2. September 2010

Canon Powershot SX10 IS

Ein 20-facher optischer Zoom ist in den Zeiten von 24- und 26-fach-Linsen nichts Besonderes mehr. Trotzdem, ein Brennweitenbereich von 28 bis 560 Millimetern im Kleinbildäquivalent ist sehr ordentlich. Canon hat bei der SX10 einige Aspekte gegenüber dem Vorgänger, der S5, verbessert - und das nicht nur beim optischen Zoom. Anstelle von 8 löst der Bildsensor nun 10 Megapixel auf. Außerdem kommt die Bridgekamera mit dem neuen Bildprozessor Digic 4, einer überarbeiteten Gesichtserkennung, Servo-Autofokus und einer intelligenten Kontrastkorrektur.
  • Ein 20-facher optischer Zoom ist in den Zeiten von 24- und 26-fach-Linsen nichts Besonderes mehr. Trotzdem, ein Brennweitenbereich von 28 bis 560 Millimetern im Kleinbildäquivalent ist sehr ordentlich. Canon hat bei der SX10 einige Aspekte gegenüber dem Vorgänger, der S5, verbessert - und das nicht nur beim optischen Zoom. Anstelle von 8 löst der Bildsensor nun 10 Megapixel auf. Außerdem kommt die Bridgekamera mit dem neuen Bildprozessor Digic 4, einer überarbeiteten Gesichtserkennung, Servo-Autofokus und einer intelligenten Kontrastkorrektur.
  • Bis ISO 200 sind die Fotos der Canon Powershot SX10 scharf und weitgehend rauschfrei. Ab ISO 400 wirken die Bilder zunehmend weichgezeichnet und körnig. Bei der ISO-Empfindlichkeit 800 gehen feinere Details komplett verloren. Alles darüber ist praktisch nicht zu gebrauchen.<br /><br />Im Vergleich zur Canon S5 hat sich die Bildqualität deutlich verbessert.
  • Dieses Bild zeigt, wie verschieden die Rauschunterdrückungsalgorithmen der SX10 (links) und S5 arbeiten. Hier sind 100-Prozent-Vergrößerungen des blauen Farbkanals zu sehen. Die harten, körnigen Artefakte des Digic-III-Prozessors ersetzt Canon mit dem Digic 4 durch weiche, gestrichene Formen.
  • Bei einer Brennweite von 28 Millimetern zeigt das Objektiv eine deutliche asymmetrische Tonnenverzerrung. Das ist typisch für Megazoom-Kameras dieser Klasse.
  • An Übergängen mit hohen Kontrasten zeigt die SX10 leichte Farbsäume. Der Effekt ist deutlich schwächer als beim Vorgänger, der Powershot S5.<br /><br />Der Auflösung von 10 Megapixeln fallen feinere Details zum Opfer. Das Netz beispielsweise wirkt schon leicht verschwommen.
Hersteller: Canon
Preis: 300 EUR
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Was uns gefällt

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exzellente Performance

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gute Akkulaufzeit

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schönes Display

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Zoomen während Videoaufnahme möglich

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Was uns nicht gefällt

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keine HD-Filme

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keine RAW-Unterstützung

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einige Schwächen beim Design

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winzige Blendenöffnung bei maximaler Zoomstufe

Wir meinen:

Die Canon PowerShot SX10 IS ist eine schöne Megazoom-Kamera. Sie bringt einige Verbesserungen gegenüber ihrem Vorgänger mit und stellt eine ausgezeichnete Wahl für Zoom-Freunde dar.
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30. März 2009 | 15:57 Uhr

Canon PowerShot SX10: flinke Bridgekamera mit 20-fach-Zoom

von Lori Grunin, Stefan Möllenhoff

Ein 20-facher optischer Zoom ist in den Zeiten von 24- und 26-fach-Linsen nichts Besonderes mehr. Trotzdem, ein Brennweitenbereich von 28 bis 560 Millimetern im Kleinbildäquivalent ist sehr ordentlich. Canon hat bei der SX10 einige Aspekte gegenüber dem Vorgänger, der S5, verbessert - und das nicht nur beim optischen Zoom. Anstelle von 8 löst der Bildsensor nun 10 Megapixel auf. Außerdem kommt die Bridgekamera mit dem neuen Bildprozessor Digic 4, einer überarbeiteten Gesichtserkennung, Servo-Autofokus und einer intelligenten Kontrastkorrektur.

Digitale Spiegelreflexkameras gibt es mit Kit-Objektiv bereits für rund 300 Euro, beispielsweise die Olympus E-420 oder die Nikon D40. Ebenso viel kostet die Canon Powershot SX10 - die allerdings keinen Spiegelkasten und keine Wechseloptiken besitzt, denn sie ist eine Bridgekamera.

Design

Das Design ist mit dem der S5 praktisch identisch. Damit stellt die SX10 ebenfalls eine sehr benutzerfreundliche Kamera dar. Mit einem Gewicht von 585 Gramm fühlt sich die Knipse beinahe wie eine DSLR an. Der große Griff sorgt dafür, dass sie trotzdem gut in der Hand liegt.

Neue Aufnahmemodi sind nicht hinzugekommen - allerdings hat der Hersteller das Layout überarbeitet. Der An-Aus-Schalter besitzt nun nicht mehr mehrere Funktionen, sondern dient nur noch als Power-Taste. Für den Wechsel in den Betrachtungsmodus gibt es ebenfalls einen dedizierten Button. Er sitzt etwa an der Stelle, wo sich der Daumen des Fotografen befindet. Darunter liegen Bedienelemente für die Belichtungsanpassung und die Autofokuspunkte. Sie sind mit hellblauen Icons auf grauem Hintergrund beschriftet. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist es nicht einfach, sie zu erkennen.

Mach' dich lang: Bei maximaler Brennweite schaut das Objektiv 3,5 Zentimeter weiter aus dem Kameragehäuse heraus.

Rechts auf der Rückseite liegt ein Rädchen, das ein Vier-Wege-Pad mit Funktionstaste in der Mitte einschließt. Allerdings fühlt sich das Drehelement etwas zu leichtgängig an. Im Test schießen wir beispielsweise bei der Wahl der Belichtungszeit häufig über das Ziel hinaus. Hier ist definitiv etwas Eingewöhnungszeit notwendig. Der Zoomregler macht ebenfalls einen etwas unpräzisen Eindruck. Das stellt allerdings ein übliches Problem bei Superzoom-Kameras dar, denn anstelle einer stufenlosen Brennweitenveränderung sind nur einzelne kleine Schritte möglich. Wir sind gespannt, wie die Hersteller diese Schwäche bei noch größeren Zoomstufen in den Griff bekommen.

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