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23. Mai 2012
13. März 2009 | 13:49 Uhr

Die beste Eigenbau-DVB-T-Antenne: Doppelquad für 5 Euro basteln

von Pascal Poschenrieder
Die beste Eigenbau-DVB-T-Antenne: Doppelquad für 5 Euro basteln

Mit DVB-T ist theoretisch überall der Empfang von digitalem Antennenfernsehen möglich. In der Praxis hapert es aber oft an der Signalstärke. Nur teure Aktivantennen sorgen für ein ruckelfreies Bild. Es geht aber auch günstig. Letztes Jahr haben wir eine billige Eigenbau-Antenne vorgestellt, die besser ist als die meisten Kaufantennen. Jetzt legen wir nach und zeigen, wie der Bau einer Doppelquad-Antenne für 5 Euro funktioniert. Sie bietet einen noch stärkeren Empfang.

DVB-T steht für Digital Video Broadcasting Terrestrial, also digitales Antennenfernsehen. Im Gegensatz zur analogen Fernsehübertragung wandern Datenpakete durch die Luft. Das hat Vor- und Nachteile. DVB-T bietet eine gleichbleibend hohe Bildqualität ohne Rauschen. Dafür bleibt das Bild bei schlechtem Empfang ganz aus. Und genau hier liegt das Problem vieler Zuschauer: Sie bekommen auch mit teuren Kaufantennen kein ausreichendes Signal. Wenn dann doch endlich ein Signal da ist, reißt es genau dann ab, wenn Bruce Willis gerade seinen Pistole zückt - und das nur, weil es im Nachbarort regnet.

Der Grund dafür liegt in den DVB-T-Frequenzen. Die sind deutschlandweit je nach Region sehr unterschiedlich. Deshalb funktionieren Kaufantennen immer nur in dem Empfangsbereichen ideal, in dem die Frequenzen zur Antennenlänge passen. CNET.de hat darum bereits letztes Jahr eine Anleitung zum Eigenbau einer einfachen DVB-T-Antenne online gestellt. Die rund 5 Euro teure Antenne passen Bastler genau an die Sendefrequenzen an, die bei ihnen vorliegen. Dadurch ist der Empfang deutlich besser als bei Antennen von der Stange. Einige unserer Leser haben aber auch mit der angepassten Lösung im Zimmer noch keinen perfekten Empfang. Nun stellen wir eine weitere Eigenbauantenne in Doppelquad-Form vor, die noch besser funktioniert, aber nicht mehr kostet.

Problem Sendefrequenzen

Je nach Region senden die deutschen Fernsehanstalten ihre Programme auf völlig unterschiedlichen Frequenzen aus. Insgesamt gibt es 57 verschiedene Sendefrequenzen. Diese reichen von 177,5 MHz bis 858 MHz. Für eine einfache Lambda-Halbe-Stabantenne ergeben sich so Längen von 8,5 bis 82 Zentimetern. Es ist also klar, dass eine Kaufantenne mit einer Beispiellänge von 15 Zentimetern nur für ganz bestimmte Regionen einen guten Empfang liefert. Um eine ideale Antenne zu bauen, sind also die Frequenzen der Sender in der eigenen Region Fernsehen vonnöten.


Die Eigenbau-Antenne ist exakt für die regionalen Sendefrequenzen berechnet.

Auf der Website ueberallfernsehen.de stellt der Norddeutsche Rundfunk eine Liste mit einer Übersicht aller regionalen Sendefrequenzen zum Download bereit. Wer nun selbst eine Antenne bauen möchte, muss also herausfinden, welcher Sender ihn mit Signalen versorgt. In der Regel ist das der nächstgelegene Sendeturm. In Einzelfällen ist es aber auch möglich, dass ein Berg den Empfang behindert und eine weiter entfernte Station ein stärkeres Signal liefert. Wer sich nicht sicher ist, findet auf ueberallfernsehen.de zu vielen Bundesländern auch Karten mit eingezeichneten Sendemasten und Empfangsstärken.

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Leserkommentare (358)

 
von Henrik
am 14. März 2009, 23:13 Uhr
Abisolieren von Stromkabel?

