Ultraflacher HD-Camcorder-Winzling: Flip Video MinoHD
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Den Camcorder-Zwerg Flip Video Mino gibt es jetzt auch in einer HD-Version. Mit seiner soliden Videoqualität und dem ultraflachen Gehäuse bietet er der Konkurrenz in der Minicamcorder-Sparte Paroli. Zudem ist er nicht nur zu Windows, sondern auch zu Mac OS X kompatibel. Ob er insgesamt die Nase vorne behält, zeigt der Test.
Bereits letztes Jahr hat Kodak einen Minicamcorder mit HD-Auflösung auf den Markt gebracht: den Zi6. Er kämpft allerdings noch mit ein paar Schwächen, die ihn gegenüber dem kleineren Standard-Mino und dem preisgünstigeren Ultra ein wenig ins Abseits rücken. Und der ganze Wirbel um HD hat jetzt auch Flip Video erfasst. Der momentane Marktführer in der Sparte für superportable Minicamcorder für YouTube-Videos reagiert mit dem MinoHD auf die Konkurrenz.
Design
Rein äußerlich gleicht der MinoHD seinem Vorgänger mit Standardauflösung. Er ist ebenso klein und passt bequem in jede Hosentasche. Wer die verschiedenen Flip-Modelle vergleichen will, findet auf der Website des Unternehmens eine Übersicht. Beide Versionen sind äußerst kompakt und wiegen nur etwa 95 Gramm. Der MinoHD ist ausschließlich in Schwarz erhältlich. Im Flip-Videostore gibt es jedoch auch individuell gestaltete Gehäuse.
Der USB-Stecker klappt bei der High-Definition-Ausführung nach oben anstatt zur Seite heraus. So beansprucht der Camcorder weniger Platz an den meist ohnehin überfüllten USB-Anschlüssen des Computers. Dank seines transflektiven Displays bleibt der kleine 1,5-Zoll-Bildschirm auch bei hellem Tageslicht noch sauber ablesbar. Die gut ansprechenden Navigationstasten schließen bündig mit der glatten Rückseite ab. Allerdings erfordert es etwas Eingewöhnung, bis man die Bedienelemente auch blind trifft.
Mittig an der Unterseite der Kamera gibt es einen Stativanschluss. Der AV-Ausgang benötigt den bereits vom Vorgänger Mino bekannten Ministecker, der kleiner ausfällt als die normalen AV-Buchsen. Im Lieferumfang befindet sich zwar ein Anschlusskabel fürs Fernsehgerät, der AV-Ausgang unterstützt jedoch lediglich Videos in Standardauflösung. Im Vergleich dazu punktet der Zi6 mit HD-Format und mitgeliefertem Komponenten-Kabel. Die über die Composite-Verbindung übertragenen Filme des MinoHD sind aber immerhin schärfer als die der SD-Modelle Mino und Ultra. Außerdem packt der Hersteller einen weichen Lederbeutel zur Aufbewahrung und Reinigung des Camcorders in den Karton.
Wie seine Geschwister ist auch der MinoHD auf eine möglichst einfache Bedienung ausgelegt. Und das ist durchaus gelungen. Im Gegensatz zur Konkurrenz sind hier bis auf Datum und Uhrzeit keine Einstellungen möglich. Die Videoauflösung ist vorgegeben. Sie lässt sich nicht herabsetzen, um mehr Videomaterial zu speichern. Der Benutzer drückt also einfach die rote Taste, und schon startet beziehungsweise stoppt die Aufnahme. Ein Druck auf die Wiedergabetaste spielt die Clips ab. Mehr gibt es im Prinzip nicht.
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So urteilen die CNET-Leser (2)
Grober Unfug bei Minicamcorder und auch vielen andere Cancordern >Kein Sucher, nur Display
Die meisten Cancorder sind bei Sonne nicht zu gebrauchen,
denn wenn die Sonne auf das Disply scheint, sieht man nichts
Selbst bei meiner teuren 3 CCD Panasonic, trotz höherer
Beleuchtung sieht man so gut wie nichts/zuwenig
aber ich habe einen Sucher, das ist sehr gut!
Diese Branche leistet sich sowas gegen die Kunden
Wenn keine Sonne scheint mag das ok sein
Könnt Ihr da bei den Camcorder Hersteller nicht intervenideren und diesen Punkt in den tests besonders herausarbeiten
Guten Tag,
bei derart günstigen und kleinen Camcordern halte ich es kaum für möglich, zusätzlich zum Display einen elektronischen Sucher unterzubringen. Bei direkter Sonneneinstrahlung hilft dann leider tatsächlich nur: blind aus der Hüfte filmen und auf das Beste hoffen.
Bei ausgewachsenen Camcordern, die ein Vielfaches kosten wie ein Pocket Camcorder, ist es definitiv ein Negativpunkt, wenn ein Sucher fehlt. Allerdings verzichten auch hier etliche Hersteller aus Kosten- und Platzgründen häufig auf die Sehhilfe.
Beste Grüße,
Stefan Möllenhoff, CNET.de