2. September 2010

Sony Handycam DCR-SR37

60-facher optischer Zoom, 60 GByte Festplattenspeicher, handliches Gehäuse, Touchscreen-Display - bei einem 290-Euro-Preisschild klingt das nach einem verlockenden Angebot. Allerdings zeichnet die Sony Handycam DCR-SR37 eben nur in SD auf. Wie sich der Camcorder in der Praxis schlägt, verrät unser Test.
  • 60-facher optischer Zoom, 60 GByte Festplattenspeicher, handliches Gehäuse, Touchscreen-Display - bei einem 290-Euro-Preisschild klingt das nach einem verlockenden Angebot. Allerdings zeichnet die Sony Handycam DCR-SR37 eben nur in SD auf. Wie sich der Camcorder in der Praxis schlägt, verrät unser Test.
Hersteller: Sony
Preis: 290 Euro
+

Was uns gefällt

+

einfache Bedienung

+

60-facher Zoom

+

60 GByte Festplattenspeicher

+

handlich

+

Was uns nicht gefällt

+

violette Farbsäume an konstrastreichen Übergängen

+

Videos wirken zu weich

Wir meinen:

Wenn massig Speicherplatz, riesiger Zoombereich und einfache Bedienung die Auswahlkriterien für den neuen Camcorder darstellen, dann klingt die Sony Handycam DCR-SR37 nach dem perfekten Begleiter. Allerdings drückt die durchschnittliche Bildqualität die Wertung ein ganzes Stück nach unten.
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2. Juli 2009 | 15:37 Uhr

Sony Handycam DCR-SR37: gigantischer Zoom, mäßige Bildqualität

von Stefan Möllenhoff

60-facher optischer Zoom, 60 GByte Festplattenspeicher, handliches Gehäuse, Touchscreen-Display - bei einem 290-Euro-Preisschild klingt das nach einem verlockenden Angebot. Allerdings zeichnet die Sony Handycam DCR-SR37 eben nur in SD auf. Wie sich der Camcorder in der Praxis schlägt, verrät unser Test.

Auch wenn die MediaMärkte und Saturns dieser Welt voll von ihnen sind, so hat dennoch nicht jeder einen Full-HD-Fernseher im Wohnzimmer. Steht die Anschaffung eines Camcorders an, so ergibt es wenig Sinn, für das Angucken von Urlaubserinnerungen auf dem alten Röhrenfernseher eine 1080p-Videokamera zu kaufen. Zumal die hohe Auflösung erhebliche Anforderungen an die Videoschnitthardware stellt. Die Handycam DCR-SR37 ist Sonys günstigster SD-Camcorder mit Festplatte. Das Modell bietet satte 60 GByte Speicherplatz, was selbst bei bester Qualität noch für fast 15 Stunden reicht.

Design

Die Handycam ist in Blau, Schwarz und Rot zu haben. Das schicke Gehäuse bietet lediglich die nötigsten mechanischen Bedienelemente. Auf der Rückseite befindet sich die Aufnahmetaste. Oben auf dem etwa coladosengroßen Camcorder sitzen Zoom-Slider und Fotoauslöser. Die Trageschlaufe ist zwar bequem, liegt allerdings für unseren Geschmack etwas zu weit unten. Der Akku ragt ein Stück weit aus der Rückseite des Gehäuses heraus. Darunter befinden sich ein Slot für Memory-Stick-Pro-Duo-Karten und ein Netzanschluss. Auf der Vorderseite, direkt unterhalb der Linse, sitzt eine Klappe, die einen AV-Ausgang beherbergt.


Der Akku guckt hinten aus dem Gehäuse des Camcorders heraus. Da bleibt für die Aufnahme-Taste nicht allzu viel Platz.

Unter dem berührungsempfindlichen Bildschirm verbirgt sich eine Reihe weiterer Bedienelemente: Ein/Aus, Displaymodus, Aufnahme auf DVD, Gegenlichtkompensation, Easy-Modus und Wiedergabe finden sich hier. Für ein direktes Aufzeichnen auf DVDs bietet Sony für knapp 100 Euro einen mobilen DVD-Brenner mit der Bezeichnung VRD-P1 DVDirekt an. Ein USB-Anschluss sitzt ebenfalls unter dem ausklappbaren Display.


Klappt man das Display auf, so kommt eine Reihe weiterer Bedienelemente sowie der USB-Anschluss zum Vorschein.

Das Touchscreen-Menü reagiert zwar recht gut, sorgt allerdings mit seinem gewöhnungsbedürftigen Aufbau anfangs für Verwirrung. Es gibt zwei Tasten, die in die Optionen führen, Menu und Home. Ein Druck auf Menu öffnet einen Dialog mit kontextabhängigen Aufnahmeeinstellungen, während der Home-Button den Zugriff auf die übrige Konfiguration gewährt. Das Hauptproblem ist hier, sich zu erinnern, welche Optionen sich wo verbergen. Immerhin druckt Sony den Menübaum komplett im Handbuch ab. Und nach einer Eingewöhnungsphase hat man sich irgendwann auch gemerkt, wo sich welcher Punkt versteckt.

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