3. September 2010
11. Dezember 2009 | 17:01 Uhr

DVB-T-Antennenverstärker im Eigenbau für perfekten TV-Empfang

von Friedrich Schmidt
DVB-T-Antennenverstärker im Eigenbau für perfekten TV-Empfang

Viele DVB-T-Nutzer empfangen nur wenige Kanäle störungsfrei. Wir haben diesem Problem bereits mit Selbstbau-Antennen entgegengewirkt, die für wenig Geld eine deutlich bessere Leistung als käuflich erwerbbare Varianten erzielen. Dennoch empfangen einige unserer Leser immer noch kein klares Bild. Damit ist nun Schluss: Unser DVB-T-Antennenverstärker zum Selberbauen holt das digitale Antennenfernsehen selbst in das abgelegendste Wohnzimmer.

Bei seiner Einführung vor einigen Jahren wurde DVB-T als "Überallfernsehen" angepriesen. Dies ist auch berechtigt, denn der Empfang der digitalen Fernsehprogramme ist mittlerweile auf vielen mobilen Geräten wie Notebooks oder Handys möglich. Nur leider ist nicht jeder Zuschauer in der Lage, auf Funklöcher mit einer Änderung des Fernsehstandortes zu reagieren - wie etwa im heimischen Wohnzimmer. Eine ordentliche Antenne kann die Empfangsqualität in solchen Fällen deutlich verbessern. Wenn das nicht ausreicht, hilft ein zusätzlicher Antennenverstärker, der den DVB-T-Receiver mit einem genügend starken Signal versorgt.

Zu diesem Zweck gibt es kommerzielle Verstärker am Markt. Der Tüftler Hartmut Porst - Betreiber der Website Electronicbude.de - hat sich damit aber nicht nicht zufrieden gegeben und selbst ein solches Gerät entworfen, um Hobby-Elektroniker zum Nachbau anzuregen. Wir waren von dem Projekt vor allem wegen seiner Einfachheit und der geringen Kosten begeistert und haben uns selbst an den Nachbau gewagt. Wir wollten wissen, ob der Verstärker hält, was er verspricht.

Teile und Kosten

Alle für die Konstruktion des Antennenverstärkers notwendigen Teile sind beim Elektronik-Versandhaus Reichelt Elektronik erhältlich und in der Teileliste vermerkt. Die Anschaffungskosten sind mit knapp sieben Euro (ohne Versand) äußerst attraktiv.

Verstärker-Platine

Bauteil Bezeichnung Reichelt-Bestellnummer
C1 Keramik-Kondensator, 500V, 150P KERKO-500 150P
C2 Keramik-Kondensator, 500V, 33P KERKO-500 33P
C3 Keramik-Kondensator, 500V, 47P KERKO-500 47P
C4 Keramik-Kondensator 100N KERKO 100N
C5 Keramik-Kondensator, 500V, 220P KERKO-500 220P
R1 Metallschichtwiderstand 270 Ohm METALL 270
R2 Metallschichtwiderstand 68,0 K-Ohm METALL 68,0K
R3 Metallschichtwiderstand 8,20 K-Ohm METALL 8,20K
R4 Metallschichtwiderstand 1,00 K-Ohm METALL 1,00K
P1 Einstellpotentiometer, liegend, 15mm, 5,0 K-Ohm PT 15-L 5,0K
L1 Medium Funkentstördrossel, 160µ MESC 160µ
T1 Transistor HF SMD NPN TO-50 15V 0,1A 0,7W BFR 96S
  Lochrasterplatine, Hartpapier, 50x100mm H25PR050
(2 Stück) Anreihklemme 2-polig, RM5,0 AKL 055-02

Gehäuse

Anzahl Bezeichnung Reichelt-Bestellnummer
1 ABS-Etui-Gehäuse 102x61x26mm, schwarz SP 2000 SW
2 Kabeldurchführung, ringförmig, Ø-innen 4mm KDF 4
4 Selbstklebender Abstandshalter, Höhe 4,8mm AHS 4,8

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Leserkommentare (84)

 
von krieger
am 16. Dezember 2009, 10:42 Uhr
dvbt antennenverstärker

wollte mal fragen wo ich den herbekomme?und was er kostet bin im bauen nicht so gut

 
von Pascal Poschenrieder
am 16. Dezember 2009, 11:06 Uhr
Re: dvbt antennenverstärker