Wie stark wirkt sich der Isolator aus wenn man einfaches 1.5 qmm Stromkabel mit PVC Isolation verwendet, und nur an den Loetstellen abisoliert? Hat da jemand Erfahrungswerte, oder die rechnerischen Grundlagen dafuer mit wieviel Verlust da zu rechnen ist? (Ich hab nur zwei Semester E-Technik gehoert, also bitte nicht zuviel Theorie voraussetzen,)

 
von Pascal Poschenrieder
am 16. März 2009, 10:19 Uhr
Re: Abisolieren von Stromkabel?

Hallo Henrik,

im Prinzip kannst du die Isolation auch dran lassen. Sie wird den Empfang nur wenig abschwächen. Es bietet sich wegen der Lötstellen allerdings an, gleich den ganzen Isolator zu entfernen. Falls du ihn dran lässt, musst du wahrscheinlich mit einem anderen Verkürzungsfaktor rechnen. Genaueres zur Berechnung findest du hier: de.wikipedia.org/...

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Angela Wühr
am 4. Juli 2010, 20:19 Uhr
Eigenbau der Antenne - Hilfe benötigt!!

Hallo Zusammen,

meine Tochter hat einen miserablen Empfang und wir brauchen dringend eine funktionierende Antenne.

Kann mir jemand so eine Antenne bauen, für uns sind das leider alles böhmische Dörfer.

Wir werden das natürlich bezahlen!!

Wäre wirklich toll, wenn jemand helfen könnte, danke schon mal im Voraus für eine Antwort.

Lieben Grüße Angela und Sarah

 
von Pascal Poschenrieder
am 5. Juli 2010, 16:26 Uhr
AW: Eigenbau der Antenne - Hilfe benötigt!!

Hallo Angela,

wir können Ihnen leider keine Antenne bauen. Vielleicht kann ja ein anderer Leser weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Rudi
am 26. August 2010, 20:46 Uhr
AW: AW: Eigenbau der Antenne - Hilfe benötigt!!

Hallo könnt ihnen eine bauen hab se mir auch gebaut besser als jeder baumarkt scheiss können sich ja melden

 
von Regine
am 11. Oktober 2010, 09:46 Uhr
Rudi, Antennen bauen

Hallo Zusammen,

würde mir jmd vielleicht eine Antenne bauen??? Ich bin ein elektrotechnischer Total-Laie...........Natürlich gegen Erstattung SÄMT-LICH-ER :-) Kosten !!!!

Viele Grüße

Regine

 
von Pascal Poschenrieder
am 11. Oktober 2010, 17:16 Uhr
AW: Rudi, Antennen bauen

Hallo Regine,

leider ist es uns nicht möglich, eine Antenne für Sie zu bauen. Wenn Sie den Anweisungen des Artikels allerdings genau folgen, können Sie nichts falsch machen.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Christian
am 19. Oktober 2010, 23:58 Uhr
AW: Eigenbau der Antenne - Hilfe benötigt!!

Ja ich kann so eine antenne gerne für Dich bauen,

Ich habe die ERfahrung gemacht , dass die antenne noch besser fuktioniert, wenn man sie nach den schwächsten sendern auslegt und dann vielleicht doppelt so groß baut.

Die kabel Lassen sich gut abisolieren, wenn man es im schraubstock einspannt

 
von Rainer
am 16. März 2009, 19:05 Uhr
Antennenzuleitung

Hallo , ich bin absoluter Laie in "Antennensachen",

daher folgende Frage: Mein FS seht etwa 5m vom geplanten Anbringungsort der

Antenne entfernt. Kommt dann durch diese Kabellänge überhaupt noch ein brauchbares Signal im Reciever an?

Danke für Eure Antwort und einen guten FS-Empfang

wünscht Rainer

 
von benedikt
am 16. März 2009, 19:51 Uhr
Daten für Niedersachsen

Ich brauche dreingend die Höste- und die Niedrigstesendefrequenz für Niedersachsen (Lüneburg/Steinhöhe)

 
von Daniel Schraeder
am 16. März 2009, 20:10 Uhr
Re: Daten für Niedersachsen

Hallo Benedikt,

eine Liste aller Sendemasten inklusive Frequenzangaben finden Sie hier: www.ueberallfernsehen.de/...

