2. September 2010

Dell UltraSharp U2410

24-Zoll-Monitore gibt es bereits ab 150 Euro. Wer jedoch nach einem Bildschirm sucht, der ein tolles Bild mit einer reichhaltigen Ausstattung paart, muss deutlich mehr bezahlen. Ein solches Gerät ist beispielsweise der rund 650 Euro teure Dell UltraSharp U2410. Wir haben getestet, ob es sich lohnt, den Aufpreis von 500 Euro zu zahlen.
  • 24-Zoll-Monitore gibt es bereits ab 150 Euro. Wer jedoch nach einem Bildschirm sucht, der ein tolles Bild mit einer reichhaltigen Ausstattung paart, muss deutlich mehr bezahlen. Ein solches Gerät ist beispielsweise der rund 650 Euro teure Dell UltraSharp U2410. Wir haben getestet, ob es sich lohnt, den Aufpreis von 500 Euro zu zahlen.
Hersteller: Dell
Preis: 653 EUR
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Was uns gefällt

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reichlich Anschlüsse

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viele Ergonomie-Einstellungen

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tolle Leistung bei Filmen und Spielen

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Was uns nicht gefällt

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etwas begrenzte Blickwinkel

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leichter Pinkstich im Bild

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RGB-Presets verursachen bei dunklen Grautönen Unruhe

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vergleichsweise teuer

Wir meinen:

Der Dell UltraSharp U2410 ist ein 24-Zöller mit massig Funktionen und toller Leistung bei Filmen und Spielen. Allerdings hat der Bildschirm mit ein paar kleinen Bildproblemen zu Kämpfen, was bei einem Gerät dieser Preisklasse nicht vorkommen sollte.
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3. März 2010 | 13:50 Uhr

Dell UltraSharp U2410: gute Leistung, viele Features

von Pascal Poschenrieder, Eric Franklin

24-Zoll-Monitore gibt es bereits ab 150 Euro. Wer jedoch nach einem Bildschirm sucht, der ein tolles Bild mit einer reichhaltigen Ausstattung paart, muss deutlich mehr bezahlen. Ein solches Gerät ist beispielsweise der rund 650 Euro teure Dell UltraSharp U2410. Wir haben getestet, ob es sich lohnt, den Aufpreis von 500 Euro zu zahlen.

Mit seiner Auflösung von 1920 mal 1200 Pixeln liefert der 24 Zoll große 16:10-Monitor Dell Ultrasharp U2410 bei Filmen und Spielen eine tolle Leistung ab. Außerdem bietet der Bildschirm eine ganze Heerschar an Anschlüssen und alle wichtigen Ergonomie-Einstellungen. Damit auch das Kalibrieren des Bildes gut klappt, ist das Onscreen-Menü durchdacht und übersichtlich. Allerdings hat das seinen Preis. Wer den U2410 im Dell-Onlineshop bestellt, zahlt trotz Rabatt noch satte 653,31 Euro.

Design

Der 24-Zöller kommt mit einem mattschwarzen Gehäuse. An den Seiten läuft eine graue Zierleiste einmal rund um den Monitor. Das Panel ist 4,4 Zentimeter tief. Hintergrundbeleuchtung, Anschlüsse und passive Kühlung verschlingen weitere 3,8 Zentimeter, wodurch es der Bildschirm auf eine Gesamtdicke von 8,2 Zentimetern bringt. Die sichtbare Bilddiagonale des Panels beträgt 55,9 Zentimeter, was für ein Display dieser Größe durchschnittlich ist. Die Oberfläche des Panels ist matt und entspiegelt. Der Bildschirmrahmen misst an allen Seiten exakt 1,9 Zentimeter in der Breite.


Der UltraSharp U2410 ist vergleichsweise dick. Dafür sorgt sein H-IPS-Panel für hohe Blickwinkel.

Der rechteckige Standfuß kommt mit Abmessungen von 31,0 mal 19,8 Zentimetern. Dadurch wackelt das Display nahezu gar nicht, wenn man es von der Seite anstößt - sogar bei maximaler Höheneinstellung nicht. Mit der niedrigsten Einstellung beträgt der Abstand zwischen Schreibtisch und unterem Displayrand 3,2 Zentimeter, mit der höchsten sind es 13 Zentimeter.

Der U2410 besitzt einen Schwenkmechanismus, der ein Drehen des Panels um 70 Grad nach links und rechts erlaubt. Zudem lässt sich das Display um 25 Grad nach hinten neigen. Wer möchte, löst den Bildschirm von seinem Standfuß und monitert ihn mittels VESA-Halterung an die Wand. Eine Pivot-Funktion für den Wechsel zum Portrait-Modus ist ebenfalls vorhanden.

Ausstattung

Der U2410 hat jede Menge Anschlüsse an Bord, die sich alle an der Rückseite des Gehäuses finden. Dort sitzen drei DVI-Ports, ein VGA- und ein HDMI-Eingang, ein DisplayPort sowie ein Satz Component-Video- und Composite-Video-Buchsen. Das einzige, was fehlt, ist ein S-Video-Anschluss. Wer diesen benötigt, muss zum UltraSharp 2408WFP greifen. Zusätzlich zu den Video-Eingängen gibt es hinten am Gerät einen USB-Hub mit zwei Ports und einen Lautsprecher-Anschluss. Das Anstöpseln von Quellen ist recht einfach, besonders dann, wenn wir den Monitor um 90 Grad nach links in den Portrait-Modus drehen. An der linken Seite des Displays bringt Dell zwei weitere USB-Buchsen und einen Kartenleser für die Formate xD, MMC, SD und MS an.

Das Onscreen-Display nutzt - wie nahezu alle aktuellen Dell-Modelle - Tasten ohne feste Beschriftung. Sie sitzen unten rechts am Displayrahmen. Nach dem Drücken einer der Knöpfe erscheint das Menü. Nun zeigt das Panel neben jeder Taste die für das jeweilige Menü notwendige Beschreibung an. Sobald sich ein neues Untermenü öffnet, ändern sich die Funktionen der Knöpfe dynamisch. Die beiden oberen Bedienelemente werden in den Tiefen der Optionen beispielsweise zu Hoch- und Runter-Tasten für die Navigation. Dadurch, dass die Beschriftung der Knöpfe auf dem Bildschirm erscheint, ist das Kalibrieren des U2410 bei abgedunkelter Raumbeleuchtung ein Kinderspiel.

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