Zähe Ermittlungen
Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals
Genre: Adventure
Bereits zum dritten Mal versuchen sich City Interactive und seine Profilerin am Genre des Kriminal-Adventures: Um sich von den Strapazen der beiden Vorgänger zu erholen, will sich Nicole einen ausgiebigen Urlaub gönnen. Dabei wird sie jedoch schnell von der Arbeit eingeholt. Ein Unbekannter schickt der hübschen Agentin mysteriöse Hinweise, denen sie prompt nachgeht. Das Ergebnis: Sie wird in einen neuen, haarsträubenden Mordfall verwickelt. Um den Schuldigen dingfest zu machen, muss Nicole vor allem ihre grauen Zellen einsetzen: Da wollen Zeugen verhört, Tatorte untersucht, Beweise analysiert und Spuren verfolgt werden - City Interactive kombiniert das Szenario eines klassischen Point&Click-Adventures mit moderner Forensik und einem Hauch von Profiler-Logik.
Die Navigation ist dabei ebenso klassisch wie eingängig: Der Spieler steuert die (bei Bedarf einblendbaren) Hotspots mit dem Mauszeiger an und entscheidet sich durch Rechts- oder Linksklick für eine der dargebotenen Interaktions-Möglichkeiten. Derart aufgenommene und im Ausrüstungsbildschirm verstaute Objekte werden in einem eigenen Menü verwaltet, gedreht, miteinander kombiniert oder per Lupe näher in Augenschein genommen. So erfährt man beispielsweise, dass ein rostiger Bolzen auf einer Seite einen zunächst unkenntlichen Schriftzug aufweist, der sich erst identifizieren lässt, wenn man ihn in ein Glas Wasser stellt, in dem zuvor eine Tablette Alka Seltzer aufgelöst wurde.
Um seine Heldin durch dunkle Gassen, verlassene Kinos oder die FBI-Büro zu dirigieren, klickt der Spieler in typischer Genre-Manier in die vorgerenderte 3-D-Grafik - und schon spaziert Nicole hin. Lohnt es, einen Teil des Hintergrund-Szenarios genau zu untersuchen, erscheint eine Lupe: Der Ausschnitt wird vergrößert, außerdem winken neue Interaktions-Möglichkeiten. Das alles funktioniert ebenso einwandfrei wie bei den meisten anderen Genre-Vertretern auch - und wie so viele seiner Kollegen kommt "Die Kunst des Mordens" zwar routiniert, aber auch herzlich uninspiriert daher. Das Szenario birgt Potenzial, wird aber reichlich teilnahmslos erzählt. Auch sonst will keine rechte Bewegung ins Abenteuer kommen: Die ordentlich gestalteten Hintergründe müssen leider größtenteils ohne animierte Details auskommen und sind ähnlich leblos wie die maskenhaften Gesichter der Protagonisten. Für günstige 30 Euro können ausgehungerte Knobler zugreifen - aber viel erwarten sollten sie nicht.
Die Navigation ist dabei ebenso klassisch wie eingängig: Der Spieler steuert die (bei Bedarf einblendbaren) Hotspots mit dem Mauszeiger an und entscheidet sich durch Rechts- oder Linksklick für eine der dargebotenen Interaktions-Möglichkeiten. Derart aufgenommene und im Ausrüstungsbildschirm verstaute Objekte werden in einem eigenen Menü verwaltet, gedreht, miteinander kombiniert oder per Lupe näher in Augenschein genommen. So erfährt man beispielsweise, dass ein rostiger Bolzen auf einer Seite einen zunächst unkenntlichen Schriftzug aufweist, der sich erst identifizieren lässt, wenn man ihn in ein Glas Wasser stellt, in dem zuvor eine Tablette Alka Seltzer aufgelöst wurde.
Um seine Heldin durch dunkle Gassen, verlassene Kinos oder die FBI-Büro zu dirigieren, klickt der Spieler in typischer Genre-Manier in die vorgerenderte 3-D-Grafik - und schon spaziert Nicole hin. Lohnt es, einen Teil des Hintergrund-Szenarios genau zu untersuchen, erscheint eine Lupe: Der Ausschnitt wird vergrößert, außerdem winken neue Interaktions-Möglichkeiten. Das alles funktioniert ebenso einwandfrei wie bei den meisten anderen Genre-Vertretern auch - und wie so viele seiner Kollegen kommt "Die Kunst des Mordens" zwar routiniert, aber auch herzlich uninspiriert daher. Das Szenario birgt Potenzial, wird aber reichlich teilnahmslos erzählt. Auch sonst will keine rechte Bewegung ins Abenteuer kommen: Die ordentlich gestalteten Hintergründe müssen leider größtenteils ohne animierte Details auskommen und sind ähnlich leblos wie die maskenhaften Gesichter der Protagonisten. Für günstige 30 Euro können ausgehungerte Knobler zugreifen - aber viel erwarten sollten sie nicht.
Fotogalerie
Spiele Fakten | ||
Veröffentlichungsdatum |
28.01.2010 | |
FSK |
ab 12 Jahren | |
Systeme |
PC | |
Hersteller / Vertrieb |
City Interactive | |
Multiplayer |
nein | |
Schwierigkeit |
Für Fortgeschrittene und Profis | |
Preis |
||
Bewertung | ||
Grafik |
befriedigend | |
Sound |
gut | |
Spielspass |
ausreichend | |
Gesamt |
ausreichend | |
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