Die niedrigste Frequenz für Lüneburg/Steinhöhe ist dort mit 522 MHz angegeben. Die höchste Frequenz beträgt 770 MHz.

Beste Grüße

Daniel Schraeder, CNET.de

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Pascal Poschenrieder
am 17. März 2009, 11:13 Uhr
Re: Antennenzuleitung

Hallo Rainer,

da es sich beim Antennenkabel um eine gut geschirmte Koaxialleitung handelt, ist der Übertragungsverlust recht gering. Fünf Meter sind überhaupt kein Problem. Du solltest das Kabel lediglich nicht direkt neben einer Steckerleiste oder einer Stromleitung langführen. Im Notfall funktioniert aber auch das.

Liebe Grüße,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Tim
am 17. März 2009, 20:53 Uhr
Großes Lob

Hallo.

Habe mir heute die Antenne zusammengebastelt und bin wirklich erstaunt!

Wohne in einem Gebiet, wo man normalerweise eine Dach bzw Außenantenne benötigt, habe aber trotzdem mit dieser Antenne 100% signal (und das für 2,39€!!)

Echt TOP

Großes Lob an euch.

PS:Echt super Anleitung

Gruß Tim aus dem schönen Oberschwaben;)

 
von Hans
am 18. März 2009, 08:57 Uhr
Stärke des Drahts

Hallo,

ich würde gerne Kupferlackdraht verwenden und den bei reichelt.de bestellen (weil ich dort eh einiges bestellen müsste), dort gibt's den Draht allerdings nur bis 1,2mm Durchmesser (es sei denn ich kauf gleich nen Großpack), was nur etwas mehr als 1,1qmm Querschnitt wären. Ist das zu wenig? Muss ich mit Abstrichen rechnen, wenn ich die Antenne einfach mit doppeltem Draht baue? Da ich recht an der Grenze des Empfangsbereich wohne möchte ich da nix unnötig herschenken ;)

Vielen Dank!

Gruß,

Hans

 
von Pascal Poschenrieder
am 18. März 2009, 10:44 Uhr
Re: Stärke des Drahts

Hallo Hans,

die geringere Drahtstärke wird den Empfang vermutlich kaum abschwächen. Die Antenne könnte lediglich etwas instabiler werden. Allerdings solltest du einen anderen Verkürzungsfaktor wählen, da du ja eine Lackschicht auf dem Draht hast. Die Berechnungsformel für den Verkürzungsfaktor findest du hier: de.wikipedia.org/...

Falls du keine Lust hast, viel herumzurechnen, kannst du auch einfach etwas mehr Draht bestellen und es zuerst ohne anderen Verkürzungsfaktor versuchen. Ich denke, dass du trotzdem noch ausreichenden Empfang haben solltest.

Liebe Grüße,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Hans
am 18. März 2009, 15:02 Uhr
Noch ein paar Fragen

Hallo, vielen Dank für die Auskunft!

Wie sieht das eigentlich mit der Ausrichtung aus? Ich muss ja eigentlich genau auf den Sendemast zielen. Da ich die Antenne aber planar an einer Wand befestigen möchte, wird das etwas schwierig. Mein Gedanke war nun: Simple Geometrie könnte da helfen (Sprich: entsprechend strecken, so dass in Funkwellenrichtung das Profil stimmt). Ich bin mir nur nicht sicher ob das hinhaut, weil ja die Funkwellen dann zum einen Schenkel eine längere Laufzeit haben als zum anderen, da die Antenne ja schräg steht... Meinst Du das könnte man vernachlässigen? (Notfalls probier ich's einfach aus ;)

Außerdem, da ich ja so am Rande des Bereichs wohne, kann ich den Empfang durch mehrere parallel geschaltene Antennen verbessern? Oder bau ich sie lieber etwas größer? (Soweit ich mich entsinne sind die Werte die hier errechnet werden ohnehin Bruchteile, damit die Antenne nicht zu groß wird...) Oder um anders zu fragen: Wenn der Faktor passt, ist größer dann besser? Bzw. helfen mehrere parallele? Wenn ja zu beidem, was ist zu bevorzugen? ;) Und gibt es maximale Größen die man nicht überschreiten sollte? (Die Wand ist 3m hoch und 1,50m breit...)

