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23. Mai 2012
4. Juli 2007 | 00:00 Uhr

Videoüberwachung mit Webcam und Freeware

von Daniel Schräder
Videoüberwachung mit Webcam und Freeware

Den Wunsch nach Überwachung verspüren nicht nur diverse Innenpolitiker. Auch im privaten Umfeld gibt es Gründe für eine Kamera - sei es etwa, um herauszufinden, wie die Katze aufs Dach kommt, ob der Bruder schon wieder am Computer spielt oder ob die Putzfrau lange Finger hat.

Den Wunsch nach Überwachung verspüren nicht nur diverse Innenpolitiker. Auch im privaten Umfeld gibt es Gründe für eine Kamera - sei es etwa, um herauszufinden, wie die Katze aufs Dach kommt, ob der Bruder schon wieder am Computer spielt oder die Putzfrau lange Finger hat.

Dafür gibt es professionelle Überwachungslösungen. Analoge Kameras mit Langzeitrekordern, die auf VHS-Bänder aufzeichnen, sind viel zu teuer und mehr als out. Im professionellen Umfeld setzt man heute auf Netzwerkkameras, etwa von Axis oder Mobotix. Sie werten das Bildmaterial direkt aus und zeichnen auf Speichermedien im Netzwerk auf.

Eine solche Lösung spart Zeit und Geld. Niemand muss mehr Material sichten, wo nichts passiert. Niemand muss Bänder wechseln oder mühsam vor- und zurück spulen, wenn es etwas zu finden gilt. Der Haken an der Sache ist allerdings der Preis.

Günstige Netzwerkkameras gibt es ab etwa 100 Euro. Für professionelle Ausführungen - wenn etwa ein Wetterschutzgehäuse für den Außeneinsatz nötig ist - muss man mindestens 500 Euro investieren, nach oben hin ist alles offen. Nicht viel Geld für eine Bank, die ihre Automaten und Angestellten schützen will, aber zu viel für ein elektronisches Auge im Heimbereich.

Privatspähre und Recht

Wer etwa seinem Babysitter, seinem Haustier oder seinen Geschwistern misstraut, kann für eine heimliche oder offensichtliche Überwachung auf eine selbst gebaute Lösung aus PC, Webcam und Überwachungssoftware zurück greifen.

Achtung: Auch die eigenen vier Wände sind kein rechtsfreier Raum. Während Tiere und Geschwister vermutlich keine rechtlichen Schritte gegen eine Aufzeichnung ihrer Tätigkeiten einleiten werden, sieht das bei dritten Personen anders aus. Wer vorhat, eine Videoaufzeichnungsanlage zu installieren, sollte sich vorher über die rechtlichen Grundlagen informieren. Das Landesdatenschutzzentrum Schleswig-Holstein hat einen Beitrag zum Thema "Private Videoüberwachung und Datenschutzrecht" veröffentlicht. Weitere Informationen finden sich auf der Seite "Videoüberwachung und Datenschutz" des Instituts sowie bei Wikipedia.

Günstige Webcams

Nun geht es also an die Technik. Bereits für acht Euro gibt es Webcams - die einfachsten Modelle reichen schon aus. In der Regel verfügen sie über VGA-Auflösung, also 640 mal 480 Pixel. Damit lassen sich zwar keine gestochen scharfen Fotos zu Papier bringen, aber Personen identifizieren und Bewegungen aufzeichnen.

Webcam
Preiswerte Webcams gibt es bereits für unter 10 Euro. Wer mehr ausgibt, bekommt bis zu zwei Megapixel Auflösung und Autofokus (Logitech Quickcam Pro 9000)

Die Kamera braucht eine Verbindung zum Computer. Je nachdem, wo man sie montieren möchte, muss man also eventuell noch in ein USB-Verlängerungskabel investieren. Zwischen Gerät und USB-Hub ist laut Spezifikation eine maximale Kabellänge von fünf Metern möglich. Verlängern ist in der USB-Spezifikation zwar nicht vorgesehen, funktioniert in der Praxis aber problemlos. Überschreitet man die fünf Meter deutlich, kann es allerdings zu Datenverlust und somit zu Bildstörungen kommen.

Das verhindern zwischengeschaltete aktive USB-Hubs und aktive Verlängerungskabel. Sie nehmen das Signal auf und verstärken es erneut.