Hallo,

wir sind eine redaktionelle Website und bieten nur Anleitungen an. Allerdings stehen alle für den Bau notwendigen Informationen im Artikel. Auch die Bestellnummern der notwendigen Teile sind vorhanden. Ich würde es an Ihrer Stelle einfach ausprobieren. Falls Ihnen das doch zu umständlich sein sollte, können Sie in jedem Elektronikhandel einen Antennenverstärker erwerben.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Fabian
am 19. Dezember 2009, 17:55 Uhr
Transistor

Wie muss der Transistor eingelötet werden?

Basis zum C3 hin, Kollektor zum C5 hin, Emitter zum R1?

Ansonsten eine gute Anleitung, ich hoffe damit wird sich mein DVB-T Empfang verbessern.

 
von Pascal Poschenrieder
am 21. Dezember 2009, 17:56 Uhr
AW: Transistor

Hallo Fabian,

das ist vollkommen korrekt. Genau so ist der Transistor einzubauen.

Mit freundlichen Grüßen,

viel Spaß beim Nachbau,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Wolfgang Lorenz
am 13. Juli 2010, 15:17 Uhr
AW: Transistor

hier sind meine Messwerte am BFR96

basis 1,0V

kollektor 1,9V

ermitter 0,28V

alles bei 3,0V Eingang

habe leider keinen Empfang mit dem Verstärker

ohne bekomme ich mit der Doppel-Dipol 27 Sender und das in Mannheim Schönau,wo man mir sagte man bekommt nur 7 Sender,bekomme sogar RTL,SAT1,PRO7 u.sw.

Schöne Grüße aus dem warmen Mannheim sendet euch Wolfgang

 
von Ralf Hupe
am 24. Dezember 2009, 11:42 Uhr
Bauteile

Hallo,

wäre es möglich auch die Werte der Kondensatoren und der Spule zu erfahren.

Bauteileliste, oder habe ich etwas übersehen.

Ralf

 
von Ralf Hupe
am 24. Dezember 2009, 11:46 Uhr
Bauteile

Sorry,

Seite 1 im Rausch der Ausführung übersehen.

Ralf

 
von Georg
am 24. Dezember 2009, 13:48 Uhr
Mit Spannungsversorgung

Hey,

gibt es eine Möglichkeit auch eine Spannungsquelle mit anzuschließen? Wenn ja, wie muss die Schaltung modifiziert werden? Da ich nur einen DVB-T Stick ohne zuschaltbarer Spannungsquelle besitze.

gruß

Georg

 
von Pascal Poschenrieder
am 28. Dezember 2009, 10:41 Uhr
AW: Mit Spannungsversorgung

Hallo Georg,

theoretisch können Sie einfach ein 5-Volt-Netzteil zusätzlich zum Antennenkabel am Ausgang anschließen. Allerdings haben wir das in der Praxis nie getestet. Sie sollten auf jeden Fall mittels einer Diode dafür sorgen, dass der Receiver nichts von der Speisung abbekommt.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Christoph
am 25. Dezember 2009, 19:05 Uhr
Hf-Transistor

Hallo,

Welcher Transistor kann alternativ zu dem hf-smd Transistor verwendet werden?

Wenn möglich keine in Smd-Größe.

 
von Pascal Poschenrieder
am 28. Dezember 2009, 11:10 Uhr
AW: Hf-Transistor

Hallo,

Sie können auch den Transistor mit der Bestellnummer BF 959 verwenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Manuel
am 27. Dezember 2009, 14:54 Uhr
5V vom TV

ich hab keinen dvb-t reciver und den brauch ich auch nich das hat der tv eingebaut.

wie bekomm ich die 5V? kann ich da einfach einen traffo anschließen ?

 
von Pascal Poschenrieder
am 28. Dezember 2009, 11:43 Uhr
AW: 5V vom TV

Hallo Manuel,

theoretisch können Sie einfach ein 5-Volt-Netzteil zusätzlich zum Antennenkabel am Ausgang anschließen. Allerdings haben wir das in der Praxis nie getestet. Sie sollten auf jeden Fall mittels einer Diode dafür sorgen, dass der Receiver nichts von der Speisung abbekommt.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Manuel
am 27. Dezember 2009, 20:03 Uhr
5V vom TV

ich hab keinen dvb-t reciver und den brauch ich auch nich das hat der tv eingebaut.