Viele Fragen, ich weiß, aber vielleicht hilft entsprechende Info dann ja auch anderen :)

Danke!

Gruß, Hans

 
von Pascal Poschenrieder
am 18. März 2009, 19:43 Uhr
Re: Noch ein paar Fragen

Hallo Hans,

Das mit der Ausrichtung ist so eine Sache, da das Signal oft auch von Hauswänden reflektiert wird und so nicht immer genau aus der Richtung des Sendemastes kommt. Am besten funktioniert hier simples Ausprobieren.

Das Strecken der Antenne würde ich nicht empfehlen. Versuch es lieber mit einem leichten Drehen.

Um den Empfang zu verbessern, ist dein zweiter Ansatz besser. Du kannst statt eine Lambda-Viertel-Antenne eine Lambda-Antenne bauen. In der Formel bedeutet das, dass du das Teilen durch Vier bleiben lässt.

Das Parallelschalten von mehreren Antennen hilft auch. Du berechnest dann am besten für jeden Kanal (jede Frequenz) eine Antenne, anstatt eine für den Mittelwert zu bauen. Damit verbessert sich der Empfang drastisch. Allerdings solltest du beim Verbinden der Kabel der verschiedenen Antennen aufpassen. Am besten nutzt du eine Kabelklemme für die Kupferleitungen (im Kabel innerhalb vom Schirm), damit du kein Fremdmaterial mit unterschiedlicher Impedanz in der Verbindung hast. Anschließend solltest du die Verbindung möglichst gut abschirmen. Dazu baust du sie am besten in eine Metallbox. Letztere verbindest du an beiden Enden mit dem Schirm der Antennekabel (Drahtgeflecht). Zusätzlich solltest du dann noch für eine gute Verbindung des Schirms. Das geschieht, indem du die Box zusätzlich mit einem Kabel überbrückst. Dazu lötest du den Schirm (Drahtgeflecht) der Leitungen von den Antennen mit dem Schirm des Kabels zum Receiver zusammen.

Wenn du das machst, hast du mit Sicherheit guten Empfang. Ich würde mich natürlich freuen, wenn du uns über Erfolg oder Misserfolg berichtest.

Falls du noch Fragen hast, melde dich einfach.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Hans
am 18. März 2009, 20:03 Uhr
Re: Noch ein paar Fragen

Hallo,

nochmals danke!

Zwischenzeitlich hab ich mir Kabel bestellt und werde da den Kern rausziehen, das erschien mir jetzt doch am sinnvollsten.

Was die Schirmung mit der Metallbox angeht, naja, das klingt verglichen mit dem simplen Aufwand der Antenne ziemlich nach Arbeit ;)

Allerdings hab ich mir überlegt es mir da bissl einfacher zu machen: Ich werde wohl erstmal mit 2 Antennen anfangen, und die beiden über ein Koax-T-Stück zusammenschalten - das dürfte ja den Schrimungsansprüchen genügen, oder?

Übrigens, drehen geht eben leider nicht - die Wand an der die Antenne großformatig befestigt werden soll krieg ich irgendwie nicht bewegt :D

Vom Ergebnis wird natürlich berichtet! Wird aber noch ein paar Tage dauern ;)

Danke,

Hans

 
von Pascal Poschenrieder
am 12. April 2010, 13:01 Uhr
AW: Re: Noch ein paar Fragen

Hallo Hans,

das T-Stück sollte funktionieren. Da sie die Antenne nicht ausrichten können, sollten Sie es mit einem Schmalerbiegen des Konstruktes probieren. Das könnte etwas bringen.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Heiko
am 21. März 2009, 22:34 Uhr
Löten

Hallo,

ich habe versucht, Eure Antenne nachzubauen, musste allerdings feststellen, dass mein letzter Lötversuch schon etliche Jahre her ist.

Das Lötzinnhält nicht am Kupferdraht... Früher war das so einfach...

Draht mit Lötfett einschmieren, Zinn drauf.... fertig....

Was mache ich nur falsch?

