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24. Mai 2012

Samsung NV100 HD

Die Samsung NV-100HD überbietet mit ihren Möglichkeiten durchschnittliche Kompaktkameras klar. Leider trübt die mäßige Bildqualität den guten Eindruck des benutzerfreundlichen Touchscreen-Interfaces und der ordentlichen Leistungswerte. Auch die HD-Videoaufnahmen in 720p enttäuschen.
  • Die Samsung NV-100HD überbietet mit ihren Möglichkeiten durchschnittliche Kompaktkameras klar. Leider trübt die mäßige Bildqualität den guten Eindruck des benutzerfreundlichen Touchscreen-Interfaces und der ordentlichen Leistungswerte. Auch die HD-Videoaufnahmen in 720p enttäuschen.
Hersteller: Samsung
Preis: 275 EUR
+

Was uns gefällt

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hervorragende Touchscreen-Steuerung

+

viele Einstellungen zum Experimentieren

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ansprechendes Design

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Was uns nicht gefällt

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mäßige Bildqualität

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frustrierendes Menüsystem

Wir meinen:

Das hervorragende Touchscreen-Interface und die anständige Funktionsausstattung lassen die mäßige Bildqualität der NV-100HD leider nicht vergessen.
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22. Januar 2009 | 14:45 Uhr

Toller Touchscreen, mäßige Bildqualität: Samsung NV-100HD

von Joshua Goldman

Die Samsung NV-100HD überbietet mit ihren Möglichkeiten durchschnittliche Kompaktkameras klar. Leider trübt die mäßige Bildqualität den guten Eindruck des benutzerfreundlichen Touchscreen-Interfaces und der ordentlichen Leistungswerte. Auch die HD-Videoaufnahmen in 720p enttäuschen.

Das Auffälligste an Samsungs neuer 14,7-Megapixel-Kamera ist ihr Design. Keine große Überraschung, denn der Hersteller ist in vielen Sparten präsent, und überall gehören seine Produkte zu den optisch attraktivsten. Auch das Touchscreen-Interface der NV-100HD zählt zu den besten auf dem Markt. Zumindest, was die Aufnahmesteuerung betrifft. Ein optisch stabilisiertes Objektiv mit 28 bis 102 Millimetern Brennweite im Kleinbildäquivalent ergänzt die insgesamt anständige Ausstattung. Der 3,5-fache Zoom ist für heutige Verhältnisse etwas kurz. Dafür nimmt die Kamera Videos mit bis zu 720p auf.

Design

Auf dem schlanken Gehäuse der NV-100HD drängt sich genau die richtige Auswahl mechanischer Bedienelemente. Die Kamera ist 9,4 Zentimeter breit. Ein drei Zoll großes LCD bedeckt die Rückseite größtenteils. Auf der verbleibenden Fläche befindet sich genau in Daumenhöhe ein Kippschalter für den Zoom. Darunter liegen Menü- und Wiedergabetaste. Rechts oben auf der Kamera sitzt ein Auswahlrad für die Aufnahmemodi. Es überragt das etwa zwei Zentimeter schmale Gehäuse nicht, sondern schließt bündig mit den gerundeten Seiten ab. Links vom Auswahlrad liegen der Auslöser und die Einschalttaste. Aus dem Ganzmetallgehäuse steht eine Öse zum Befestigen der Trageschlaufe hervor. Sie bietet außerdem Halt für den Zeigefinger. Ein kleiner Wulst auf der Vorderseite ist gerade hoch genug, um als Handgriff zu dienen. Das Design wirkt alles in allem durchdacht. Bei einer Höhe von 5,8 Zentimetern und einem Gewicht von 165 Gramm passt sie auch bequem in jede Tasche.

Die Bedienung der über den Touchscreen zugänglichen Menüs funktioniert überwiegend gut. Zwar ist die Bilddiagonale um einen halben Zoll kürzer als bei Sonys T500- sowie T700-Modellen und Nikons S60. Doch bei der NV-100HD stehen die gesamten drei Zoll des LCDs für die Motivsuche zur Verfügung, denn die Schaltflächen liegen über dem Sucherbild auf dem Bildschirm. Nikon und Sony hingegen verwenden Teile des Displays ausschließlich für die Bedienelemente. Mit Ausnahme der Symbole am oberen Bildschirmrand, die Auskunft über den Ladestand des Akkus und die aktiven Funktionen geben, sind alle Elemente auswählbar. Sämtliche Einstellungen, von Lichtempfindlichkeit über Weißabgleich und Auflösung bis hin zur Bildqualität, sind schnell zugänglich. Drückt der Benutzer auf ein Symbol, erscheint augenblicklich eine Palette mit Optionen. Er trifft seine Auswahl, das Menü verschwindet, und er widmet sich wieder der Aufnahme. Das macht sich vor allem im manuellen und im Programm-Modus positiv bemerkbar. Auf viele zusätzliche Einstellungen, wie Farbsättigung, Kontrast, Blende und Verschlussgeschwindigkeit, lässt sich schnell zugreifen.

Funktionsumfang

Im Menüsystem der Kamera ist es um die Benutzerfreundlichkeit allerdings nicht so gut bestellt. Die Oberfläche sieht nicht nur etwas langweilig aus, sie arbeitet außerdem frustrierend langsam. Der Touchscreen reagiert zu unpräzise für die eng beinander liegenden Auswahlpunkte. Häufig trifft der Finger die falsche Einstellung. Es gibt auch keine Möglichkeit zur Feinabstimmung des Displays. Glücklicherweise befinden sich hier die eher seltener benötigten Einstellungen, wie die Signaltonlautstärke sowie Datum und Uhrzeit. Also nichts, weswegen einem ein Motiv entgehen würde.

Die NV-100HD geht klar über die Möglichkeiten einer typischen Schnappschusskamera hinaus. Dennoch bringt auch sie einen Automatikmodus und die üblichen Szenemodi mit. Es gibt Erkennungsfunktionen für Gesichter, Lächeln und Blinzeln. Samsungs automatische Kontraststeuerung hilft dabei, Details in dunklen Bildbereichen herauszuarbeiten, die andernfalls im Dunklen blieben. Sie lässt sich vor oder nach der Aufnahme einsetzen. Im Test bekommen wir bessere Ergebnisse bei einer nachträglichen Anwendung. Im Programm- und Manuell-Modus stehen erweiterte Bildeinstellungen zur Verfügung, von acht Farbmodi und manuellem Weißabgleich bis hin zu diversen Messfunktionen und Belichtung. Auch hier konfiguriert der Benutzer alles mit ein paar Berührungen.

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