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24. Mai 2012

Acer G24

SEHR GUT

7,0

von 10 Punkten

7,0 stars
Acers G24 sieht aus, als käme er von einem anderen Stern. Das Gehäuse des 24-Zoll-Monitors ist in grellem Orange gehalten. Zudem hat der Standfuß eine sehr ungewöhliche Form. Das passt ideal zu futuristischen Spielen wie Unreal Tournament 3. Hierfür ist das Gerät auch leistungstechnisch bestens gerüstet. Ob sich das Display auch sonst bewährt, zeigt unser Test.
  • Acers G24 sieht aus, als käme er von einem anderen Stern. Das Gehäuse des 24-Zoll-Monitors ist in grellem Orange gehalten. Zudem hat der Standfuß eine sehr ungewöhliche Form. Das passt ideal zu futuristischen Spielen wie Unreal Tournament 3. Hierfür ist das Gerät auch leistungstechnisch bestens gerüstet. Ob sich das Display auch sonst bewährt, zeigt unser Test.
Hersteller: Acer
Preis: 350 EUR
+

Was uns gefällt

+

kurze Reaktionszeiten

+

lebendige und angenehme Farbwiedergabe

+

Was uns nicht gefällt

+

keine Ergonomie-Einstellungen

+

geringer maximaler Blickwinkel

+

frustrierendes Onscreen-Display

+

keine Extras wie USB-Hub oder Component-Eingang

Wir meinen:

Der Acer G23 eignet sich gut zum Spielen - aber nicht für viel mehr. Durch seine starke Hintergrundbeleuchtung sehen Filme zwar dynamisch aus und sind frei von Nachwischen, die Farbdarstellung ist aber nicht akkurat genug.
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1. September 2009 | 12:50 Uhr

Acer G24: guter Gaming-Monitor, schwacher Allrounder

von Pascal Poschenrieder, Eric Franklin

Acers G24 sieht aus, als käme er von einem anderen Stern. Das Gehäuse des 24-Zoll-Monitors ist in grellem Orange gehalten. Zudem hat der Standfuß eine sehr ungewöhliche Form. Das passt ideal zu futuristischen Spielen wie Unreal Tournament 3. Hierfür ist das Gerät auch leistungstechnisch bestens gerüstet. Ob sich das Display auch sonst bewährt, zeigt unser Test.

Wer einen reinen Gaming-Monitor sucht, ist beim 24 Zoll großen Acer G24 für rund 350 Euro an der richtigen Adresse. Dank seines Hochglanz-TN+Film-Panels sehen Farben lebendig und angenehm aus. Zudem bietet das Display kurze Reaktionszeiten, was beim Spielen extrem wichtig ist. Der etwa 520 Euro teuere Dell UltraSharp 2408WFP ist dank seiner besseren Schwarzwerte, seines S-PVA-Panels und seiner vielen Anschlüsse zwar der bessere Allround-Montior, in Sachen Gaming liegt der G24 aber klar vorne.

Design und Ausstattung

Der G24 besitzt einen hellen und glänzenden Screen. Der Bildschirmrahmen ist in knalligem Orange lackiert. Sein unterer Rand befindet sich 6,4 Zentimeter über dem Schreibtisch. Rechts und links ist die Einfassung 2,8 Zentimeter breit. Die sichtbare Bilddiagonale liegt so bei 22,5 Zoll. Damit ist sie etwas größer als die des Dell mit 22 Zoll. Die Paneldicke entspricht mit 4,6 Zentimetern etwa der des Konkurrenten. Allerdings beansprucht das Lüftungssystem des G24 weitere 33 Millimeter. Dadurch ist der Acer mit einer Gesamttiefe von 7,9 Zentimetern etwas dicker als der 2408WFP.

Das Display lässt sich um 25 Grad nach hinten neigen. Mehr Verstellungsmöglichkeiten gibt es nicht: Ein Drehen, Kippen oder Schwenken des Bildschirms ist nicht möglich. Das Anschlusspanel beherbergt DVI-, HDMI- und VGA-Anschluss. Über jeden der Ports funktioniert das Einspeisen von Bildmaterial im 16:10-Format mit 1920 mal 1200 Pixeln. Alle Eingänge sitzen rechts an der Rückseite des Monitors nahe des Standbeins. Bis auf den HDMI-Anschluss, der zu dicht an der Displayhalterung liegt, sind sie leicht zugänglich.


Der Acer G24 sieht sehr futuristisch aus.

Der Standfuß des G24 besteht aus zwei 17,8 Zentimeter langen "Armen", die von der Mitte im 45-Grad-Winkel nach vorne verlaufen. In der Breite misst der Fuß insgesamt 36,1 Zentimeter, wodurch das Display beim seitlichen anschubsen nur minimal wackelt. Auch das hohe Gewicht von 7,3 Kilogramm wirkt sich hier positiv aus. Der Standfuß lässt sich abnehmen. Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich vier Schraubenlöcher zum Anbringen einer VESA-Wandhalterung.

Eine blaue LED rechts unten an der Gehäusefront zeigt den Status des direkt darunter befindlichen Power-Knopfes an. Links vom Einschalter sitzen fünf weitere Tasten für die Bedienung des Onscreen-Menüs. Neben einem Links- und einem Rechts-Knopf integriert der Hersteller Menü-, Auto- und e-Taste. Nach dem Drücken des e-Knopfes erscheinen die wählbaren Presets. Darunter sind Modi für manuelle Optionen, Text, Standard, Grafik und Film. Jedes Preset verändert die Helligkeit, teilweise auch die Farbtemperatur. Wird beispielsweise der Text-Modus gewählt, verringert sich die Helligkeit. Außerdem wählt der Monitor eine kühlere Farbtemperatur, wodurch schwarze Schrift auf weißem Hintergrund angenehmer wirkt. Zudem finden sich in den Onscreen-Optionen manuelle Einstellungen für Farbtemperatur, Helligkeit und Kontrast.

Das Navigieren durch die Menüs führt häufig zur Frustration. Das Interface ist altertümlich und unlogisch aufgebaut - besonders im Vergleich zu anderen modernen OSDs wie dem des Dell.

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