mal einen lebendigen Kaktus per Schnur an ihren Begleiter.

Wird der Schmuck plötzlich praktisch, kann ich seinen Einsatz sogar nachvollziehen. Dieser Handy-Strap (so heißt "Kitsch am Bändchen" auf neudeutsch) beinhaltet einen kleinen Akku sowie eine Solarzelle. Legt man ihn in die Sonne, lädt sich der interne Akku auf - und wenn der voll ist, kann man damit wiederum den des Telefons laden.

Nach sechs bis zehn Stunden in der prallen Sonne soll der kleine Energiespeicher gefüllt sein und für 35 Minuten Handy-Telefonie ausreichen. Bei schlechterem Wetter können da allerdings auch problemlos zwei Tage vergehen. Macht aber nichts: Der Eco-Charger lässt sich auch per Netzteil laden und dient dann auch im Dunkeln als Notstromspender. Er soll noch im Dezember für knapp 20 Dollar erhältlich sein.

Seinen Durchbruch im Schmuckgeschäft wird der 40 Gramm schwere Technikklunker aber wohl nicht erleben. Er sieht einfach noch grässlicher aus als pinke Glitzersteinchen... (dsc)

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