2. September 2010

Sony Handycam HDR-XR500VE

Mit der HDR-XR500-Serie bringt Sony die interessantesten Camcorder dieses Jahres auf den Markt. Die AVCHD-Modelle XR500 und XR520 unterscheiden sich lediglich durch ihre Speicherkapazität. Beide bringen den gut funktionierenden SteadyShot-Bildstabilisator, eine ausgezeichnete Kombination aus G-Series-Linse und Exmor-R-Bildsensor sowie ein GPS-Modul zum Geotagging mit. Leider setzt der Hersteller allerdings wieder auf die hakelige Touchscreen-Bedienung. Wir haben den HDR-XR500VE unter die Lupe genommen.
  • Mit der HDR-XR500-Serie bringt Sony die interessantesten Camcorder dieses Jahres auf den Markt. Die AVCHD-Modelle XR500 und XR520 unterscheiden sich lediglich durch ihre Speicherkapazität. Beide bringen den gut funktionierenden SteadyShot-Bildstabilisator, eine ausgezeichnete Kombination aus G-Series-Linse und Exmor-R-Bildsensor sowie ein GPS-Modul zum Geotagging mit. Leider setzt der Hersteller allerdings wieder auf die hakelige Touchscreen-Bedienung. Wir haben den HDR-XR500VE unter die Lupe genommen.
  • Sonys Camcorder Handycam XR500VE und XR520VE zählen nicht gerade zu den schlanken Fliegengewichten. Eine 120 beziehungsweise 240 GByte große Festplatte, eine platzraubende Optik sowie ein 3,2 Zoll großes, ausklappbares Display beanspruchen eben einiges an Platz.<br /><br />Der Geldbeutel von potentiellen Käufern sollte ebenfalls großzügig dimensioniert sein - die beiden Modelle wechseln für 1000 beziehungsweise 1100 Euro den Besitzer.
  • Rechts unterhalb der Linse sitzt ein programmierbares Rädchen, mit dem Kameramänner Fokus, Belichtung sowie Belichtungs- und Weißabgleichskorrektur einstellen. Gerade zum Scharfstellen wäre uns allerdings ein echter Fokusring lieber gewesen.
  • Der <i>Mode</i>-Button sitzt ungünstig. Weder mit dem Zeigefinger noch mit dem Daumen lässt sich die Taste bequem erreichen. Im Test bedienen wir sie meistens mit der linken Hand.<br /><br />Der elektronische Sucher ist nach hinten auszieh- und nach oben ausklappbar. In den Einstellungen gibt es eine Option, die den Camcorder startet, sobald sich der Sucher nicht mehr in seiner Parkposition befindet.
  • Der Fotoauslöser sitzt für unseren Geschmack etwas zu weit hinten. Der Zoomregler darüber bietet leider keine verschiedenen Geschwindigkeiten für die Brennweitenveränderung.
Hersteller: Sony
Preis: 1000 EUR
+

Was uns gefällt

+

herausragende Videoqualität

+

Geotagging-Funktion

+

ausgezeichneter Bildstabilisator

+

Was uns nicht gefällt

+

nerviges Menü

+

wenig manuelle Einstellungen

+

kein Windfilter

+

unhandlich und teuer

Wir meinen:

Auch wenn die Geotagging-Fähigkeiten keinen revolutionären Durchbruch darstellen und das Menüsystem eine komplette Überarbeitung vertragen könnte, überzeugt der XR500 dennoch durch eine absolut herausragende Bildqualität und Leistung. Verglichen mit dem Camcorder XR520 bietet der günstigere XR500 mit 120 GByte Festplattenspeicher das bessere Preisleistungsverhältnis. Denn bereits der "Kleine" fasst über 14 Stunden Videomaterial in bester Qualität.
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6. Juli 2009 | 16:11 Uhr

Sony Handycam HDR-XR500VE: geniale Videos, hakeliges Interface

von Lori Grunin, Stefan Möllenhoff

Mit der HDR-XR500-Serie bringt Sony die interessantesten Camcorder dieses Jahres auf den Markt. Die AVCHD-Modelle XR500 und XR520 unterscheiden sich lediglich durch ihre Speicherkapazität. Beide bringen den gut funktionierenden SteadyShot-Bildstabilisator, eine ausgezeichnete Kombination aus G-Series-Linse und Exmor-R-Bildsensor sowie ein GPS-Modul zum Geotagging mit. Leider setzt der Hersteller allerdings wieder auf die hakelige Touchscreen-Bedienung. Wir haben den HDR-XR500VE unter die Lupe genommen.

Mit der XR500 weicht Sony schon fast von der Consumer-Schiene ab: Anschaffungskosten im vierstelligen Bereich dürften das Budget der Gelegenheitsfilmer deutlich übersteigen. Zudem ist der Camcorder zu sperrig für die Jackentasche und bringt selbst ohne Akku bereits ein halbes Kilogramm auf die Waage. Immerhin: Schon das "kleinere" Modell bietet mit seiner 120-GByte-Festplatte Platz für 14,5 Stunden Video in höchster Qualität.

Design

Trotz ihrer Größe macht die Handycam ihrem Namen alle Ehre: Sie liegt gut in der Hand. Auf der Oberseite des sehr solide wirkenden Gehäuses bietet eine Vertiefung den Fingerspitzen Halt. Sämtliche Abdeckungen und Klappmechanismen machen einen robusten Eindruck.

Der Zoomschieber befindet sich exakt unter dem rechten Zeigefinger. Noch weiter hinten sitzt der nur schwer ertastbare, winzige Fotoauslöser. Die Aufnahme-Taste liegt unter dem Daumen und lässt sich bequem betätigen. Das gilt leider nicht für den Modus-Knopf: Für den Daumen ist er zu hoch und für den Zeigefinger zu weit hinten positioniert.

Vorne auf der Oberseite des Camcorders sitzt ein Fünf-Kanal-Mikrofon. Dahinter verbaut Sony einen Zubehörschuh, der sich unter einem raffinierten Slide-Mechanismus versteckt. Noch weiter hinten befindet sich ein auszieh- und nach oben schwenkbarer, elektronischer Sucher.


Die Rille auf der Oberseite sorgt dafür, dass der Camcorder sicher in der Hand liegt.

Unter der Trageschlaufe befinden sich rechts und links von der Festplatte eine Reihe von Anschlüssen, die von Kunststoffklappen verborgen sind. Vorne liegen ein proprietärer Anschluss für einen Composite- und Component-Anschluss sowie ein USB- und ein mini-HDMI-Port. An der Hinterseite sitzen Kopfhörer- und Mikrofonbuchse.

Das große Objektiv dominiert die Frontansicht der XR500. Eine elektronische Iris schützt die Optik, wenn der Camcorder ausgeschaltet ist. Links von der Linse sitzt ein Blitz, rechts unterhalb befindet sich ein Drehregler, dessen Funktion sich im Menü konfigurieren lässt. Zur Auswahl stehen beispielsweise Fokus, Belichtung und Weißabgleich. Wer noch nie einen Prosumer-Camcorder von Sony in der Hand hatte, wird mit dem Bedienelement nicht auf Anhieb zurechtkommen. Zum Treffen von Einstellungen muss der Kameramann den Knopf in der Mitte des Reglers gedrückt halten. Immerhin: Die Bedienung funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ausgezeichnet. Enttäuschend ist allerdings, dass der Camcorder keine manuellen Einstellungen zu Verschlusszeit, Blende oder Mikrofonpegel bietet. Das kann die Konkurrenz besser.

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