wie bekomm ich die 5V? kann ich da einfach einen traffo anschließen ?

 
von Pascal Poschenrieder
am 4. Januar 2010, 11:48 Uhr
AW: 5V vom TV

Hallo Manuel,

Sie können einfach ein 5-Volt-Netzteil anschließen, wie im vorherigen Kommentar beschrieben. Ein Trafo eignet sich nicht, da er Wechselspannung anstatt Gleichspannung ausgibt.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Ralph
am 1. Januar 2010, 23:11 Uhr
5V vom TV

Habe auch das Problem, dass mein TV einen dvbt reciever hat aber keine Stromversorgung für meine Antenne hat! wie kann ich bei dieser Antenne 5 V anschließen?

 
von Ron
am 5. Januar 2010, 13:03 Uhr
5V Anschlus, Welche Diode und wie?

Hallo,

wenn ich jetzt 5V per Netzteil einspeise; Wie sieht dann der neue Schaltplan (mit Diode und Hohlstecker) aus und welche Diode kann ich dafür nehmen.? Danke

 
von Ron
am 5. Januar 2010, 18:05 Uhr
Welche Diode für externes Netztteil

Hallo,

welche Diode kann für eine externe Stromversorgung genutzt werden und wo genau muss diese hin (Schaltplan)? Danke für die Info

 
von Martin
am 5. Januar 2010, 19:26 Uhr
technische Daten Antenneverstärker/Stromversorgung

Hallo Pascal,

mich würden die technischen Daten dieses Verstärkers interessieren, hauptsächlich wie hoch ist die Verstärkung (dB) ist und wieviel Strom er braucht.

Die Stromaufnahme wäre insofern hochinteressant, da anscheinend mehrere das Problem haben, dass ihr TV-Gerät keine Stromversorgung liefert. Da wäre nun meine Idee, dass man am Verstärker die Induktivität L1 statt auf den HF-Ausgang auf eine 2,5mm oder 3,5mm Monoklinkenbuchse (gibts beim Reichelt EB25 für 0,17€ bzw. EB35 für 0,16€) schaltet und die andere Seite der Klinkenbuchse auf Masse. Dann könnte man ein Stecker-Schaltnetzteil (gibt es auch beim Reichelt - MW3N06GS, 600mA für 5,95€) direkt am Verstärker anstöpseln (passende Adapter und Stecker sind beim Netzteil dabei) und den so mit Strom versorgen. Drum wäre die Stromaufnahme zur Dimensionierung des Netzteiles interessant. Meine Frage hierzu - ginge das?

 
von Martin
am 6. Januar 2010, 10:02 Uhr
5V Stromversorgung

Hallo Pascal,

bezüglich meines Kommentares von gestern wegen der Klinkeneinbaubuchse zur Stromversorgung des Verstärkers - mir ist da noch was eingefallen. Wenn das so wie von mir gedacht funktioniert mit der Stromversorgung, könnte man ja gleich generell eine Einbaubuchse mit Schaltkontakt (beim Reichelt EBV25 für 0,09€ oder EBV35 für 0,15€) einbauen und die Bauanleitung des Antennenverstärkers dahingehend modifizieren. Die Buchse müsste man dann so einbauen, dass im Ruhezustand eine Fernspeisung vom Receiver oder Fernseher möglich ist und bei angestecktem Netzteil die Fernspeisung aufgetrennt wird und nur das Netzteil wirksam ist. Ich hoffe dass das einigermaßen brauchbare Anregungen sind - ansonsten weiter so.

 
von Pascal Poschenrieder
am 7. Januar 2010, 11:08 Uhr
Re: aktive Variante des Antennenverstärkers

Hallo Ron, hallo Martin,

aufgrund der vielen Anfragen zu einer Version mit Netzteil haben wir uns dazu entschieden, in Bälde ein Update des Artikels online zu stellen.

