Hervorragender HD-Hybrid-Camcorder: Panasonic HDC-HS100
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Funktionsumfang
Der HS100 verwendet statt CCD-Sensoren drei 1/6-Zoll-CMOS-Bildchips. Jeder dieser Sensoren nimmt Rot, Grün oder Blau auf. Das sorgt für ein detaillierteres Bild, als es ein Sensor liefern könnte. Jeder Chip ist für 610.000 Pixels ausgelegt. Videos nimmt der Panasonic im AVCHD-Format auf, bei einer vollen HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln.
Der HS100 bringt eine große 60-GByte-Festplatte mit. Sie speichert knapp acht Stunden an HD-Aufnahmen und arbeitet mit einer hohen Datenrate von 17 MBit/s. Zur einfacheren Weiterverarbeitung lassen sich die Aufnahmen auch auf eine SD- oder SDHC-Karte kopieren.
Weitere Funktionen sind eine optische Bildstabilisierung, Gesichtserkennung und ein Mikrofoneingang. Der HS100 nimmt auch JPEG-Fotos auf, allerdings nur mit einer Auflösung von maximal 1920 mal 1080. Das entspricht 2,1 Megapixeln und kann mit der Leistung einer einfachen Kompaktkamera nicht ganz mithalten.
Der intelligente Auto-Modus übernimmt alle Einstellungen für den Benutzer. Er ist über eine eigene Taste aufrufbar. Mit einer weiteren Taste lässt sich die Pre-Record-Funktion aktivieren. Sie speichert schon vor dem Drücken des Aufnahmeknopfs Videomaterial. Damit verpassen Hobby-Kameramänner und -Frauen keine Szene mehr.
Leistung
Der HS100 braucht nach dem Einschalten sechs Sekunden, bis er einsatzbereit ist. Eine Sanduhr auf dem Bildschirm weist darauf hin, dass die Festplatte auch dann gelesen wird, wenn sie leer ist. Befindet sich die Kamera im Standby-Modus, ist sie beim Aufklappen des Bildschirms sofort aufnahmebereit. Allerdings geht das zu Lasten der Akkulaufzeit.
Die Aufnahmen sehen großartig aus. Sie weisen warme Farben und viele Details auf. Bei guten Lichtverhältnissen sind keine unsauberen Kanten oder Artefakte zu erkennen. Auch diagonale Linien werden sauber dargestellt. Ob die 3MOS-Technik gegenüber 3CCD oder auch einem größeren CMOS grundsätzlich besser abschneidet, bleibt ungeklärt. Auf jeden Fall liefert der HS100 ansprechende Ergebnisse - und darauf kommt es schließlich an.
Der intelligente Auto-Modus (iA) erkennt die Szenerie vor der Kamera und schaltet zwischen Modi wie Landschaftsaufnahme, Porträt und so weiter um. Gegebenenfalls aktiviert er auch die Gesichtserkennung. Im Test funktioniert das recht gut. Bei schlechteren Lichtverhältnissen wechselt die Kamera automatisch in einen Nacht-Modus. Er kann allerdings eine deutliche Körnung der Aufnahmen auch nicht verhindern.
Fazit
Der Panasonic HDC-HS100 bringt alles mit, was ein Camcoder braucht. Er ist kompakt, aber trotzdem gut zu handhaben. Zudem verfügt er über eine geräumige Festplatte und eine Reihe hochwertiger Funktionen. Dennoch lässt er sich kinderleicht bedienen und besitzt effektive Automatik-Modi. Sehr praktisch erscheint auch der manuelle Objektivring mit seinen durchdachten Funktionen. Vor allem aber fällt die Bildqualität hervorragend aus. Die direkten Mitbewerber, Canons HF10 oder Sonys Handycam HDR-SR11, stellen durchaus mögliche Alternativen dar. Doch eine Entscheidung zugunsten des HS100 wird wohl niemand bereuen.
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