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Leserkommentare (9)

 
von Kaiser
am 15. Juni 2008, 19:55 Uhr
private Überwachung

Hallo, vielen dank für die Recherche. Hat mir sehr geholfen. Werde mit jetzt auch eine private Überwachung zulegen. Autoradio geklaut und Seitenspiegel zerstört. Damit soll jetzt Schluß sein. Gruss der KAiser

 
von Rainer Meyer
am 19. August 2008, 12:27 Uhr
Sehr gutes einfaches Überwachungsprogramm

Das Programm ist einfach zu bedienen und liefert gute Überwachungsergebnisse.

Danke und Grüsse von RM

 
von Michael Vogt
am 10. Januar 2009, 20:38 Uhr
Sehr gut!

Ich komme aus dem Sicherheitsgewerbe und kenne einige, sehr teure Programme für die profesionelle Überwachung. So denke ich dieses Programm beurteilen zu können. Es ist absolut gut und beinhaltet eine Menge Einstellmöglichkeiten. Mehr für Nichts geht nicht und für Nichts ist es eine Menge. Gute Leistung, Gratulation!

Michael Vogt

 
von G. B. aus NK
am 5. März 2009, 14:05 Uhr
Sehr gutes Überwachungsprogramm

Kann das Programm einfach nur empfehlen. CAMALERT II zeichnet sich durch einfache Bedienung und Zuverlässigkeit aus. Merkmale, die z. T. bei vielen teuren Programmen vermißt habe. Nach Nutzung ruhig dem Autor ein Dankeschön sagen.

Vielen Dank für die Gute Arbeit und Bereitstellung als Freeware.

 
von Diego
am 29. März 2010, 14:26 Uhr
Endlich mal erwischen

Nur 3 Leute haben einen Schlüssel zu meiner Wohnung. Mal sehen, ob jetzt endlich herauskommt, wer von denen sich regelmäßig an dem Geld in meiner Wohnung bedient. Regelmäßig fehlen ein paar Scheinchen, aber nur so viele, wie sie kaum auffallen. Ich hoffe, dass diese Software die Schweinebacke ausfindig macht.

 
von Klaus
am 15. August 2010, 16:07 Uhr
priv. Überwachung

Tolle Software. Mehr braucht mann nicht. Selbst mit einer alten Webcam Logt.-Express( 20J.) macht das Programm auf ca.5m entfernung klasse Bilder Wünschenswert wäre vielleicht das mann 2 Kammeras anschließen könnte. Aber wie gesagt top Programm.

Vielen Dank für die Freeware

 
von Skywalker
am 20. August 2010, 20:34 Uhr
AW: priv. Überwachung

Hi, für weitere Kameras einfach mehrere Instanzen des Progs starten. Solang die CPU das schafft sind keine Grenzen gesetzt. Software ist Klasse - danke an den Autor.

 
von Schulz
am 29. September 2011, 08:17 Uhr
nutzlos

EIn Programm, das Bilder/Videos auf die Festplatte speichert ist meiner Meinung nach absolut nutzlos. Denn was nützen mir die Bewiesbilder auf meinem Rechner, wenn die Einbrecher den Rechner ebenfalls mitgenommen haben?

Wenn schon eine Überwachungssoftware, dann bitte auch mit FTP-/HTTP-Upload und E-Mail-Versand. Alles andere ist nur eine Scheinsicherheit.

P.S. möchte zwar nicht als Leichenschänder bezeichnet werden, aber das musste doch irgendwo gesagt werden. Und all die, die hier schreiben das Programm sei gut, sind doch eigentlich nur Opfer ihrer Unerfahrenheit.

 
von Hobbycam
am 11. Dezember 2011, 21:12 Uhr
Alles ist relativ

Natürlich könnte der Rechner geklaut werden. Der Eindringling könnte sich aber auch einfach eine Maske aufsetzen.

Darum geht es aber hier nicht.

Ich vermute z.B. das ohne mein wissen meine Wohnung geöffnet wird. Entweder sucht die andere Hauswarten ihre Haustiere oder der Mieter lässt ohne mein wissen reperaturen durchführen.

Somit ist Camalert II Ideal um herauszufinden wer dort ungewollter weise Zutritt hat. Eine druckmatte oder dergleichen sind hier nicht notwendig.

Ich konfrontiere die Person erstmal persönlich bevor ich die Kavallerie kommen lasse.

Ich werde das Programm jetzt mal nutzen und hoffe ein paar schöne Schnappschüsse zu bekommen :) den Laptop Versteck ich einfach :P

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