Es wird beschreiben, wie man eine aktive Version des Antennenverstärkers baut. Haben Sie bitte noch etwas Geduld, wir sind dran.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Thomas
am 7. Januar 2010, 17:31 Uhr
Re: aktive Variante des Antennenverstärkers

Ich habe eine selbstgebastelte (hier nicht vorgestellte) Schmetterlingsantenne im Einsatz.

Nach der Pi x Daumen Lambda/2 Umwegsleitung wird das Signal von einem ca. 2 Meter langen SAT Kabel abgegriffen (die genauen Werte habe ich gerade nicht da, kann ich aber bei Bedarf raussuchen) und fliesst dann direkt in den receiver.

Würde der Verstärker hier überhaupt etwas bringen?

Nun noch ein paar Fragen die mit dem Thema nichts zu tun haben, sie müssen also nicht beantwortet werden ;)

Die jetzige Antenne ist als Aussenantenne angebracht. Damit das ganze möglichst ohne viel Aufwand funktioniert wurde die Seele des SAT Kabels komplett abisoliert (samt Dielektrikum). So abisoliert geht es 3 cm durch die "Wand" direkt an die Flügel der Antenne. Ein Flügel ist direkt an die Seele der Umwegsleitung sowie die Masse des SAT Kabels angeschlossen (hinter der Wand, also nach den 3 cm - habe es auch ohne Masse versucht da es hier im Netz keine eindeutigen Ergebnisse gibt - keine Änderung), der andere Flügel geht durch 2 verdrillte Seelen ans SAT Kabel und die Umwegsleitung. Die verdrillten Seelen gehen verdrillt durch die Wand.

Nun die Frage; währe es sinnvoller gewesen das komplette SAT Kabel 3x durch die Wand zu ziehen und die Seele erst direkt an den Flügeln freizulegen? Ausprobieren möchte ich das jetzt nicht da die Antenne schon steht und Umbauten nicht ohne grösseren Aufwand möglich sind.

Ich kam übrigends darauf als ich beim wetterfestmachen der Antenne vergass alles abzuschalten und der PC fröhlich weiter das Signal auswertete. Nun, beim Heissverkleben der Kabeldurchführung schwankte das Signal... Spitzenwert: 52% Signalstärke. Normal sind etwa 38-40%

Leider kann ich nicht genau sagen wann welcher Wert gemessen wurde, es bleibt also ungeklärt ob es Zufall, der Anpressdruck zwischen Alu-Folie (Flügeln) und Kupfer (Kabel) oder der flüssige Kleber war.

 
von Thomas
am 7. Januar 2010, 17:38 Uhr
Re: aktive Variante des Antennenverstärkers

Jetzt habe ich die weiteren Fragen vergessen ;)

Also;

Bei der Biquad mit Reflektor errechnete ich einen Reflektorabstand von 5,3 cm, kann ich diesen 1:1 für eine Schmetterlingsantenne verwenden? Jetzt beträgt er nämlich 3cm (die Wand ist innen mit Alufolie verkleidet (worden))

 
von Pascal Poschenrieder
am 8. Januar 2010, 11:17 Uhr
AW: Re: aktive Variante des Antennenverstärkers

Hallo Thomas,

der Antennenverstärker würde etwas bringen.

Sie können den Reflektorabstand 1:1 verwenden. Er ist nur von der Wellenlänge abhängig.

Die Verschaltung Ihrer Antenne ist mir noch nicht ganz klar. Normalerweise wird der eine Flügel ja einfach an den Innenleiter, der andere einfach an die Masse (Schirmung) gehängt. Dabei ist es immer sehr entscheidend, dass möglichst wenig von der Schirmung entfernt wird, da sich sonst die komplette Antennensymmetrie ändert.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Thomas
am 9. Januar 2010, 19:59 Uhr
Re: AW: Re: aktive Variante des Antennenverstärkers

Danke für die schnelle Antwort.

Zur Verschaltung. Zur Antennenverschaltung: Ein direkter Kabelanschluss würde Fehlanpassungen geben da es sich um eine symetrische Antenne mit 240 Ohm handelt, Das Kabel aber asymetrisch ist und 75 Ohm Wellenwiederstand besitzt.

