Die heimlichen Mitbewohner
Invizimals
Genre: Rollenspiel
Das Prinzip gleicht dem des PS3-Titels "EyePet": Eine kleine, mitgelieferte Kamera, die auf der Oberseite der Hosentaschenkonsole montiert wird, nimmt die Umgebung auf. Das Spiel zaubert schließlich possierliche 3-D-Figürchen ins Abbild der wirklichen Welt: die 'Invizimals". Diese wollen wie Nintendos "Pokémons" gefangen und ausgiebig trainiert werden. Nur so haben sie im Kampf gegen ihre Widersacher eine Chance.
Letztere entstammen entweder dem Spiel-eigenen Fundus und werden im Kampagnen-Modus bekriegt - oder aber man fordert einen anderen "Invizimals"-Sammler per WLAN- oder Online-Anbindung heraus.
Während unterschiedliche Angriffsformen, Spezialattacken, Erfahrungsstufen und Gegenstände für die taktische Gefechtsnote sorgen, ist es vor allem das ungewöhnliche Interface, das "Invizimals" auf angenehme Weise vom Rest der Monsterzucht-Spiele abhebt: Bevor der Duellant einen Widersacher herausfordert, platziert er die mitgelieferte Falle (eine verzierte Plastikkarte mit quadratischem Loch in der Mitte). Das kann der Fernsehtisch, aber auch das Bett, der Boden vom Pausenhof oder eine Computer-Tastatur sein: Hat der Spieler die Falle mit der Kamera im Visier, kann er auf dem Display beobachten, wie beide Monster auf gegenüberliegenden Seiten der Karte Gefechtsposition beziehen. Während sich die beiden mit Klauenschlägen, Schwanzhieben und Zaubern beharken, darf man die Keilerei durch Bewegen der PSP von allen Seiten betrachten.
Um neue Figuren in den monströsen Kämpfer-Kader einzureihen, scannen Sammelwütige die Umgebung mit der Kamera. Bekommt man ein positives Signal, platziert man die Falle und wartet aufs Erscheinen des Neuzugangs. Es folgt ein kurzes Intermezzo, bei dem Invizimals-Trainer durch PSP-Schlenker Schüssen ausweichen, ihrerseits das Feuer eröffnen oder das Wesen mit der Hand einfangen.
Während die Gefechte durchweg flüssig verlaufen und eindrucksvoll zeigen, wie die Invizimals durch die Spieler-Bude turnen, leidet das Sammel-Prozedere unter gelegentlichen Aussetzern. Letztere sind aber meist schnell behoben, indem man für günstigere Lichtverhältnisse sorgt oder der Kamera mehr Zeit lässt. Ob die Sammel- und Duell-Komponenten auf Dauer motivieren, darüber wird die Verbreitung des engagierten Konzepts entscheiden. Mit der richtigen Community im Hintergrund haben die ungewöhnlichen Haustiere klar Kultpotenzial.
Letztere entstammen entweder dem Spiel-eigenen Fundus und werden im Kampagnen-Modus bekriegt - oder aber man fordert einen anderen "Invizimals"-Sammler per WLAN- oder Online-Anbindung heraus.
Während unterschiedliche Angriffsformen, Spezialattacken, Erfahrungsstufen und Gegenstände für die taktische Gefechtsnote sorgen, ist es vor allem das ungewöhnliche Interface, das "Invizimals" auf angenehme Weise vom Rest der Monsterzucht-Spiele abhebt: Bevor der Duellant einen Widersacher herausfordert, platziert er die mitgelieferte Falle (eine verzierte Plastikkarte mit quadratischem Loch in der Mitte). Das kann der Fernsehtisch, aber auch das Bett, der Boden vom Pausenhof oder eine Computer-Tastatur sein: Hat der Spieler die Falle mit der Kamera im Visier, kann er auf dem Display beobachten, wie beide Monster auf gegenüberliegenden Seiten der Karte Gefechtsposition beziehen. Während sich die beiden mit Klauenschlägen, Schwanzhieben und Zaubern beharken, darf man die Keilerei durch Bewegen der PSP von allen Seiten betrachten.
Um neue Figuren in den monströsen Kämpfer-Kader einzureihen, scannen Sammelwütige die Umgebung mit der Kamera. Bekommt man ein positives Signal, platziert man die Falle und wartet aufs Erscheinen des Neuzugangs. Es folgt ein kurzes Intermezzo, bei dem Invizimals-Trainer durch PSP-Schlenker Schüssen ausweichen, ihrerseits das Feuer eröffnen oder das Wesen mit der Hand einfangen.
Während die Gefechte durchweg flüssig verlaufen und eindrucksvoll zeigen, wie die Invizimals durch die Spieler-Bude turnen, leidet das Sammel-Prozedere unter gelegentlichen Aussetzern. Letztere sind aber meist schnell behoben, indem man für günstigere Lichtverhältnisse sorgt oder der Kamera mehr Zeit lässt. Ob die Sammel- und Duell-Komponenten auf Dauer motivieren, darüber wird die Verbreitung des engagierten Konzepts entscheiden. Mit der richtigen Community im Hintergrund haben die ungewöhnlichen Haustiere klar Kultpotenzial.
Fotogalerie
Spiele Fakten | ||
Veröffentlichungsdatum |
13.11.2009 | |
FSK |
ab 6 Jahren | |
Systeme |
PSP | |
Hersteller / Vertrieb |
Sony Computer Entertainment | |
Multiplayer |
1-2 | |
Schwierigkeit |
Für Einsteiger und Fortgeschrittene | |
Preis |
||
Bewertung | ||
Grafik |
gut | |
Sound |
gut | |
Spielspass |
gut | |
Gesamt |
gut | |
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