Kann man nicht auch einfach Listerklemmen verwenden?

MfG

Heiko

 
von Pascal Poschenrieder
am 12. April 2010, 13:03 Uhr
AW: Löten

Hallo Heiko,

vermutlich nutzen Sie nun bleifreies Lötzinn, das sich mit Hausmittelchen nicht richtig löten lässt. Sie können die Kabel auch klemmen. Allerdings sollten die Antennenkabel dabei direkten Kontakt zur Antenne haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Hans
am 22. März 2009, 13:05 Uhr
Ergebnis

Hallo,

wie versprochen, ein paar Resultate.

Zunächst hab ich nur mit einer Antenne getestet, und habe diese auf die nur extrem schwer reinzubekommenden Privatsender optimiert, die alle in einem recht engen Frequenzband nah beieinander liegen.

Positiv: Am Fenster hab ich tatsächlich fast alle Sender reinbekommen.

Negativ: Eben nur FAST alle. Leider zeigt man TV keine Prozentwerte an, aber der Empfang war schon extrem knapp an der Grenze.

Mein persönliches Fazit daraus ist daher erstmal ernüchternd: Ich werde a) die Antenne für außen bauen müssen. Das wird mehr Aufwand, da ich mir irgendeine Wetterfeste Trägerkonstruktion überlegen muss, außerdem muss das Kabel irgendwie nach innen geführt werden. Problem b) ist, dass ich wohl - zumindest für die Privaten, pro Frequenz eine einzelne Antenne bauen muss. Und wirklich extrem exakt arbeiten muss. Vielleicht klappt's dann wie gewünscht ;)

Ich bilde mir allerdings ein, dass der Empfang mit einer Kaufantenne damals einen Hauch besser war, da kamen - glaube ich - alle Sender rein. Da das allerdings schon fast 2 Jahre her ist, möchte ich da nicht direkte Rückschlüsse ziehen...

 
von Henrik
am 23. März 2009, 17:52 Uhr
Re:Abisolieren von Stromkabel?

Noch ein paar Fragen hinterher...

a) Wird der Verkürzungsfaktor unabhängig von der Dicke des Isolators angewandt?

Ich finde leider keine Angaben zum Verkürzungsfaktor von PVC. Die meisten Coaxialkabel nutzen PVC als Mantel und PE als Dielektrikum. Das macht das Suchen nicht einfacher :-)

b) Die Idee mehrere Antennen für verschiedene Frequenzen parallel zu nutzen gefällt mir sehr. Gerade hier in Berlin, wo zwei Kanäle bei 177,5 bzw. 191,5 liegen, und der Rest zwischen 506 und 778. Da lohnt sich sicher die Teilung. Frage ist, kann man sich die komplizierte verkabelung sparen, indem man mehrere Doppelquads "übereinanderlegt" und an den Lötstellen verbindet? In dem Zusammenhang spielt die Isolation natürlich wieder eine größere Rolle, es sei denn, man packt ein paar Abstandhalter dazwischen und baut in die Höhe. Schöner wäre aber natürlich in der Ebene zu bleiben und eine flache Antenne zu behalten.

 
von Bodo de Graaff
am 24. März 2009, 18:27 Uhr
Antennenverstärker

Sehr geehrte Damen und Herrn:

Wenn diese selbstgebaute Antenne so Leistungsfähig ist, wäre es dann möglich, einen Hausantennenvestärker anzuschließen um sämtliche Receiver im Haus mit dem Signal zu versorgen???

Danke im Voraus für Ihre Antwort.

 
von de Graaff, Bodo
am 25. März 2009, 11:37 Uhr
Voller Erfolg !!!!

Sehr geehrte Damen und Herrn:

Ich habe die oben beschriebene Antenne exakt so wie beschrieben nachgebaut.

Diese wurde mit dem Hausantennenverstärker verbunden der alle Antennendosen unseres Hauses versorgt.

Alle Receiver haben jetzt 95 - 100 % Signalqualität.

Vorher hatten wir nur 45 - 70 % mit einer Dachbodenantenne.