Eine einfache Lambda/2 Umwegleitung aus einem Stück Koaxialkabel soll das anpassen. (einfach mal nach umwegleitung googlen)

 
von Marcus Wiederhold
am 9. Januar 2010, 20:46 Uhr
Problem: deutliche Signalverschlechterung

Hallo,

ich habe mir heute den vorgestellten Verstärker gebaut. Leider war es für mich Amatuer recht knifflig die kleinen Teile zusammen zu löten. Nach viel fummelei und ca. 4 Stunden hatte ich die paar Bauteile endlich zusammen gelötet.

Leider wurde ich dann beim Anschluss des Wunderwerks schwer enttäuscht. Die signal Stärke und Qualität wurde durch den "Verstärker" sehr stark verschlechtert. Ein verstellen des Potentiometer brachte nur +-2 % Signalverbesserung. Momentan bin ich auf Fehlersuche. Da ich aber nun mal von Elektrotechnik nicht viel Ahnung habe, bin ich da total überfragt. Soviel kann ich sagen: ein kurzschluss liegt nicht vor, anderfalls würde mir mein Receiver einen Antennenkurzschluss melden.

Könnte es daran liegen das vlt. der Transistor verkehrherum verbaut wurde (also Basis und Kollektor vertauscht)?

Vlt. versuche ich Morgen eine größere Version ohne Platine - dann wird es nicht so fummelig für mich, da ich auch nicht ausschließen möchte das ich die Bauteile termisch überlastet habe.

Hat jemand vlt. noch eine Idee was es sein könnte?

Mit freundlichen Grüßen

Marcus

 
von Pascal Poschenrieder
am 11. Januar 2010, 12:26 Uhr
AW: Problem: deutliche Signalverschlechterung

Hallo Marcus,

ich würde fast auf eine thermische Überlastung des Transistors beim Zusammenlöten tippen. Leider ist es mir aber nicht möglich, Ihnen eine genaue Fehlerquelle zu nenne. Dafür müsste ich ihren Verstärker durchmessen.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Wolfgang Lorenz
am 13. Juli 2010, 14:46 Uhr
AW: AW: Problem: deutliche Signalverschlechterung

ich habe auch keinen empfang mit dem teil

die led leuchtet zwar,aber die verstärkung ist gleich null,habe sie am usb angeschlossen (5V)

hier die Messdaten von oben gesehen platine

potieingang 5,10v-2,00volt min. alles gemessen bei 5,10 volt Eingang

rechts 3,10 Volt

unten 0,55Volt

links 1,20 volt

wo liegt der fehler

Gruss wolfgang aus Mannheim

die Q-antenne ist Super bekomme 24 sender rein

 
von Wolfgang Lorenz
am 13. Juli 2010, 14:48 Uhr
AW: AW: Problem: deutliche Signalverschlechterung

messdaten am transistor

 
von Thomas
am 12. Januar 2010, 05:09 Uhr
Re: ?!?

Pascal, Sie meinten der Empfänger würde bereits bei 2 Meter SAT Kabel etwas bringen.

Nun habe ich in diversen Foren aber gelesen das ein Verstärker auch das Rauschen verstärkt und damit nur zum Ausgleich der Dämpfung langer Kabel geeignet ist (ich meine hier etwas von über 10 Metern gelesen zu haben, bin mir aber im Moment nicht sicher)

Bei kurzen Kabeln soll ein Empfänger das Signal eventuell sogar verschlechtern. Hierzu liesst man immer wieder "Ein zu hoher Pegel ist genauso schlimm wie ein zu niedriger". Gut, dies lässt sich dank Potentiometer ja regeln aber wie genau kommen Sie darauf mir den Verstärker zu empfehlen?

 
von Pascal Poschenrieder
am 12. Januar 2010, 10:54 Uhr
AW: Re: ?!?

Hallo Thomas,

in unseren Test hat sich herausgestellt, dass der Verstärker auch bei kurzen Kabeln sehr viel bringt. Bei unserem ersten Test hing der Verstärker mit einem rund 1 Meter langem Kabel am Receiver. An der Antennenseite hing nichts. Dennoch haben wir bereits zwei Transponder gut empfangen, was ohne den Verstärker nicht denkbar gewesen wäre.

Daher würde ich Ihnen den Empfänger empfehlen, wenn sie trotz richtigem Reflektorabstand noch schlechten Empfang haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

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