Panasonic SDR-S50: Camcorder mit 78-fachem optischen Zoom im Test
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2571 Millimeter im Kleinbildäquivalent - das ist eine Brennweite, bei der viele Hobbyastronomen mit ihren Teleskopen neidisch werden. Panasonics Camcorder SDR-S50 holt mit seinem 78-fachen optischen Zoom im wahrsten Sinne des Wortes die Sterne vom Himmel. Zusammen mit den zahlreichen manuellen Aufnahmeparametern klingt die Superzoom-Videokamera nach einem verlockenden Angebot. Ob die Bildqualität mit den beeindruckenden Vergrößerungsfähigkeiten mithalten kann, verrät dieser Testbericht.
Panasonics aktuelles Superzoom-Camcorder-Lineup umfasst drei Modelle: den SDR-H85 mit 80-GByte-Festplatte, den SDR-T50 mit 4 GByte integriertem Flash-Speicher sowie den in diesem Artikel auf Herz und Nieren untersuchten SDR-S50. Zwar bietet die hier betrachtete Videokamera keinen integrierten Speicher, doch dafür ist ein Kartenslot an Bord, der mit SD-, SDHC- und SDXC-Medien zurechtkommt. Dafür ist der S50 mit Anschaffungskosten von gerade einmal 205 Euro der günstigste Vertreter des Trios.
Design
Abgesehen von dem gigantischen Zoom, den Panasonic in das kleine Gehäuse stopft, gibt es kaum Außergewöhnliches vom Äußeren des Camcorders zu berichten. Oben und links ist der SDR-S50 mit schwarz-glänzendem und verchromtem Plastik versehen, die rechte Seite besteht aus mattschwarzem Kunststoff. Alternativ gibt es das Gerät auch in einer gold-schwarzen Ausführung. Die Handschlaufe ist recht weit unten am Gehäuse angebracht. Den kompakten Abmessungen und dem geringen Gewicht sei Dank kippt der Camcorder aber auch bei gelockertem Griff nicht seitlich weg. Links neben dem Objektiv befindet sich ein Slider, der die Linsenabdeckung öffnet beziehungsweise schließt.
Die Bedienelemente sind typisch für eine Videokamera ohne Touchscreen. Alles befindet sich genau dort, wo es hingehört: Die Finger der rechten Hand erreichen den Zoomschieber und den Auslöser auf der Oberseite mühelos. Gleiches gilt für die weiter links liegenden Tasten zum Wechseln zwischen automatischem und manuellem Modus und zum Aktivieren des optischen Bildstabilisators sowie für den rückseitigen Umschalter zum Aktivieren von Wiedergabe- beziehungsweise Aufnahmefunktion. Die Record-Taste befindet sich rechts neben dem Akku und liegt bequem unter dem Daumen.

Hinter dem Zoom-Hebel befindet sich ein Foto-Auslöser. Die maximale Auflösung der Standbilder beträgt allerdings nur 640 mal 480 Pixel.
Links neben dem ausklappbaren Display gibt es einen Menübutton, einen Fünf-Wege-Joystick sowie eine Taste, die den Verfolgungsautofokus aktiviert. Ein Druck auf den Stick bringt einen Dialog auf den Bildschirm, der die wichtigsten Aufnahmeparameter wie Fokusmodus, Weißabgleich, Verschlusszeit und Blende bereithält.
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So urteilen die CNET-Leser (1)
Frage: kann bei dieser Kamera von Weitwinkel auf normal umgeschaltet werden?