Wir sind so begeistert, dass wir uns recht herzlich bei Euch bedanken möchten.

 
von Henrik
am 25. März 2009, 12:48 Uhr
Verkürzungsfaktor PVC

Habe nach etwas Sucherei verschiedene Angaben zur Permittivität (und dadurch indirekt zum Verkürzungsfaktor) gefunden.

Eine Quelle spricht von εr (Epsilon relativ) = 3,1 . Eine andere Quelle gibt 3.2-5.5 an. Das ergäbe Verkürzungsfaktoren von 0.56 bis 0.42.

Jetzt habe ich noch eine Arbeit [1] gefunden, die die Frequenzabhängigkeit von ε gerade für den Isolator PVC betrachtet, und dort ist gerade für Frequenzen über 100MHz nochmal ein absinken von εr auf 80% gemessen worden.

Da die Quellen, die εr = 3.1 als Permittivität von PVC angeben in der Mehrheit sind, werde ich das mal annehmen (mal sehen ob Physik sich von Mehrheitsentscheidungen beeindrucken lässt.) und da die Frequenzen alle über 100 MHz liegen verringert sich εr laut [1] nochmal auf 2.48.

Für den Verkürzungsfaktor kommt dann also 0.635 heraus.

Für mich verändert sich die Kantenlänge durch die Isomation damit von 15,2 cm auf 9.6 cm.

Macht das Sinn? Antennenbauer vor! :-)

[1] www.stefan-peter-weber.de/...

 
von Kosmo West
am 28. März 2009, 22:17 Uhr
Die beste Eigenbau-DVB-T-Antenne:

Hallo, ich habe einen tragbaren Fernseher mit permanenter und nicht abschaltbarer 5 Volt Spannungsversorgung am Antennenstecker. Wenn ich nun einfach die Doppelquad per Koaxstecker mit dem TV-Gerät verbinde, verursache ich doch enien Kurzschluß, oder? Wie kann ich Abhilfe schaffen? Ich habe mir überlegt, einen Inline-Verstärker zwischenzuschalten. Gibt es noch eine andere Lösung?

MfG

Kosmo

 
von Seulberger
am 29. März 2009, 16:07 Uhr
PVC Innenleiterisol. NYM 1,5 qm

Hallo,

ich habe die Antenne nachgebaut und die Isolierung um den Leiter gelassen.

Ich habe die Isol. nur an den Lötstellen des Leiters abisoliert.

Ich habe den Verkürzungsfaktor nicht berücksichtigt. Also, ich habe damit leider keinen Empfang hinbekommen. Könntet Ihr nicht für diesen Fall den Verkürzungsfaktor in Erfahrung bringen? Das blanke Kabel sieht optisch nicht so toll aus.

Grüsse aus Wiesbaden

 
von Dingu
am 12. Juli 2010, 17:21 Uhr
DoppelQuad Antenne Phramide

hallo,

wie sieht es aus wenn ich die Doppelquad Antenne wie die Multiquad Antenne bauen aber die Quadrate übereinander anbringe wie bei einer Phramide? Wie sieht es da mit dem Empfang aus ?

 
von Pascal Poschenrieder
am 13. Juli 2010, 15:03 Uhr
AW: DoppelQuad Antenne Phramide

Hallo Dingu,

das haben bereits einige unserer Leser getestet. Anscheinend beeinträchtigt der gestapelte Aufbau den Empfang nicht negativ.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Nuber Patrik
am 21. August 2010, 18:19 Uhr
AW: AW: DoppelQuad Antenne Phramide eine ander e version aber die gleiche funktion ??

hallo habe das alles gelesen und habe im internet unter alans laboratory eine antenne zum selbstbau gefunden die sieht etwas anders aus aber ich glaub in der funktion ist sie gleich ,bei mir funktioniert sie komischerweise in der wohnug besser ,als auf dem dach ich vermute das liegt an dem alten antennenkabel von früher das ist 20m lang

 
von Pascal Poschenrieder
am 28. September 2010, 02:28 Uhr
AW: AW: AW: DoppelQuad Antenne Phramide eine ander e version aber die gleiche funktion ??

Hallo Nuber,

in der Tat ist hier vermutlich das Antennenkabel verantwortlich. Jeder Meter Kabel und jede Verbindung sorgen für deutlich schlechteren Empfang.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

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