"Vorsicht ... Baum"
George der aus dem Dschungel kam
Genre: Jump & Run
Was keiner weiß: Tarzans bescheuerter, kleiner Bruder heißt George. Gesegnet mit einer unglaublichen Naivität und gestraft mit wenig Hirn, muss der König des Urwalds in der Umsetzung von Jay Wards Comic-Serie (Super RTL) rennend und springend durch ziemlich banale Level gesteuert werden. Dabei spricht das Spiel vor allem die jüngste Zocker-Generation an: Der Leopardenfell-Träger mit der verwegenen Haartolle hopst fröhlich von links nach rechts auf vorgegeben Pfaden durch den bunt gestalteten Urwald, haut hier und da mal zurückhaltend agierende Gegner aus den Latschen und trifft schließlich auf einen dicken Endboss. Wer hier laut "retro!" schreien möchte, möge dies bitte tun.
Wie in klassischen Jump&Runs pflastern Münzen Georges Weg durch das Dickicht. Nach 50 ergatterten Silberlingen gibt es zur Belohnung ein Extraleben. Die sind auch bitter nötig, denn auf Continues hat Hersteller Crave Entertainment unverständlicherweise verzichtet. Für Frust sorgt auch die ungenaue Steuerung, die manch vermeintlich einfach erscheinende Stelle zu einem Geduldsspiel ausarten lässt - etwa wenn bei Endgegner Slappy vor dessen Energiewelle weggerannt werden muss, George sich aber nur träge in Bewegung setzt. So geht die Energie, die in Form von Bananen dargestellt wird, schneller flöten, als es einem lieb ist.
Sind die zähen Widersacher geschafft, darf der Lianenkraxler auf dem Rücken seines Elefanten von unten nach oben durch ein 3-D-Level galoppieren. Sonderlich anspruchsvoll gestaltet sich diese Aufgabe allerdings nicht, was auch für die sporadisch eingeflochtenen Quick-Action-Momente gilt, bei denen zum richtigen Zeitpunkt die richtige Taste gedrückt werden muss.
"George der aus dem Dschungel kam" reiht sich leider nahtlos in die Reihe der mauen Lizenz-Spiele ein, was vor allem dem tempoarmen, ideenlosen Gameplay und der trägen Steuerung geschuldet ist. Darüber können nicht einmal die gute Leistung der deutschen Sprecher und die nett anzuschauende Cel-Shading-Grafik hinwegtäuschen.
Wie in klassischen Jump&Runs pflastern Münzen Georges Weg durch das Dickicht. Nach 50 ergatterten Silberlingen gibt es zur Belohnung ein Extraleben. Die sind auch bitter nötig, denn auf Continues hat Hersteller Crave Entertainment unverständlicherweise verzichtet. Für Frust sorgt auch die ungenaue Steuerung, die manch vermeintlich einfach erscheinende Stelle zu einem Geduldsspiel ausarten lässt - etwa wenn bei Endgegner Slappy vor dessen Energiewelle weggerannt werden muss, George sich aber nur träge in Bewegung setzt. So geht die Energie, die in Form von Bananen dargestellt wird, schneller flöten, als es einem lieb ist.
Sind die zähen Widersacher geschafft, darf der Lianenkraxler auf dem Rücken seines Elefanten von unten nach oben durch ein 3-D-Level galoppieren. Sonderlich anspruchsvoll gestaltet sich diese Aufgabe allerdings nicht, was auch für die sporadisch eingeflochtenen Quick-Action-Momente gilt, bei denen zum richtigen Zeitpunkt die richtige Taste gedrückt werden muss.
"George der aus dem Dschungel kam" reiht sich leider nahtlos in die Reihe der mauen Lizenz-Spiele ein, was vor allem dem tempoarmen, ideenlosen Gameplay und der trägen Steuerung geschuldet ist. Darüber können nicht einmal die gute Leistung der deutschen Sprecher und die nett anzuschauende Cel-Shading-Grafik hinwegtäuschen.
Fotogalerie
Spiele Fakten | ||
Veröffentlichungsdatum |
04.04.2008 | |
FSK |
o.A. | |
Systeme |
PlayStation2, Nintendo DS, Wii | |
Hersteller / Vertrieb |
Crave Entertainment / dtp | |
Multiplayer |
nein | |
Schwierigkeit |
Für Einsteiger, Fortgeschrittene | |
Preis |
||
Bewertung | ||
Grafik |
befriedigend | |
Sound |
gut | |
Spielspass |
ausreichend | |
Gesamt |
ausreichend | |
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